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Augen Lasern: Methoden, Risiken & Kosten

© stockfour @iStockPretty

Alles Wichtige zum Augen lasern auf einen Blick

Das Augenlasern zählt heute zu den etablierten Verfahren der refraktiven Chirurgie. Moderne Behandlungsmethoden wie SMILE Pro, Femto-LASIK, LASIK, PRK oder LASEK ermöglichen die Korrektur verschiedener Fehlsichtigkeiten. Welche Methode infrage kommt, hängt von den Dioptrienwerten, der Beschaffenheit der Hornhaut und den individuellen Voraussetzungen ab.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Augenlaser-Verfahren, deren Voraussetzungen, Kosten, Risiken und den Heilungsverlauf. So können Sie sich umfassend informieren und die passende Behandlung gemeinsam mit einem spezialisierten Augenzentrum auswählen.

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Die Voraussetzungen zum Augen lasern

Vor einer Augenlaser-Operation gibt es unterschiedliche Voraussetzungen, die für eine Behandlung erfüllt sein müssen. Neben einer guten körperlichen Verfassung, muss auch eine psychische Stabilität gewährleistet sein. Diese fünf Voraussetzungen sind in der Regel notwendig:

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Konstante Fehlsichtigkeit
  • Grenzwerte
  • Pupillengröße
  • Gute körperliche und psychische Verfassung

Das Mindestalter von 18 Jahren

Die Volljährigkeit des Patienten spielt eine wichtige Rolle. Menschen unter 18 Jahren werden in Deutschland nur in absoluten Ausnahmefällen operiert, da sie sich noch in der körperlichen Wachstumsphase befinden und das Auge Wachstumsveränderungen unterliegt.
Ein Ausnahmefall könnte zum Beispiel dann vorliegen, wenn die Fehlsichtigkeit von einer beruflichen Aufnahmeprüfung (z. B. Polizei) abhält.

Eine konstante Fehlsichtigkeit

Als Voraussetzung für das Augen lasern ist es wichtig, dass die Fehlsichtigkeit im Auge für mindestens 12 Monate, besser sind zwei Jahre, konstant vorliegt. So verringert sich die Gefahr, dass sich nach einer Augenlaserbehandlung nur kurzfristig Erfolge einstellen und sich die Sehfähigkeit des Auges erneut verändert.

Grundsätzlich können die Augen bei Fehlsichtigkeiten gelasert werden, bei denen die Sehschwäche auf einem Brechungsfehler des Auges basiert (refraktiver Sehfehler). Dazu gehören:

  • Kurzsichtigkeit (Myopie)
  • Weitsichtigkeit (Hyperopie)
  • Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Die Grenzwerte

Bei allen Augenlaser-Verfahren gibt es Richtwerte, die den Grad der Anpassung refraktiver Sehfehler begrenzen. Laut der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft können optimale Ergebnisse je nach Augenlaser-Verfahren zwischen einem Alter von 19 – 50 Jahren und innerhalb folgender Grenzwerte erreicht werden:

  • bei Kurzsichtigkeit: bis max. – 10 Dioptrien
  • bei Weitsichtigkeit: bis max. + 4 Dioptrien
  • bei einer Hornhautverkrümmung: bis max. 6 Dioptrien

Für moderne Augenlaserbehandlungen gilt laut der Kommission für Refraktive Chirurgie eine Dicke der Hornhaut von mindestens 480 µm als Voraussetzung.

Die Pupillengröße

Die Pupillengröße des Patienten stellt ein wichtiges Kriterium für oder gegen eine Augenlaserbehandlung dar. Je größer die Pupille des Patienten ist, umso höher ist das Risiko, dass es nach der Operation vor allem bei Dämmerung zu Blendeffekten oder der Wahrnehmung von Lichteffekten („Halos“) kommen kann.

Eine gute körperliche und psychische Verfassung

Zunächst sollten an den Augen grundsätzlich keine weiteren Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Hornhautentzündung oder Beschwerden am Sehapparat vorliegen.

Darüber hinaus sollten sich Patienten auch in einer guten körperlichen Gesamtverfassung befinden. Zwar handelt es sich bei einer Augenlaser-Korrektur nur um einen kleinen (minimal-invasiven) Eingriff, der ambulant erfolgt, dennoch gilt es Unverträglichkeiten und Allergien gegenüber Medikamenten oder medizinischen Materialien auszuschließen.

Da die Behandlung in der Regel bei vollem Bewusstsein durchgeführt wird, sollten Patienten psychisch in der Lage eine Augenlaserbehandlung zu überstehen. Für Extremfälle gibt es die Möglichkeit, die Operation in einer Vollnarkose durchführen zu lassen.

Alle Verfahren im Detail

SMILE Pro: Behandlung, Kosten & Risiken

💡 SMILE Pro im Überblick

Die SMILE Pro (Small Incision Lenticule Extraction Pro) gehört zu den modernen Verfahren der refraktiven Chirurgie. Dabei formt ein Femtosekundenlaser innerhalb der Hornhaut ein kleines Gewebelinsenstück, den sogenannten Lentikel. Dieses wird anschließend über einen nur wenige Millimeter großen Zugang entfernt. Da kein Hornhaut-Flap angelegt wird, eignet sich das Verfahren insbesondere zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.

Die SMILE Pro (Small Incision Lenticule Extraction Pro) zählt zu den modernsten Verfahren der refraktiven Chirurgie. Im Gegensatz zu klassischen Augenlaser-Methoden wie LASIK oder Femto-LASIK wird dabei kein Hornhaut-Flap erzeugt. Stattdessen formt ein hochpräziser Femtosekundenlaser ein kleines Gewebelinsenstück (Lentikel) innerhalb der Hornhaut, das anschließend über einen wenige Millimeter großen Zugang entfernt wird.

Das Verfahren eignet sich insbesondere zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Durch den minimalinvasiven Eingriff bleiben große Teile der Hornhautstruktur erhalten, wodurch sich viele Patienten bereits nach kurzer Zeit über eine deutliche Verbesserung ihrer Sehkraft freuen können.

Die Voraussetzungen für eine SMILE Pro Behandlung

Nicht jede Fehlsichtigkeit lässt sich mit SMILE Pro behandeln. Vor dem Eingriff wird daher im Rahmen einer umfassenden Voruntersuchung geprüft, ob das Verfahren geeignet ist.

