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Technologiegiganten arbeiten an Augmented Reality ohne Brille

Dem Thema Virtual und Augmented Reality (AG) wird mittlerweile ein Umbruchpotential zugesprochen, das unter anderem mit der Einführung des Farbfernsehen verglichen wird. Geht es nach Techgiganten wie Facebook führen wir beispielsweise Videokonferenzen in wenigen Jahren nicht über Voice over IP, sondern in virtuellen Räumen durch. Dabei haben alle Beteiligten das Gefühl tatsächlich nebeneinander zu sitzen, auch wenn zwischen ihnen womöglich Tausende Kilometer liegen.

Tragen einer Brille bei Virtual & Augmented Reality bisher unausweichlich

Das Problem fast aller bislang vorgestellten Virtual und Augmented Reality Vorstöße: Das Tragen einer mal mehr, mal weniger klobigen Brille ist unausweichlich. Für die meisten fühlt sich ein solches High-Tech-Utensil alles andere als „natürlich“ an – einer der Gründe, wieso Google mit seiner „Glass“ von Anfang an einen schweren Stand beim Verbraucher hatte.

Schon heute gehen Marktbeobachter davon aus, dass VR-Brillen wie Facebooks „Oculus“ nur eine Übergangsphase der noch sehr jungen Technologie darstellen. Virtual Reality kann am Ende des Tages nur dann wirklich real vorkommen, wenn sie sich nahtlos in den Alltag des Benutzers einklinken kann. Eine Grundvorrausetzung dafür ist die Abkehr von speziellen Utensilien, die man aufsetzen oder halten muss.


Technologiegiganten arbeiten an Systemen ohne Brille

Einen ersten Schritt in diese Richtung wagt der Softwaregigant Microsoft mit seinem HoloLens-Projekt. Bei diesem System handelt es sich um ein ausgeklügeltes Zusammenspiel aus Sensoren, Kameras und – bislang unvermeidlich – einer Brille. Der E-Commerce-Gigant Amazon will noch einen Schritt weitergehen: Wie jüngst eine Patentschrift enthüllte arbeitet das Unternehmen an einem fest installierbaren VR-System, das gänzlich ohne Brille auskommt.

Dabei setzt Amazon ebenfalls auf ein Netzwerk aus Sensoren und Kameras, die in einem zuvor fest definierten Radius unter anderem Augen- und Handbewegungen des Benutzers vernehmen. Die dazu passenden Inhalte erscheinen derweil auf festinstallierten Bildschirmen im Raum, so beispielsweise dem heimischen Fernseher. Wann und wie genau die Technologie zum Einsatz kommen soll ist noch unklar. Amazon scheint sich jedenfalls verstärkt für Virtual und Augmented Reality zu interessieren, wie bereits andere Patentschriften aufzeigen.

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