Kurzsichtigkeit (Myopie): Symptome & Therapie

Kurzsichtigkeit
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Die Kurzsichtigkeit (Myopie) ist eine angeborene oder erworbene Fehlsichtigkeit des Auges, bei der Menschen Probleme haben, weiter entfernte Gegenstände scharf zu sehen. Objekte in der Nähe erkennen Betroffene jedoch problemlos. Je nach Schwere der Fehlsichtigkeit können sich nachhaltige Beeinträchtigungen im Alltag ergeben. Schätzungen zufolge ist in Deutschland mindestens jeder Vierte kurzsichtig. Mit einer Brille, Kontaktlinsen oder einem operativen Eingriff kann eine Kurzsichtigkeit meistens problemlos ausgeglichen werden. Dafür wird für die Angabe der Fehlsichtigkeit die Maßeinheit Dioptrien (dpt) verwendet. Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr zu den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer Myopie.

Kurzsichtigkeit: Ursachen

Grundsätzlich kann man zwei Ursachen für eine Kurzsichtigkeit (Myopie) unterscheiden: Entweder ist der Augapfel zu lang (Achsenmyopie) oder der die Brechkraft der Augenlinse ist zu hoch (Brechungsmyopie). Die Folge ist immer gleich: Das Auge kann sich nicht richtig scharf stellen und gesehene Bilder werden nicht richtig auf der Netzhaut abgebildet. Im Normalfall werden aus der Ferne kommende Lichtstrahlen so gebrochen, dass sie auf der Netzhaut ein scharfes Bild erzeugen.

  • Achsenmyopie: Bei der häufigsten Form der Kurzsichtigkeit weicht der Augapfel des Patienten in der Länge von der Norm ab. Dies bedeutet, dass der Augapfel in vielen Fällen nicht natürlich rund, sondern etwas länglich verformt ist. Die einfallenden Lichtstrahlen werden nicht in der Mitte der Netzhaut (Fovea centralis), sondern noch vor der Netzhaut abgebildet.
  • Brechungsmyopie: Bei dieser Form liegt die Ursache in einem fehlerhaften Brechungsverhältnis bei der Zusammenarbeit von Linse, Kammerwasser und Hornhaut. Weist diese Konstellation eine zu hohe Brechkraft auf, werden wahrgenommene Bilder ebenfalls vor der Netzhaut abgebildet.

Wie es zu der Entwicklung und dem Fortschreiten einer Kurzsichtigkeit kommt, darüber sind noch keine aussagekräftigen Ergebnisse aus der Forschung bekannt. Klar ist aber nach heutiger Ansicht, dass die Myopie generell im Zusammenhang mit einer genetischen Veranlagung steht. Sind beide Elternteile kurzsichtig, liegt das Risiko, dass die Kinder ebenfalls kurzsichtig werden, bei 60 Prozent. Die Auffassung, das übermäßige Naharbeit, das Lesen von Büchern und Zeitungen, die intensive Beschäftigung mit Smartphones und Tablets oder andere äußere Einflüsse die Entstehung einer Myopie im Kindesalter begünstigen, ist in den letzten Jahren infrage gestellt worden. Trotz unterschiedlicher Studien sind noch keine eindeutigen Wechselwirkungen zwischen genetischen Mechanismen und äußeren Einflüssen entdeckt worden. Leider lässt sich die Kurzsichtigkeit weder durch Medikamente oder durch Sehtraining aufhalten oder verbessern.

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Kurzsichtigkeit: Formen

Man unterscheidet zwei Formen von Kurzsichtigkeit: Die einfache Myopie (Myopia simplex) oder benigne Myopie und die maligne bzw. pathologische Myopie (Myopia magna oder Myopia progressiva).

