Symptome, Ursachen und Hausmittel gegen Heuschnupfen

Wenn es überall grünt und blüht, ist es endlich wieder soweit: Der Frühling ist da. Allerdings auch der Heuschnupfen, welcher keineswegs nur Nase und Atemwege betrifft, sondern kann auch unangenehme Augenbeschwerden verursachen kann.

Symptome und Ursachen des Heuschnupfens

Die vielfältigen Symptome reichen von einer rinnenden Nase, Niesattacken bis zum Husten, der sich unbehandelt sogar zum Asthma entwickeln kann. Sind auch die Augen von der Pollenallergie betroffen, äußert sich das in Beschwerden, wie beispielsweise in geröteten, brennenden, juckenden und/oder tränenden Augen. Manchmal kommt es durch eine Entzündung zu Sehstörungen oder einem Fremdkörpergefühl im Auge. Nicht selten tritt eine extreme Lichtempfindlichkeit auf, die das Tragen einer Sonnenbrille nötig macht. Aber auch „banale“ Beschwerden, wie z. B. Ringe unter den Augen oder gerötete Augenlider können auf eine Pollenallergie hinweisen.

Die Ursache sind Pollen, die durch das Fehlen einer Schleimhaut ungehindert auf die Bindehaut des Auges gelangen und dort bei Allergikern eine Entzündung auslösen. Patienten mit Heuschnupfen leiden unter mehr oder weniger starken Beschwerden.

Bei Verdacht auf Heuschnupfen samt Augenbeteiligung, sollte schnell gehandelt werden. Wenn die allergische Reaktion unbehandelt bleibt, kann es zu einer allergischen Bindehautentzündung kommen.

Dabei stehen für eine medikamentöse Therapie eine Vielzahl an unterschiedlichen Medikamenten zur Verfügung, welche die Symptome reduzieren. Zu den bekanntesten zählen sicherlich Antihistaminika wie z.b. Lorano, Citerixin u.a.. Vor der Einnahme eines Medikamentes sollte ein Facharzt konsultiert werden.

Hausmittel gegen Heuschnupfen

K1024_dandelion-760815_1920Leichte Augenreizungen kann man zunächst mit Hilfe von Hausmittel mildern. Diese Hausmittel haben sich bewährt:

Feuchter Lappen: Erste Hilfe bietet beispielsweise ein feuchter Lappen, der für mehrere Minuten auf das betroffene Auge gelegt wird und den quälenden Juckreiz mindert. Augentrost verstärkt die Wirkung zusätzlich. Besonders wohltuend ist es, wenn der Sud von Wasser und Augentrost einige Zeit vor der Behandlung im Kühlschrank gelagert wird.

Augentropfen: Des Weiteren bewährt haben sich Augentropfen oder -gele, die die tränenden, aber trotzdem trockenen Augen befeuchten. Apropos befeuchten: Linderung versprechen auch Tränenersatzmittel sowie sogenannte künstliche Tränen.

Brille: Kontaktlinsenträger die unter Heuschnupfen leiden, sollten in der Pollensaison lieber zur Brille greifen.

Und noch einige allgemeine Tipps:

Duschen: In den Haaren sammeln sich über den Tag Pollen. Duschen Sie sich am besten vor dem Zubettgehen, um die Allergene zu mildern.

Ernährung: Gesundes, vitaminreiches und frisches Essen helfen Allergien zu reduzieren. Die Pollenbarriere und die Befeuchtung der Schleimhäute wird durch Wasser verstärkt.

Pollen-Auszeit: in manchen Gebieten wie am Meer oder in den Bergen ist die Pollenbelastung geringer. Sie können dies Nutzen und in der Pollen-Zeit Ihren Urlaub dort verbringen.

Wichtig: Wenn die Selbstbehandlung keinen Erfolg bringt oder sich die Beschwerden verschlimmern, muss auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird neben der Behandlung wahrscheinlich auch einen Allergietest veranlassen. Dieser Test gibt Aufschluss darüber, auf welche Pollen der Betroffene allergisch reagiert. Der Vorteil dabei: Den allergieauslösenden Pollen kann schon im Vorfeld gegengewirkt werden.

Bildquelle:
© Pixabay