In der Regel gelten folgende Richtwerte:

  • Kurzsichtigkeit bis etwa –10 Dioptrien
  • Hornhautverkrümmung bis etwa 5 Dioptrien
  • stabile Sehstärke seit mindestens einem Jahr
  • ausreichend dicke und gesunde Hornhaut
  • Mindestalter von 18 Jahren

Ob SMILE Pro tatsächlich infrage kommt, entscheidet sich immer anhand der individuellen Untersuchungsergebnisse.

Die Voruntersuchungen bei einer SMILE Pro Behandlung

Vor jeder Behandlung erfolgt eine ausführliche Diagnostik der Augen. Dabei werden unter anderem die Sehschärfe, die Hornhautdicke, die Hornhautoberfläche, die Pupillengröße sowie der Tränenfilm untersucht.

KI generiert

Zusätzlich wird die Fehlsichtigkeit exakt vermessen und geprüft, ob Erkrankungen der Hornhaut oder anderer Augenabschnitte gegen eine Behandlung sprechen.

Kontaktlinsenträger sollten ihre weichen Kontaktlinsen einige Tage, harte Kontaktlinsen mehrere Wochen vor der Untersuchung nicht mehr tragen, da diese die Messergebnisse beeinflussen können.

💡 Gut zu wissen

Für die Voruntersuchung werden pupillenerweiternde Augentropfen verwendet. Dadurch kann das Sehvermögen vorübergehend verschwommen sein und die Augen reagieren empfindlicher auf helles Licht. Es empfiehlt sich daher, eine Sonnenbrille mitzubringen.

Da die Pupillen nach der Untersuchung noch erweitert sind, sollten Sie anschließend nicht selbst Auto fahren. Planen Sie daher möglichst eine Begleitperson ein oder nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel.

Die Behandlung beim SMILE Pro Verfahren

Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert pro Auge meist nur wenige Minuten.

Nach einer örtlichen Betäubung durch Augentropfen formt der Femtosekundenlaser innerhalb weniger Sekunden einen Lentikel in der Hornhaut. Anschließend wird dieses Gewebe über einen kleinen seitlichen Zugang entfernt. Dadurch verändert sich die Brechkraft des Auges und die Fehlsichtigkeit wird korrigiert.

Da kein großer Hornhaut-Flap angelegt wird, bleibt die Stabilität der Hornhaut weitgehend erhalten.

KI generiert

Die Nachsorge bei einer SMILE Pro Behandlung

Bereits wenige Stunden nach dem Eingriff verbessert sich bei vielen Patienten das Sehvermögen deutlich. In den ersten Tagen können leichte Blendempfindlichkeit, Trockenheitsgefühle oder ein Fremdkörpergefühl auftreten.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sowie die Anwendung der verordneten Augentropfen unterstützen die Heilung.

Sport, Schwimmen, Sauna und starkes Augenreiben sollten in den ersten Wochen vermieden werden. Wann alltägliche Aktivitäten wieder uneingeschränkt möglich sind, richtet sich nach dem individuellen Heilungsverlauf und den Empfehlungen des behandelnden Augenarztes.

Die Risiken einer SMILE Pro Behandlung

SMILE Pro gilt als sehr sicheres und etabliertes Verfahren mit einer hohen Erfolgsquote.

Wie bei jedem operativen Eingriff lassen sich Risiken jedoch nicht vollständig ausschließen. Vorübergehend können trockene Augen, Blendempfindlichkeit oder Schwankungen der Sehschärfe auftreten. Selten kommt es zu Infektionen oder einer Unter- beziehungsweise Überkorrektur, sodass eine Nachbehandlung erforderlich werden kann.

Eine sorgfältige Voruntersuchung und die Einhaltung der Nachsorgeempfehlungen tragen wesentlich dazu bei, mögliche Komplikationen zu minimieren.

Die Kosten einer SMILE Pro Behandlung

Die Kosten für eine SMILE Pro Behandlung liegen in Deutschland je nach Klinik, technischer Ausstattung und individuellem Behandlungsumfang meist zwischen 1.250 € und 3.000 € pro Auge.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen beteiligen sich je nach Tarif teilweise oder vollständig an den Behandlungskosten.

💡 Gut zu wissen

Für die Voruntersuchung werden pupillenerweiternde Augentropfen verwendet. Dadurch kann das Sehvermögen vorübergehend verschwommen sein und die Augen reagieren empfindlicher auf helles Licht. Es empfiehlt sich daher, eine Sonnenbrille mitzubringen.

Da die Pupillen nach der Untersuchung noch erweitert sind, sollten Sie anschließend nicht selbst Auto fahren. Planen Sie daher möglichst eine Begleitperson ein oder nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel.

Die Vor- und Nachteile einer SMILE Pro Behandlung

+ Vorteile

  • Flaploses und minimalinvasives Augenlaser-Verfahren
  • Meist schnelle Verbesserung des Sehvermögens
  • Die Hornhautstruktur bleibt weitgehend erhalten
  • Flapbedingte Risiken entfallen
  • Kann das Risiko trockener Augen gegenüber flapbasierten Verfahren reduzieren

– Nachteile

  • Nicht für jede Fehlsichtigkeit geeignet
  • Vorübergehend können trockene Augen oder Blendempfindlichkeit auftreten
  • Nachkorrekturen können aufwendiger sein als bei einer LASIK
  • Die Behandlungskosten liegen häufig über denen anderer Augenlaser-Verfahren
Mehr zu SMILE Pro  →

LASEK: Behandlung, Kosten & Risiken

💡 LASEK im Überblick

Die LASEK (Laser Epitheliale Keratomileusis) ist eine Weiterentwicklung des PRK-Verfahrens und zählt zu den bewährten Oberflächenverfahren der refraktiven Chirurgie. Sie eignet sich insbesondere für Menschen mit einer dünnen Hornhaut oder einer geringen bis mittleren Fehlsichtigkeit und kann in bestimmten Fällen eine Alternative zu LASIK, Femto-LASIK oder SMILE Pro darstellen.

Die Methode eignet sich vor allem für Patienten mit einer sehr geringen Fehlsichtigkeit oder einer dünnen Hornhaut und gilt als sichere Alternative zu den ReLEx-SMILE– oder Femto-LASIK-Verfahren. Damit stellt auch die LASEK eine alternative Möglichkeit zu Kontaktlinsen oder Brillen dar.

Die Voraussetzungen für eine LASEK Behandlung

Das LASEK-Verfahren ist nicht bei allen Fehlsichtigkeiten uneingeschränkt möglich. Die Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) hat folgende Grenzbereiche festgelegt:

  • Bei Kurzsichtigkeit bis: – 8 Dioptrien
  • Bei Weitsichtigkeit bis: + 3 Dioptrien
  • Bei Hornhautverkrümmung bis: 6 Dioptrien

Die angegebenen Grenzwerte können je nach Lasersystem abweichen.