Einfache Myopie

Die erblich bedingte Form der einfachen Myopie (Myopia simplex) ist die häufigste Ausprägung der Kurzsichtigkeit. Sie beginnt in der Regel zwischen dem zehnten und zwölften Lebensjahr und wird deshalb auch als „Schul-Myopie“ bezeichnet. Auch wenn der Schulbesuch und die in dieser Zeit ausgeführten Tätigkeiten erwiesenermaßen keinen Einfluss auf die Kurzsichtigkeit haben, hat sich der Name durchgesetzt. Bei den meisten Betroffenen nimmt die Kurzsichtigkeit zwischen dem 20-25. Lebensjahr nicht mehr zu und bleibt stabil. Diese erreichen dann eine Myopie mit einem Wert von -6 bis -8 Dioptrien. Bei einem kleinen Teil kann sie jedoch bis zum 30. Lebensjahr fortschreiten und Werte bis -12 dpt. bewirken. Verursacht wird diese Form der Kurzsichtigkeit entweder durch einen zu langen Augapfel (Achsenmyopie) oder eine zu starke Brechkraft von Linse, Kammerwasser und Hornhaut (Brechungsmyopie).

Maligne Myopie

Bei dieser Form von Kurzsichtigkeit kommt es unabhängig von äußeren Einflüssen zu einem übermäßigen Längenwachstum des Augapfels. Etwa 1 bis 3 % der Bevölkerung leiden an dieser besonders starken, krankhaften Form mit oder ohne myope Augenhintergrundveränderungen. Die maligne Myopie tritt meist erst ab einer Stärke von mehr als -6,0 Dioptrien oder einer Länge des Augapfels von mehr als 26 mm auf. Aufgrund des fortwährenden oder übermäßigen Längenwachstums des Augapfels können die Netzhaut und die Aderhaut in Mitleidenschaft gezogen werden. Als Folge werden diese dünner und das Gewebe beginnt zu schwinden und es treten gehäuft Risse in den feinen Netzhautschichten auf (Lacksprünge). Sie führen zu einer verminderten Durchblutung des Netzhautgewebes, der Bildung von krankhaften Blutgefäßen, Einblutungen und die nachfolgende Entwicklung von pigmentierten Vernarbungen im Bereich des gelben Flecks (Makula). Bei einer malignen Myopie nimmt nicht nur die Sehschwäche stark zu, es besteht außerdem ein erhöhtes Risiko einer Netzhautablösung, eines Netzhautrisses oder eines Netzhautloches. Darüber hinaus kann es zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukom) kommen.

Myopie / Kurzsichtigkeit
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Kurzsichtigkeit: Symptome

Es gibt eine Vielzahl von Symptomen, die auf eine Kurzsichtigkeit hindeuten können. Betroffene erkennen zum Beispiel Gegenstände in der Ferne schlecht oder nehmen Gesichter und Personen – etwa auf der gegenüberliegenden Straßenseite – erst sehr spät wahr. Weitere Symptome sind:

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Probleme beim Lesen von Hausnummern und Straßennamen
  • Unscharfe Wahrnehmung von beleuchteten Straßenschildern oder anderen Lichtquellen
  • Kopfschmerzen, bei und nach Tätigkeiten, die eine Fernsicht nötig machen
  • Zusammenkneifen der Augen

Bei der malignen Myopie kann es aufgrund der krankhaften Gefäßneubildungen zu einem Austritt von Flüssigkeit und Blut aus den Gefäßen kommen, sodass Betroffene einen Fleck oder auch verbogene Linien im Sehzentrum wahrnehmen. Darüber hinaus kann es zu einer plötzlichen Sehverschlechterung kommen. Diese kann von verschwommenem Sehen bis zu einen Ausfall des zentralen Gesichtsfeldes (Skotom) reichen.


Kurzsichtigkeit: Diagnose

Das Standard Diagnoseverfahren bei Verdacht auf Kurzsichtigkeit ist die Prüfung des Sehvermögens mithilfe eines Sehtestes. Mit diesem überprüft der Augenarzt oder Augenoptiker, wie gut die Augen in die Nähe (Nahsehschärfe oder Nahvisus) und in die Weite (Fernsehschärfe oder Fernvisus) sehen können. Dafür müssen die Betroffenen auf Sehtafeln in einem Abstand von fünf bis sechs Metern unterschiedlich große Buchstaben oder Zeichen erkennen und beschreiben. Dafür wird jeweils das rechte oder linke Auge einmal ohne und einmal mit korrigierendem Glas geprüft. Auf diese Weise lässt sich einwandfrei ermitteln, ob eine Kurzsichtigkeit vorliegt und wie stark diese auf dem jeweiligen Auge ist.

