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Lasik-Nachsorge: Darauf kommt es nach der Behandlung an

Längst ist das Augenlasern im Massenmarkt angekommen. Sowohl die Patientenaufklärung als auch der technologische Stand entsprechender Dienstleister haben in den letzten zehn Jahren enorme Sprünge gemacht. Sofern eine grundsätzliche Eignung bei der Eingangsuntersuchung festgestellt werden kann, kommt das Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen tatsächlich in greifbare Nähe. Neben der fachmännischen Durchführung der eigentlichen Lasik-OP entscheidet auch eine Serie von Kontroll- und Nachsorgeuntersuchungen über das nachhaltige Behandlungsergebnis.

Empfehlenswert sind vier Nachsorgeuntersuchungen

Manche Lasik-Anbieter, die sich dem stetigen Preiskampf hingeben und Kosten einsparen wollen, beschränken sich auf eine, maximal zwei Nachsorgeuntersuchungen. Experten mahnen jedoch immer wieder, dass zu einer vollwertigen Lasik mindestens vier Nachsorgetermine gehören um eine optimale Nachsorgen bieten zu können.

Die erste Nachsorgeuntersuchung

Die erste Kontrolluntersuchung findet noch am Tag des Eingriffs statt. Der zuvor aufgeklappte „Flap“ (obere Schicht der Hornhaut) wird bei der Lasik-OP wieder auf das Auge gelegt ohne in irgendeiner Form fixiert zu werden. Durch ein natürliches „Ansaugen“ sowie die Tränenflüssigkeit drumherum verwurzelt sich der Flap schnell von alleine – genau das muss gleich nach dem Eingriff überprüft werden. In sehr seltenen Fällen kann beispielsweise ein kleiner Fremdkörper (z.B. Staubpartikel) unter das Flap gelangen und eine Entzündung auslösen. Diese erste Nachsorgeuntersuchung ist für alle Anbieter verpflichtend.

Augen lasern
© Alila Medical Media / Fotolia

Weitere Nachsorgeunterschungen

Nach der ersten Nachsorgeuntersuchung kann der Patient nach Hause gehen – idealerweise bereits mit Terminen für einen Checkup nach einer Woche, nach einem Monat sowie nach drei Monaten. Bei allen drei Terminen werden das Anwachsen des Flaps sowie die Veränderung der Sehkraft beobachtet. Erst nach etwa drei Monaten ist der Heilungsprozess bei einem komplikationslosen Verlauf vollständig abgeschlossen und das Ergebnis permanent.

Achten Sie auf Ihre Augen

Ihr Lasik-Spezialist wird Sie bereits kurz vor dem Eingriff über Verhaltensmaßgaben aufklären, die Sie insbesondere in den ersten Wochen nach der OP beachten müssen. So sollten Sie keinesfalls die Augen reiben oder mit Wasser in Kontakt kommen lassen. Starkes Schwitzen in der Sauna oder beim Sport ist genauso tabu wie das Schwimmbad. Frauen sollten schließlich auf Schminken oder andere Kosmetik im Augenbereich verzichten.

Wenn es zu Problemen beim Sehen kommt

Die meisten Patienten können schon am Tag nach der Operation wieder scharf und normal sehen. Die eigentliche Umgewöhnung findet nach der Operation im Gehirn statt. In den ersten Wochen nach der Operation kann es aufgrund der neuen Seheindrücke zu phasenweisen Problemen beim Sehen kommen. Manche Patienten klagen über leicht verschwommene Seheindrücke, Schwindel oder Kopfschmerzen. In der Regel handelt es sich dabei um einen normalen Prozess, der schnell wieder vorbeigeht. Meist reicht eine kurze Pause oder ein Moment der Ruhe, in dem die Symptome von alleine wieder abklingen. Halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum konstant an, sollte ein Facharzt zur Abklärung der Symptomatik aufgesucht werde.

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Von |2018-07-20T08:55:36+00:0020. Juli 2018|

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