Die Voruntersuchungen bei einer LASEK Behandlung

Hierbei werden unterschiedliche Tests und Untersuchungen durch einen Augenoptiker oder den behandelnden Augenarzt durchgeführt. Kontaktlinsenträger sollten vorab zwei bis drei Wochen auf die Verwendung von Linsen verzichten und auf eine Brille wechseln. Zu Beginn wird die aktuelle Sehschärfe bestimmt.

Zeigen sich bei den unterschiedlichen Messungen keine Einschränkungen, erfolgt eine umfassende augenärztliche Untersuchung. Bei dieser werden alle Erkrankungen am Auge ausgeschlossen, die eine Kontraindikation für die LASEK darstellen könnten.

💡 Gut zu wissen

Für die Voruntersuchung werden pupillenerweiternde Augentropfen verwendet. Dadurch kann das Sehvermögen vorübergehend verschwommen sein und die Augen reagieren empfindlicher auf helles Licht. Es empfiehlt sich daher, eine Sonnenbrille mitzubringen.

Da die Pupillen nach der Untersuchung noch erweitert sind, sollten Sie anschließend nicht selbst Auto fahren. Planen Sie daher möglichst eine Begleitperson ein oder nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel.

Die Behandlung beim LASEK Verfahren

Vor der ambulanten LASEK-Operation werden Augentropfen eingebracht, die die Augen während des Eingriffs lokal betäuben. Das zu behandelnde Auge wird fixiert und mit einer Lidspeere versehen, damit der Patient während des Eingriffs nicht zwinkert.

Anhand zuvor ermittelter Werte moduliert ein Excimer-Laser nun millimetergenau die Hornhaut so, dass die optimale Brechkraft für den Patienten erreicht wird. Währenddessen verfolgt ein Eyetracking-System alle Augenbewegungen und richtet den Laser optimal aus.

Nach dem Eingriff setzt der Arzt für vier bis fünf Tage weiche und luftdurchlässige Schutzlinsen auf die offene Hornhautschicht der Augen, damit diese in der ersten Heilungsphase vor Zugluft und Verunreinigung geschützt sind.

Die gesamte Operation dauert pro Auge oft nicht länger als 10 Minuten, der reine Lasereinsatz nur wenige Sekunden.

Die Nachsorge bei einer LASEK Behandlung

Anders als bei der klassischen LASIK stellt sich die volle Sehstärke bei der LASEK erst nach sieben bis zehn Tagen ein. Daher benötigt das Auge nach der Behandlung einige Tage zur Regeneration.

Spezielle Augentropfen helfen dabei, kurzzeitige Trockenheitsgefühle oder Juckreiz zu mindern. Schmerzmedikamente werden zudem verschrieben, wenn Patienten über ein brennendes Gefühl in den Augen klagen.

Insgesamt dauert es nach der LASEK zwei bis drei Monate, bis die Sehstärke ihre vollständige Stabilität erreicht hat. Während des gesamten Heilungsverlaufes sollten einige Maßnahmen beachtet werden, damit es zu keinerlei Komplikationen kommt.

In den Wochen nach dem Eingriff sollte am Auge nicht gerieben werden. Patienten dürfen erst nach der zweiten Woche wieder leichte sportliche Aktivitäten aufnehmen und sollten auch kein Make-up auftragen. In den ersten vier Wochen nach der Operation ist es außerdem ratsam, auf schweißtreibende Sportarten, Sauna, Solarium oder Schwimmen komplett zu verzichten.

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Die Risiken einer LASEK Behandlung

Grundsätzlich gilt das Komplikationsrisiko bei der LASEK als sehr gering.

Wie bei allen operativen Eingriffen besteht aber auch bei diesem Verfahren die Gefahr einer Infektion.

Als seltene Nebenwirkungen können oberflächliche Narbenbildung der Hornhaut, eine Verschlechterung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht mit Wahrnehmung von Halos oder Schattenbildern auftreten. Um mögliche Risiken zu minimieren sollten Patienten immer die Vorgaben des Arztes einhalten und die Nachsorgeuntersuchungen wahrnehmen.

Die Kosten einer LASEK Behandlung

Die Kosten einer LASEK-Operation können sehr stark variieren und sind von der Klinik, der Stärke der Fehlsichtigkeit und den technischen Geräten abhängig. In Deutschland liegt der Preis zwischen ca. 900 € – 1.500 € pro Auge und gehört damit zu den preiswerteren Augenlaserbehandlungen.

💡 Wichtig zu den Kosten

Die Kosten einer LASEK-Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können sich – abhängig vom Tarif und der medizinischen Notwendigkeit – teilweise oder vollständig an den Behandlungskosten beteiligen. Ob eine Erstattung möglich ist, sollte vor der Behandlung direkt mit der jeweiligen Versicherung geklärt werden.

Die Vor- und Nachteile einer LASEK Behandlung

+ Vorteile

  • Im Vergleich zu anderen Verfahren häufig preiswerter
  • Kann auch bei einer vergleichsweise dünnen Hornhaut infrage kommen
  • Flaploses Oberflächenverfahren
  • Langjährig eingesetzte und umfassend untersuchte Behandlungsmethode
  • Flapbedingte Risiken entfallen

– Nachteile

  • Die vollständige Seherholung kann mehrere Wochen dauern
  • Vorübergehend können die Augen verstärkt trocken sein
  • Eine oberflächliche Narbenbildung der Hornhaut, der sogenannte Haze, ist möglich
  • Bei entsprechender Veranlagung besteht sehr selten das Risiko einer Hornhautvorwölbung, der Keratektasie
Mehr zu LASEK  →

LASIK: Behandlung, Kosten & Risiken

💡 LASIK im Überblick

Die LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis) gehört zu den etablierten Verfahren der refraktiven Chirurgie und wird zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung eingesetzt. Charakteristisch ist ein dünner Hornhaut-Flap, der vor der eigentlichen Laserbehandlung angelegt und anschließend wieder zurückgelegt wird. Die LASIK ermöglicht in vielen Fällen eine schnelle Erholung des Sehvermögens und kann bei geeigneten anatomischen Voraussetzungen eine bewährte Methode für mehr Brillenfreiheit darstellen.