Stellen Augenarzt oder Augenoptiker eine Kurzsichtigkeit fest, ist es ratsam, dass Auge genauer untersuchen zu lassen. So kann ermittelt werden, ob andere Krankheiten oder Veränderungen des Auges vorliegen, die zur Kurzsichtigkeit führen und eventuell behandelt werden müssen.

Wichtig: Bei stark kurzsichtigen Augen kommt es vermehrt zu einer Degeneration am Rand der Netzhaut. Damit steigt das Risiko für Netzhautlöcher und einer daraus resultierenden Netzhautablösung. Für Betroffene ist es daher sinnvoll, ihre Augen in regelmäßigen Abständen von einem Augenarzt kontrollieren zu lassen.

Bestimmung der Refraktion

Da die Bestimmung der Kurzsichtigkeit stehen Augenärzten und Augenoptikern bei der Refraktionsbestimmung zwei Verfahren zur Auswahl. Diese werden nacheinander zur Ermittlung der notwendigen Werte für die Brille oder die Kontaktlinsen angewandt.

Bei der objektiven Refraktionsbestimmung schaut die Person in das sogenannte Refraktometer. Dieses projiziert ein Muster auf den Augenhintergrund (Netzhaut) der untersuchten Person. Mit vorschaltbaren Linsen wird das Bild so eingestellt, dass es dem Kurzsichtigen scharf erscheint. Liegt eine Myopie vor, kann der Augenoptiker oder Augenarzt so ermitteln, wie viel Korrektur bei der vorliegenden Fehlsichtigkeit benötigt wird. Musste früher das Scharfstellen manuell von den Bedienern durchgeführt werden, machen das heute die meisten Geräte vollautomatisiert. Die erhobenen Werte der objektiven Refraktionsbestimmung sind der Ausgangswert für die nachfolgende subjektive Refraktionsbestimmung.

Die subjektive Refraktionsbestimmung dient zur Überprüfung der Ergebnisse der objektiven Refraktionsmessung und ist immer auf den Einzelfall abgestimmt. Die untersuchte Person schaut auf eine Tafel mit Buchstaben und Zahlen verschiedener Größen. Entscheidend sind jetzt die Mitarbeit des Patienten und der individuelle Seheindruck. Den Betroffenen werden systematisch verschiedene Brillengläser vor die Augen gehalten und nach einer Verbesserung oder Verschlechterung des Sehempfindens gefragt. Der Kurzsichtige bestimmt selbst, mit welcher Linse er am besten sieht. Dieser festgestellte Wert wird dann für die Korrektur der Myopie verwendet. Durchgeführt wird die Methode mithilfe einer Messbrille oder eines sogenannten Phoropters.


Kurzsichtigkeit: Therapie

Eine vorliegende Kurzsichtigkeit (Myopie) kann durch das Tragen einer geeigneten Brille oder Kontaktlinsen problemlos behoben oder kompensiert werde. Kurzsichtige brauchen zur Korrektur dafür eine Linse mit einen negativen Brechwert. Deswegen steht vor der Dioptrien-Zahl im Brillenpass ein Minuszeichen, also zum Beispiel -4 dpt. Als Alternative zur Brille oder Kontaktlinsen stehen heute auch operative Verfahren zur Verfügung, mit denen man in bestimmten Fällen die Kurzsichtigkeit sogar heilen kann.

