Rauchen: Warum es auch den Augen schadet

rauchen_schädigt_die_augen

Es ist allgemein bekannt, dass das Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und die Entstehung von Krebs durch das Rauchen von Tabakzigaretten maßgeblich erhöht wird. Allerdings wissen viele Raucher nicht, dass auch ihr Sehvermögen durch den Zigarettenkonsum durchaus beeinträchtigt werden kann.

Beispielsweise stellt das Rauchen einen der wenigen äußeren und kontrollierbaren Faktoren dar, die dazu führen können, dass eine Erblindung eintritt. Aus diesem Grund ist es für Raucher im Sinne ihrer Gesundheit überaus empfehlenswert, sich intensiv mit Möglichkeiten auseinanderzusetzen, wie sie ihre Zigarettensucht besiegen können. Besonders große Erfolge bei dem Vorhaben verspricht beispielsweise die seriöse Raucherentwöhnung Oldenburg.

Wie das Rauchen sich im Detail auf die Augengesundheit auswirkt, erklärt der folgende Beitrag.

Mehr als nur Rauch im Auge

Wird lediglich eine einzige Zigarette geraucht, findet dabei bereits eine Freisetzung von mehr als 40 Substanzen statt, die als krebserregend gelten. Dazu kommen rund zwei Liter Qualm. Somit ist es kaum verwunderlich, dass Rauchen die Top-Liste der vermeidbaren Todesursachen unangefochten anführt. Weltweit sterben so rund 3.400 Menschen täglich an den Folgen, die das Rauchen von Zigaretten mit sich bringt. Besonders häufige Gründe sind dabei Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems oder Krebs. Allerdings geht das Rauchen noch mit weit mehr negativen Konsequenzen einher.

Es gibt kaum ein körpereignes Organ, welches durch das Rauchen von Zigaretten nicht in hohem Maße in Mitleidenschaft gezogen wird. Dazu gehören auch die Augen. Die Universität in Manchester hat eine Studie durchgeführt, die ergeben hat, dass der Konsum von Tabak allein in Großbritannien für jeden fünften Fall von AMD, der altersbedingten Makuladegeneration, verantwortlich gemacht werden kann. Daneben begünstigt das Rauchen jedoch auch die Entstehung von Problemen mit dem Sehnerv, Erkrankungen der Netzhaut, Grüner Star und Grauer Star.

So belastet das Rauchen die Augen

Die Augen werden durch das Rauchen einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Dazu zählt beispielsweise, dass der Alterungsprozess der Augen beschleunigt wird. Dadurch, dass sie mit Cadmium, Blei und Kupfer angereichert werden, kommt es bei Rauchern eher zu einer Trübung der Linse im Auge.

Daneben leidet unter dem Rauchen auch der Tränenfilm auf den Augen, welcher normalerweise als wichtiges Schutzschuld dient. Die Konsequenz besteht dann bei vielen Rauchern in übermäßig trockenen Augen, die leicht schmerzen.

Im Zuge des Rauchens werden Gifte freigesetzt, welche die Nervenzellen, die sich in der Netzhaut befinden, schädigen. Außerdem kommt es durch sie ebenfalls zu einem Verdicken der Gefäßwände. Durch diese Auswirkungen wird eine Einschränkung der Durchblutung der Augen herbeigeführt. Das Auge erfährt so keine ausreichende Sauerstoffversorgung mehr, sodass es dazu kommen kann, dass die Sehzellen, die einen überaus großen Bedarf an Nährstoffen aufweisen, absterben.

Grundsätzlich gestaltet sich der Innendruck im Auge von Rauchern außerdem höher als bei Nichtrauchern. An dem Rand des sogenannten Sehnervenkopfes sind wesentlich häufiger Blutungen zu erkennen, worin ein sicherer Hinweis darauf besteht, dass sich das Sichtfeld verschlechtert.

Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass die Giftstoffe, die in dem Rauch der Zigaretten enthalten sind, die Aufnahme von Jod im Körper hemmen. Dadurch wird es wiederum begünstigt, dass Schilddrüsenprobleme auftreten, die dazu führen, dass die Augäpfel nach vorne treten.

Allerdings handelt es sich bei den geschilderten Phänomenen lediglich um einen kleinen Auszug der Belastungen, welche die Augen durch den Zigarettenkonsum erfahren. Diese können noch wesentlich schwerwiegendere Folgen nach sich ziehen, wie etwa eine plötzliche Erblindung oder eine handfeste Augenerkrankung.

Header-Bild: © tigerraw, stock.adobe.com

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here