Die Voraussetzungen für eine LASIK Behandlung

Nicht jede Fehlsichtigkeit kann mit einer LASIK behandelt werden. Ob das Verfahren geeignet ist, hängt neben den Dioptrienwerten insbesondere von der Hornhautdicke, der Hornhautform und der allgemeinen Gesundheit der Augen ab.

Als Orientierungswerte gelten:

  • Kurzsichtigkeit bis etwa –10 Dioptrien
  • Weitsichtigkeit bis etwa +4 Dioptrien
  • Hornhautverkrümmung bis etwa 6 Dioptrien
  • stabile Sehstärke über einen längeren Zeitraum
  • ausreichend dicke und gesunde Hornhaut
  • Mindestalter von 18 Jahren

Die genannten Dioptrienwerte sind keine festen Behandlungsgrenzen. Ob eine LASIK tatsächlich infrage kommt, kann erst nach einer ausführlichen Voruntersuchung beurteilt werden.

Die Voruntersuchungen bei einer LASIK Behandlung

Vor einer LASIK-Behandlung werden die Augen umfassend untersucht und vermessen. Dabei wird zunächst die aktuelle Fehlsichtigkeit bestimmt. Besonders wichtig ist außerdem die genaue Analyse der Hornhaut.

Zu den möglichen Untersuchungen gehören unter anderem:

  • Bestimmung der Sehschärfe und Dioptrienwerte
  • Messung der Hornhautdicke
  • Hornhauttopographie
  • Untersuchung der Hornhautoberfläche
  • Bestimmung der Pupillengröße
  • Untersuchung des Tränenfilms
  • Kontrolle von Netzhaut und Augenhintergrund
  • Ausschluss möglicher Augenerkrankungen

Kontaktlinsen können die Form der Hornhaut vorübergehend verändern. Deshalb sollten sie vor der Voruntersuchung entsprechend den Vorgaben des behandelnden Augenzentrums nicht mehr getragen werden.

💡 Gut zu wissen

Für die Voruntersuchung einer LASIK werden die Augen umfassend vermessen. Dabei können auch pupillenerweiternde Augentropfen zum Einsatz kommen. Dadurch kann das Sehvermögen vorübergehend verschwommen sein und die Augen können empfindlicher auf helles Licht reagieren. Eine Sonnenbrille für den Heimweg ist daher empfehlenswert.

Solange die Wirkung der pupillenerweiternden Tropfen anhält, sollten Sie nicht selbst Auto fahren. Organisieren Sie deshalb möglichst eine Begleitperson oder planen Sie für die Rückfahrt öffentliche Verkehrsmittel ein.

Die Behandlung beim LASIK Verfahren

Die LASIK wird in der Regel ambulant durchgeführt. Vor Beginn des Eingriffs wird das Auge mit speziellen Augentropfen örtlich betäubt.

Anschließend wird zunächst eine dünne Lamelle in der oberen Hornhaut erzeugt. Dieser sogenannte Flap wird vorsichtig angehoben, sodass die darunterliegende Hornhautschicht zugänglich ist.

Bei der klassischen LASIK kann der Flap mithilfe eines mechanischen Mikrokeratoms präpariert werden. Bei der moderneren Femto-LASIK erfolgt dieser Schritt dagegen mit einem Femtosekundenlaser.

Nach dem Anheben des Flaps modelliert ein Excimer-Laser die darunterliegende Hornhaut entsprechend der zuvor berechneten Fehlsichtigkeit. Dabei werden nur sehr kleine Mengen Hornhautgewebe abgetragen.

Anschließend wird der Flap wieder in seine ursprüngliche Position zurückgelegt. Er haftet selbstständig an der Hornhaut und wirkt zunächst wie ein körpereigener Wundverband.

Die gesamte Behandlung dauert pro Auge meist nur wenige Minuten. Der eigentliche Einsatz des Excimer-Lasers nimmt häufig nur wenige Sekunden in Anspruch.

Die Nachsorge bei einer LASIK Behandlung

Ein Vorteil der LASIK ist die vergleichsweise schnelle Erholung des Sehvermögens. Viele Patientinnen und Patienten bemerken bereits wenige Stunden nach der Behandlung eine deutliche Verbesserung ihrer Sehschärfe.

In der ersten Zeit können die Augen jedoch noch empfindlich reagieren. Möglich sind beispielsweise:

  • leicht verschwommenes Sehen
  • tränende Augen
  • Fremdkörpergefühl
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • trockene Augen

Nach der Behandlung werden regelmäßig Kontrolluntersuchungen durchgeführt. Zusätzlich erhalten Patienten in der Regel spezielle Augentropfen.

In den ersten Wochen sollte darauf geachtet werden, die Augen nicht zu reiben. Auch Augen-Make-up, Schwimmen, Sauna und intensive sportliche Belastungen sollten zunächst vermieden werden.

Wann Autofahren, Bildschirmarbeit oder Sport wieder uneingeschränkt möglich sind, hängt vom individuellen Heilungsverlauf und der Empfehlung des behandelnden Augenarztes ab.

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Die Risiken einer LASIK Behandlung

Die LASIK wird seit vielen Jahren eingesetzt und gilt bei geeigneten Patienten als etabliertes Augenlaser-Verfahren. Dennoch handelt es sich um einen operativen Eingriff, bei dem Risiken und Nebenwirkungen nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

Zu den möglichen vorübergehenden Beschwerden zählen:

  • trockene Augen
  • Fremdkörpergefühl
  • Lichtempfindlichkeit
  • Blendempfindlichkeit
  • Halos oder Lichtkränze bei Dunkelheit
  • schwankende Sehschärfe
  • Unter- oder Überkorrektur

Da bei der LASIK ein Hornhaut-Flap angelegt wird, bestehen zusätzlich flapbedingte Risiken. Durch starkes Reiben oder einen direkten mechanischen Einfluss auf das Auge kann sich der Flap insbesondere während der frühen Heilungsphase verschieben.

Selten können außerdem Entzündungen, Infektionen oder andere Komplikationen auftreten.

Eine sorgfältige Voruntersuchung sowie die konsequente Einhaltung der Nachsorgeempfehlungen tragen dazu bei, mögliche Risiken zu reduzieren.

Die Kosten einer LASIK Behandlung

Die Kosten für eine LASIK können je nach Augenzentrum, technischer Ausstattung und Umfang der Behandlung unterschiedlich ausfallen.

In Deutschland bewegen sich die Preise häufig in einem Bereich von etwa 900 € bis 2.500 € pro Auge.

Bei einem Kostenvergleich sollte nicht ausschließlich der Preis für den eigentlichen Eingriff berücksichtigt werden. Entscheidend ist auch, ob beispielsweise Voruntersuchungen, Medikamente und Kontrolluntersuchungen bereits enthalten sind.