Brille bei Kurzsichtigkeit

Zur Korrektur wählt der Augenoptiker ein spezielles Glas, auch Minusglas genannt, mit negativen Brechwert aus. Dieses verändert durch seine konkave („nach innen gewölbt“) Form den Lichteinfall vor dem Auge so, dass die Lichtstrahlen wie bei einem Normalsichtigen genau auf der Netzhaut gebündelt und scharf abgebildet werden. Dazu sind die Gläser am Rand etwas dicker als in der Mitte. Dank moderner Technik können diese heute allerdings sehr dünn geschliffen werden.

Die Brille ist bis zu einer Sehstärke bis -8 Dioptrien die häufigst verwendete Sehhilfe. Ihr Vorteil liegt vor allem darin, dass sie jederzeit bei Veränderung der Myopie neu angepasst werden kann. Gerade bei Kindern, bei denen sich der Augapfel noch im Wachstum befindet, eignet sich die Verwendung einer Brille besonders gut. Zudem profitieren auch Menschen davon, die zum Lesen eine andere Brilleneinstellung benötigen als für die Fernsicht. Mithilfe spezieller Gleitsichtgläser können in diesem Fall beide Bedürfnisse in einem Brillenglas verwirklicht werden.

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Kontaktlinsen bei Myopie

Kontaktlinsen ermöglichen auch bei sehr hohen Kurzsichtigkeiten eine optimale Korrektur der Sehschärfe. Da die Linsen direkt auf das Auge gesetzt werden, korrigieren sie die Sehschärfe im gesamten Sichtfeld und kommen ohne störende Rahmen einer Brille aus. Vor allem Menschen, die einen sehr aktiven Lebensstil pflegen oder viel Sport treiben, bevorzugen Kontaktlinsen gegenüber eine Brille. Zudem sind Kontaktlinsen bei stark ausgeprägten Kurzsichtigkeit vor allem deswegen beliebt, weil sie im Gegensatz zu starken Minusgläsern einer Brille das wahrgenommene Bild nicht verkleinern. Für Menschen mit einer Kombination aus Myopie und beginnender Altersweitsichtigkeit gibt es darüber hinaus Kontaktlinsen mit verschiedenen Sehstärken, ähnlich zu denen einer Gleitsichtbrille.

Wenn die Augen für Kontaktlinsen geeignet sind, die Pflegehinweise und eine gute Hygiene eingehalten werden, können Kontaktlinsen über lange Zeit problemlos getragen werden. Um Augeninfektionen vorzubeugen, müssen diese allerdings regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Außerdem dürfen die Linsen nicht unbegrenzt lange getragen werden, da das Auge unter ihnen schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Beachten Sie daher immer die angegebene Tragedauer der Hersteller. Am besten sollte auch immer eine Brille in der richtigen Stärke vorhanden sein, wenn das Auge mal gereizt ist oder die Kontaktlinsen nicht getragen werden dürfen.

Operative Laserverfahren

Die operative Korrektur der Myopie kann ebenfalls eine Option sein. Diese ist dann sinnvoll, wenn dem Fehlsichtigen das Tragen von Brille oder Kontaktlinsen aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich ist oder er dies nicht möchte. Refraktive Operationsverfahren haben einen hohen Qualitätsstandard und zählen zu den Rountineeingriffen. Je nach genauer Methodik unterscheidet man verschiedene Verfahren. Sie heißen LASIK, ReLex SMILE, LASEK oder Photorefraktäre Keratektomie (PRK). Der heute überwiegend durchgeführte operative Eingriff zur Korrektur der Kurzsichtigkeit ist die LASIK (Laser-Assistierte In Situ Keratomileusis). Bei dieser formt ein Laser die Hornhaut so um, dass die Lichtstrahlen, die in die Augen dringen, so gebrochen und fokussiert werden, wie es sein sollte.