💡 Wichtig zu den Kosten

Die Kosten einer LASIK-Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können sich – abhängig vom Tarif und der medizinischen Notwendigkeit – teilweise oder vollständig an den Behandlungskosten beteiligen. Ob eine Erstattung möglich ist, sollte vor der Behandlung direkt mit der jeweiligen Versicherung geklärt werden.

Die Vor- und Nachteile einer LASIK Behandlung

+ Vorteile

  • Seit vielen Jahren etabliertes und umfassend untersuchtes Augenlaser-Verfahren
  • Häufig schnelle Verbesserung des Sehvermögens nach der Behandlung
  • Vergleichsweise kurze Erholungsphase
  • Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung möglich
  • Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant und dauert nur kurze Zeit

– Nachteile

  • Für die Behandlung muss ein Hornhaut-Flap angelegt werden
  • Flapbedingte Komplikationen können nicht vollständig ausgeschlossen werden
  • Vorübergehend können trockene Augen auftreten
  • Blendungen, Halos oder schwankende Sehschärfe sind insbesondere während der Heilungsphase möglich
  • Bei einer zu dünnen oder ungeeigneten Hornhaut kommt die LASIK nicht infrage
Mehr zu LASIK  →

Femto-LASIK: Behandlung, Kosten & Risiken

💡 Femto-LASIK im Überblick

Die Femto-LASIK ist eine Weiterentwicklung der klassischen LASIK und zählt zu den etablierten Verfahren der refraktiven Chirurgie. Der Hornhaut-Flap wird dabei präzise mit einem Femtosekundenlaser erzeugt. Anschließend korrigiert ein Excimer-Laser die Fehlsichtigkeit. Das Verfahren kann bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung eingesetzt werden und ermöglicht bei geeigneten Voraussetzungen häufig eine schnelle Erholung des Sehvermögens.

Die Voraussetzungen für eine Femto-LASIK Behandlung

Ob eine Femto-LASIK möglich ist, hängt von der individuellen Beschaffenheit der Augen ab. Neben Art und Stärke der Fehlsichtigkeit spielen insbesondere Hornhautdicke und Hornhautform eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich sollten unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • über einen längeren Zeitraum stabile Sehstärke
  • ausreichend dicke und gesunde Hornhaut
  • keine relevanten Erkrankungen der Hornhaut
  • insgesamt gesunde Augen
  • Fehlsichtigkeit innerhalb des behandelbaren Bereichs

Die möglichen Dioptriengrenzen können je nach Lasersystem, Augenzentrum und individuellen anatomischen Voraussetzungen variieren. Eine verbindliche Einschätzung ist daher erst nach einer ausführlichen Voruntersuchung möglich.

Die Voruntersuchungen bei einer Femto-LASIK Behandlung

Vor einer Femto-LASIK werden die Augen umfassend untersucht und exakt vermessen. Ziel ist es, mögliche Risikofaktoren zu erkennen und festzustellen, ob die Hornhaut für das Verfahren geeignet ist.

Zu den Untersuchungen können unter anderem gehören:

  • Bestimmung der aktuellen Sehschärfe und Fehlsichtigkeit
  • Messung der Hornhautdicke
  • Analyse der Hornhautoberfläche und Hornhauttopographie
  • Bestimmung der Pupillengröße
  • Untersuchung des Tränenfilms
  • Kontrolle der vorderen und hinteren Augenabschnitte
  • Ausschluss relevanter Augenerkrankungen

Besonders wichtig ist die genaue Vermessung der Hornhaut. Da auch bei der Femto-LASIK ein Flap angelegt und anschließend Hornhautgewebe mit dem Excimer-Laser abgetragen wird, muss ausreichend stabiles Hornhautgewebe vorhanden sein.

💡 Gut zu wissen

Für die Voruntersuchung einer Femto-LASIK werden die Augen umfassend vermessen. Dabei können auch pupillenerweiternde Augentropfen eingesetzt werden. Dadurch kann das Sehvermögen vorübergehend verschwommen sein und die Augen können empfindlicher auf helles Licht reagieren. Eine Sonnenbrille für den Heimweg ist daher empfehlenswert.

Solange die Wirkung der pupillenerweiternden Tropfen anhält, sollten Sie nicht selbst Auto fahren. Organisieren Sie deshalb möglichst eine Begleitperson oder planen Sie für die Rückfahrt öffentliche Verkehrsmittel ein.

Die Behandlung bei der Femto-LASIK

Die Femto-LASIK wird üblicherweise ambulant durchgeführt. Vor der Behandlung erhält der Patient betäubende Augentropfen.

Im ersten Behandlungsschritt erzeugt der Femtosekundenlaser einen dünnen Flap in der Hornhaut. Dieser wird anschließend vorsichtig angehoben.

Nun kommt der Excimer-Laser zum Einsatz. Er trägt entsprechend der zuvor berechneten Korrektur kleinste Mengen Hornhautgewebe ab und verändert dadurch gezielt die Brechkraft des Auges.

Nach Abschluss der Laserbehandlung wird der Hornhaut-Flap wieder in seine ursprüngliche Position zurückgelegt. Eine Naht ist normalerweise nicht notwendig.

Die eigentliche Behandlung dauert nur kurze Zeit. Nach einer ersten Kontrolle können Patientinnen und Patienten das Augenzentrum in der Regel noch am selben Tag verlassen.

Die Nachsorge bei einer Femto-LASIK Behandlung

Nach einer Femto-LASIK verbessert sich das Sehvermögen bei vielen Patienten vergleichsweise schnell. Dennoch benötigt die Hornhaut Zeit zur vollständigen Heilung.

Unmittelbar nach der Behandlung können die Augen tränen oder sich gereizt anfühlen. Auch eine vorübergehende Lichtempfindlichkeit oder schwankende Sehschärfe ist möglich.

Für die erste Zeit nach der Behandlung sollten insbesondere die Vorgaben des behandelnden Augenarztes beachtet werden. Dazu gehören häufig:

  • verschriebene Augentropfen regelmäßig anwenden
  • Augen nicht reiben
  • Kontrolltermine wahrnehmen
  • zunächst auf Augen-Make-up verzichten
  • Schwimmbad und Sauna vorübergehend meiden
  • Sport entsprechend der ärztlichen Empfehlung pausieren

Wann Autofahren, Bildschirmarbeit und andere Tätigkeiten wieder möglich sind, hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab.

Die Risiken einer Femto-LASIK Behandlung

Die Femto-LASIK ist ein etabliertes Verfahren, dennoch können wie bei jedem operativen Eingriff Nebenwirkungen und Komplikationen auftreten.

Mögliche vorübergehende Beschwerden sind beispielsweise:

  • trockene Augen
  • Fremdkörpergefühl
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Blendungen und Halos
  • schwankende Sehschärfe
  • Unter- oder Überkorrekturen

Da auch bei der Femto-LASIK ein Hornhaut-Flap angelegt wird, können zusätzlich flapbedingte Komplikationen auftreten. Diese sind selten, können aber nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Eine sorgfältige Patientenauswahl, präzise Voruntersuchungen und die Einhaltung der Nachsorgeempfehlungen sind daher wichtige Bestandteile der Behandlung.

Die Kosten einer Femto-LASIK Behandlung

Die Kosten einer Femto-LASIK unterscheiden sich je nach Augenzentrum, eingesetzter Lasertechnologie und Umfang der enthaltenen Leistungen.

Bei einem Preisvergleich sollte deshalb berücksichtigt werden, ob neben dem Eingriff auch die ausführliche Voruntersuchung und die notwendigen Nachkontrollen im Behandlungspreis enthalten sind.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Femto-LASIK in der Regel nicht. Bei privaten Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen kann abhängig vom Tarif und der individuellen Situation eine teilweise oder vollständige Erstattung möglich sein.

💡 Wichtig zu den Kosten

Die Kosten einer Femto-LASIK-Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können sich – abhängig vom Tarif und der medizinischen Notwendigkeit – teilweise oder vollständig an den Behandlungskosten beteiligen. Ob eine Erstattung möglich ist, sollte vor der Behandlung direkt mit der jeweiligen Versicherung geklärt werden.

Die Vor- und Nachteile einer Femto-LASIK Behandlung

+ Vorteile

  • Der Hornhaut-Flap wird präzise mit einem Femtosekundenlaser erzeugt
  • Häufig schnelle Verbesserung des Sehvermögens nach der Behandlung
  • Vergleichsweise kurze Erholungsphase
  • Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung möglich
  • Seit vielen Jahren etabliertes Verfahren der refraktiven Chirurgie

– Nachteile

  • Auch bei der Femto-LASIK muss ein Hornhaut-Flap angelegt werden
  • Flapbedingte Komplikationen können nicht vollständig ausgeschlossen werden
  • Vorübergehend können trockene Augen auftreten
  • Blendungen, Halos oder schwankende Sehschärfe sind während der Heilungsphase möglich
  • Bei einer zu dünnen oder ungeeigneten Hornhaut kommt das Verfahren nicht infrage
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Trans-PRK: Behandlung, Kosten & Risiken

💡 Trans-PRK im Überblick

Die Trans-PRK (transepitheliale photorefraktive Keratektomie) ist ein modernes Oberflächenverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Im Gegensatz zu LASIK und Femto-LASIK wird dabei kein Hornhaut-Flap angelegt. Das Epithel, die oberste Schicht der Hornhaut, wird mit dem Laser entfernt. Anschließend erfolgt die eigentliche Korrektur der Fehlsichtigkeit ebenfalls laserbasiert.

Die Trans-PRK (transepitheliale photorefraktive Keratektomie) ist ein modernes Oberflächenverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Im Gegensatz zu LASIK und Femto-LASIK wird dabei kein Hornhaut-Flap angelegt.

Eine Besonderheit der Trans-PRK besteht darin, dass die oberste Schicht der Hornhaut, das sogenannte Epithel, mit dem Laser entfernt wird. Anschließend erfolgt die eigentliche Korrektur der Fehlsichtigkeit ebenfalls laserbasiert. Ein mechanisches Instrument zur Entfernung des Epithels ist nicht erforderlich.

Die Trans-PRK kann insbesondere zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung eingesetzt werden. Welche Fehlsichtigkeiten und Dioptrienwerte behandelt werden können, hängt vom verwendeten Lasersystem und den individuellen Voraussetzungen der Augen ab.

Die Voraussetzungen für eine Trans-PRK Behandlung

Ob eine Trans-PRK geeignet ist, hängt nicht allein von den Dioptrienwerten ab. Entscheidend sind insbesondere die Beschaffenheit und Dicke der Hornhaut sowie der allgemeine Gesundheitszustand der Augen.

Grundsätzlich können folgende Voraussetzungen relevant sein:

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • über einen längeren Zeitraum stabile Sehstärke
  • gesunde Hornhaut
  • ausreichende Hornhautdicke
  • keine relevanten Augenerkrankungen
  • Fehlsichtigkeit innerhalb des behandelbaren Bereichs

Da bei der Trans-PRK kein Hornhaut-Flap angelegt wird, kann das Verfahren unter bestimmten Voraussetzungen auch bei einer vergleichsweise dünnen Hornhaut eine Alternative zu LASIK oder Femto-LASIK darstellen.

Ob eine Behandlung tatsächlich möglich und medizinisch sinnvoll ist, kann erst nach einer ausführlichen augenärztlichen Untersuchung festgestellt werden.

Die Voruntersuchungen bei einer Trans-PRK Behandlung

Vor einer Trans-PRK werden die Augen detailliert untersucht und vermessen. Die Voruntersuchung dient dazu, die Eignung für das Verfahren festzustellen, mögliche Risikofaktoren auszuschließen und die spätere Laserbehandlung exakt zu planen.

Zu den möglichen Untersuchungen gehören:

  • Bestimmung der Sehschärfe und Dioptrienwerte
  • Messung der Hornhautdicke
  • Hornhauttopographie
  • Analyse der Hornhautoberfläche
  • Bestimmung der Pupillengröße
  • Untersuchung des Tränenfilms
  • Kontrolle von Netzhaut und Augenhintergrund
  • Ausschluss relevanter Augenerkrankungen

Besondere Bedeutung hat die Untersuchung der Hornhaut. Ihre Dicke, Form und Struktur beeinflussen sowohl die grundsätzliche Eignung als auch die Planung der Behandlung.

💡 Gut zu wissen

Für die Voruntersuchung einer Trans-PRK werden die Augen umfassend vermessen. Dabei können auch pupillenerweiternde Augentropfen eingesetzt werden. Dadurch kann das Sehvermögen vorübergehend verschwommen sein und die Augen können empfindlicher auf helles Licht reagieren. Eine Sonnenbrille für den Heimweg ist daher empfehlenswert.