Ein operatives Laserverfahren eignet sich nicht bei jedem Betroffenen. Je nach Methode können die Verfahren nur bis zu einer Kurzsichtigkeit von -6 dpt angewendet werden. Weitere wichtige Voraussetzungen sind eine ausreichende Hornhautdicke und stabile Dioptrienwerte der Kurzsichtigkeit für mindestens 12 Monate. Zudem gibt es, wie bei allen chirurgischen Maßnahmen, auch bei diesen Verfahren Operationsrisiken. So kann es durch den Eingriff zu Komplikationen wie einer Über- oder Unterkorrektur der Sehschwäche oder erhöhter Blendempfindlichkeit kommen. Der Augenarzt sollte daher vor dem Eingriff eine gründliche Untersuchung der Augen durchführen und den Patienten anschließend sorgfältig aufklären und beraten.

LASIK Operation für Myopie_Kurzsichtigkeit
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Implantierbare Kontaktlinsen

Implantierbare Kontaktlinsen (ICL) eignet sich besonders für Patienten zwischen 18 und 60 Jahren, die höhergradige Fehlsichtigkeiten und eine ungenügende Dicke der Hornhaut aufweisen. Während bei der gängigen Augenlaserverfahren ein Teil der Hornhaut abgetragen wird, wird bei der ICL die Struktur des Auges nicht verändert. Die hauchdünne, implantierbare Linse wird zwischen Regenbogenhaut und Augenlinse eingesetzt und korrigiert so den Sehfehler des Auges. Dadurch, dass die Hornhautverkrümmung bei der ICL Implantation nicht verändert wird, ist die Abbildungsqualität der implantierbaren Kontaktlinsen oft deutlich besser als zum Beispiel nach einem LASIK-Eingriff.


Kurzsichtigkeit: Häufige Fragen

Was ist kurzsichtig und was ist weitsichtig?

Menschen, die kurzsichtig sind, haben Probleme damit, weit entfernte Gegenstände zu erkennen. Nahe Objekte erkennen sie jedoch problemlos. Weitsichtige Menschen hingegen können nahe Objekte nicht scharf sehen, erkennen aber weit entfernte Gegenstände problemlos.

Was passiert wenn man kurzsichtig ist?

Die Kurzsichtigkeit (Myopie) ist eine angeborene oder erworbene Fehlsichtigkeit des Auges, bei der Menschen Probleme haben, weiter entfernte Gegenstände scharf zu sehen. Objekte in der näheren Umgebung können hingegen problemlos erkannt werden.

Wie korrigiert eine Brille die Kurzsichtigkeit?

Eine Brille korrigiert die Kurzsichtigkeit, indem ein spezielles Glas, auch Minusglas genannt, den Lichteinfall vor dem Auge so verändert, dass die Lichtstrahlen wie bei einem Normalsichtigen genau auf der Netzhaut gebündelt und scharf abgebildet werden.

Was ist kurzsichtig Plus oder Minus

Eine Kurzsichtigkeit wird immer in negativen Dioptrien (- dpt.) angegeben. Unter Dioptrie versteht man die Maßeinheit für die Brechkraft eines optischen Systems (z. B. einer Brille oder Kontaktlinse). Kurzsichtige brauchen zur Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit eine Linse mit einen negativen Brechwert, das sogenannte Minusglas. Aus diesem Grund wird der Dioptrienwert mit einem Minus gekennzeichnet.

Werden die Augen schlechter wenn man eine Brille trägt?

Auch wenn sich dieser Mythos hartnäckig hält, das Tragen einer Brille hat keinen Einfluss auf die Fehlsichtigkeit. Egal ob eine Kurz- oder Weitsichtigkeit vorliegt, die Augen werden weder schlechter noch besser.

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Quellen:
Aumüller, G., Aust, G. & Doll, A.: Duale Reihe: Anatomie. Georg Thieme Verlag, 2. Auflage, 2010.
Burk, A. & Burk, R.: Checkliste Augenheilkunde. Georg Thieme Verlag, 6. Auflage, 2018.
Buser, A. & Friedburg, D. & Lachenmayr, B.: Auge – Brille – Refraktion. Georg Thieme Verlag, 5. Auflage, 2016.
Grehn, F.: Augenheilkunde. Springer-Verlag, 31. Auflage, 2012.

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