Solange die Wirkung der pupillenerweiternden Tropfen anhält, sollten Sie nicht selbst Auto fahren. Organisieren Sie deshalb möglichst eine Begleitperson oder planen Sie für die Rückfahrt öffentliche Verkehrsmittel ein.

Die Kosten einer Trans-PRK Behandlung

Die Kosten einer Trans-PRK können sich je nach Augenzentrum, eingesetztem Lasersystem und individuellem Behandlungsaufwand unterscheiden.

Beim Vergleich verschiedener Angebote sollte darauf geachtet werden, welche Leistungen im genannten Preis enthalten sind. Neben der eigentlichen Laserbehandlung können insbesondere die Voruntersuchung und die anschließenden Kontrolltermine relevant sein.

Die Kosten einer Trans-PRK-Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können sich – abhängig vom Tarif und der medizinischen Notwendigkeit – teilweise oder vollständig an den Behandlungskosten beteiligen. Ob eine Erstattung möglich ist, sollte vor der Behandlung direkt mit der jeweiligen Versicherung geklärt werden.

💡 Wichtig zu den Kosten

Die Kosten einer Trans-PRK-Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können sich – abhängig vom Tarif und der medizinischen Notwendigkeit – teilweise oder vollständig an den Behandlungskosten beteiligen. Ob eine Erstattung möglich ist, sollte vor der Behandlung direkt mit der jeweiligen Versicherung geklärt werden.

Die Vor- und Nachteile einer Trans-PRK Behandlung

+ Vorteile

  • Kein Hornhaut-Flap erforderlich
  • Flapbedingte Risiken entfallen
  • Laserbasierte Behandlung der Hornhautoberfläche
  • Kann bei bestimmten Patienten mit vergleichsweise dünner Hornhaut infrage kommen
  • Keine dauerhafte Flap-Struktur in der Hornhaut

– Nachteile

  • Längere Heilungsphase als bei LASIK oder Femto-LASIK
  • In den ersten Tagen können stärkere Beschwerden auftreten
  • Die Sehschärfe stabilisiert sich meist langsamer
  • Eine therapeutische Kontaktlinse ist während der ersten Heilungsphase erforderlich
  • Vorübergehend können trockene oder lichtempfindliche Augen auftreten
  • Eine oberflächliche Hornhauttrübung, der sogenannte Haze, ist möglich
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Hinweis: Unabhängige Orientierung für Ihre Augenbehandlung.
aumedo ist selbst kein Augenzentrum und führt keine Behandlungen durch. Wir bieten Ihnen einen Überblick über spezialisierte Augenzentren, Behandlungsmöglichkeiten und wichtige Kriterien für die Wahl eines geeigneten Anbieters. Die Informationen ersetzen keine individuelle augenärztliche Beratung oder Untersuchung.

Häufige Fragen zum Augen lasern

Rund um das Augen lasern entstehen viele Fragen zu Verfahren, Voraussetzungen, Kosten und Heilungsverlauf. Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Augenlaser-Behandlung.

Wie lange hält das Ergebnis einer Augenlaser-Behandlung?

Die durch den Laser vorgenommene Veränderung der Hornhaut ist grundsätzlich dauerhaft. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Sehkraft im weiteren Leben nicht mehr verändern kann. Die Augen unterliegen unabhängig von einer Augenlaser-Behandlung natürlichen Alterungsprozessen.

Insbesondere ab etwa dem 40. bis 50. Lebensjahr entwickelt sich bei vielen Menschen eine Alterssichtigkeit. Dadurch kann beispielsweise eine Lesebrille notwendig werden. Auch Veränderungen der ursprünglichen Fehlsichtigkeit sind grundsätzlich möglich. Deshalb gehört eine über einen längeren Zeitraum stabile Sehstärke zu den wichtigen Voraussetzungen vor einer Augenlaser-Behandlung.

Wie schmerzhaft ist Augen lasern?

Die eigentliche Augenlaser-Behandlung wird normalerweise unter örtlicher Betäubung mit speziellen Augentropfen durchgeführt. Während des Lasereingriffs werden daher meist keine oder nur geringe Schmerzen wahrgenommen.

Wie sich die Augen nach der Behandlung anfühlen, hängt vom gewählten Verfahren ab. Nach LASIK oder Femto-LASIK können beispielsweise ein Fremdkörpergefühl, tränende oder gereizte Augen auftreten. Bei Oberflächenverfahren wie PRK, LASEK oder Trans-PRK können die Beschwerden während der ersten Tage stärker ausgeprägt sein, da sich die oberste Hornhautschicht zunächst regenerieren muss.

Welche Augenlaser-Methode ist die beste?

Eine allgemein beste Augenlaser-Methode gibt es nicht. LASIK, Femto-LASIK, SMILE Pro, PRK, LASEK und Trans-PRK unterscheiden sich hinsichtlich Behandlungstechnik, Voraussetzungen und Heilungsverlauf.

Welches Verfahren geeignet ist, hängt unter anderem von Art und Stärke der Fehlsichtigkeit, Hornhautdicke, Hornhautform, Alter und individuellen Anforderungen ab. Die Auswahl sollte deshalb auf Grundlage einer umfassenden Voruntersuchung und nicht allein aufgrund von Preis oder Bekanntheit eines bestimmten Verfahrens erfolgen.

Bis zu wie vielen Dioptrien kann man die Augen lasern lassen?

Die behandelbaren Dioptrienwerte unterscheiden sich je nach Augenlaser-Verfahren und den individuellen Voraussetzungen der Augen. Häufig werden als grobe Orientierungsbereiche eine Kurzsichtigkeit bis etwa −10 Dioptrien, eine Weitsichtigkeit bis etwa +4 Dioptrien und eine Hornhautverkrümmung bis etwa 5 Dioptrien genannt.

Diese Werte stellen jedoch keine festen Behandlungsgrenzen dar. Entscheidend ist unter anderem, wie viel Hornhautgewebe für die notwendige Korrektur verändert werden müsste und wie stabil die Hornhaut anschließend bleibt. Bei höheren Fehlsichtigkeiten können alternative Verfahren wie eine implantierbare Kontaktlinse (ICL) infrage kommen.

Kann man bei einer dünnen Hornhaut die Augen lasern lassen?

Eine dünne Hornhaut schließt eine refraktive Behandlung nicht grundsätzlich aus. Sie kann jedoch entscheidend beeinflussen, welches Verfahren eingesetzt werden kann.

Bei LASIK und Femto-LASIK wird ein Hornhaut-Flap angelegt und anschließend zusätzlich Hornhautgewebe für die Korrektur modelliert. Oberflächenverfahren wie PRK, LASEK oder Trans-PRK können unter bestimmten Voraussetzungen bei einer dünneren Hornhaut eine Alternative darstellen. Ist eine sichere Laserbehandlung nicht möglich, können linsenbasierte Verfahren geprüft werden.

Wie lange dauert eine Augenlaser-Behandlung?

Die eigentliche Laserbehandlung dauert meist nur wenige Minuten pro Auge. Der Laser selbst ist abhängig vom Verfahren und der erforderlichen Korrektur häufig nur für kurze Zeit aktiv.

Für den gesamten Termin sollte jedoch deutlich mehr Zeit eingeplant werden. Vor dem Eingriff werden die Augen vorbereitet und betäubt. Nach der Behandlung erfolgt in der Regel eine erste Kontrolluntersuchung. Augenlaser-Behandlungen werden üblicherweise ambulant durchgeführt, sodass Patienten das Behandlungszentrum noch am selben Tag verlassen können.

Wann kann man nach dem Augen lasern wieder arbeiten?

Wann die berufliche Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann, hängt vor allem vom eingesetzten Verfahren und von der Art der Arbeit ab. Nach LASIK oder Femto-LASIK kann die Sehschärfe häufig vergleichsweise schnell wieder alltagstauglich sein.

Bei PRK, LASEK oder Trans-PRK benötigt die Hornhautoberfläche mehr Zeit zur Regeneration. Bildschirmarbeit, körperlich anstrengende Tätigkeiten oder Arbeiten in staubiger Umgebung können ebenfalls eine längere Pause erforderlich machen. Der genaue Zeitpunkt sollte deshalb individuell mit dem behandelnden Augenarzt abgestimmt werden.

Wann darf man nach dem Augen lasern wieder Auto fahren?

Direkt nach einer Augenlaser-Behandlung sollte nicht selbst Auto gefahren werden. Unmittelbar nach dem Eingriff können beispielsweise verschwommenes Sehen, erhöhte Lichtempfindlichkeit oder Blendungen auftreten.

Wann das Autofahren wieder möglich ist, hängt vom Heilungsverlauf, der erreichten Sehschärfe und dem eingesetzten Verfahren ab. Bei den Nachkontrollen wird die Entwicklung des Sehvermögens überprüft. Erst wenn eine ausreichende Sehfähigkeit erreicht ist und aus augenärztlicher Sicht nichts dagegenspricht, sollte wieder selbst gefahren werden.

Kann sich die Sehstärke nach dem Augen lasern wieder verschlechtern?

Ja. Die durch den Laser erzeugte Veränderung der Hornhaut bleibt zwar bestehen, dennoch können sich die Augen im Laufe des Lebens weiter verändern. Bei manchen Patienten kann sich nach Jahren erneut eine Fehlsichtigkeit entwickeln.

Zusätzlich tritt mit zunehmendem Alter bei den meisten Menschen eine Alterssichtigkeit auf. Diese entsteht durch Veränderungen der natürlichen Augenlinse und wird durch eine frühere Augenlaser-Behandlung nicht verhindert. Ob bei einer späteren Veränderung eine Nachkorrektur möglich ist, muss erneut individuell untersucht werden.

Welche Risiken hat Augen lasern?

Moderne Augenlaser-Verfahren sind etabliert, dennoch handelt es sich um operative Eingriffe. Risiken und Nebenwirkungen können daher nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Zu möglichen Beschwerden gehören trockene Augen, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit, Halos, Blendungen oder eine schwankende Sehschärfe. Auch Unter- oder Überkorrekturen sind möglich. Bestimmte Risiken unterscheiden sich je nach Verfahren: Bei LASIK und Femto-LASIK können beispielsweise flapbedingte Komplikationen auftreten, während bei Oberflächenverfahren unter anderem eine oberflächliche Hornhauttrübung, der sogenannte Haze, möglich ist.

Was kostet Augen lasern in Deutschland?

Die Kosten einer Augenlaser-Behandlung unterscheiden sich je nach Verfahren, Anbieter und Umfang der enthaltenen Leistungen. Moderne Behandlungsmethoden können preislich über älteren Verfahren liegen.

Bei einem Kostenvergleich sollte geprüft werden, ob Voruntersuchung, eigentlicher Eingriff und Nachkontrollen bereits im genannten Preis enthalten sind. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Bei privaten Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen kann abhängig vom Tarif und der medizinischen Situation eine teilweise oder vollständige Erstattung möglich sein.

Was passiert, wenn ich für Augen lasern nicht geeignet bin?

Wenn eine Augenlaser-Behandlung nicht infrage kommt, stehen abhängig von Alter, Fehlsichtigkeit und Anatomie des Auges möglicherweise andere refraktive Verfahren zur Verfügung.

Eine Möglichkeit ist die implantierbare Kontaktlinse (ICL), die zusätzlich zur natürlichen Augenlinse eingesetzt wird. Für andere Patienten kann ein refraktiver Linsenaustausch infrage kommen. Welche Alternative geeignet ist, sollte nach einer ausführlichen augenärztlichen Untersuchung individuell entschieden werden.

Ab welchem Alter kann man sich die Augen lasern lassen?

Eine Augenlaser-Behandlung wird grundsätzlich erst durchgeführt, wenn das Wachstum des Auges weitgehend abgeschlossen ist. Üblicherweise liegt das Mindestalter bei 18 Jahren.

Das Alter allein reicht jedoch nicht als Voraussetzung aus. Besonders wichtig ist, dass die Fehlsichtigkeit über einen längeren Zeitraum stabil geblieben ist. Bei älteren Patienten können zudem Alterssichtigkeit und Veränderungen der natürlichen Augenlinse Einfluss darauf haben, ob eine Laserbehandlung oder ein linsenbasiertes Verfahren sinnvoller ist.

Wie lange dauert die Heilung nach dem Augen lasern?

Die Heilungsdauer hängt wesentlich vom gewählten Augenlaser-Verfahren ab. Nach LASIK oder Femto-LASIK verbessert sich das Sehvermögen häufig bereits innerhalb kurzer Zeit, auch wenn die vollständige Stabilisierung länger dauern kann.

Bei Oberflächenverfahren wie PRK, LASEK oder Trans-PRK muss sich zunächst die oberste Hornhautschicht regenerieren. Die ersten Tage können deshalb mit stärkeren Beschwerden und einer eingeschränkten Sehschärfe verbunden sein. Bis sich das Sehvermögen vollständig stabilisiert, können mehrere Wochen vergehen.

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