Surf Cup Sylt 2016: Beim Surfen den Durchblick behalten – Tipps für Wassersportler

Vom 27. bis zum 31. Juli verwandelt sich Westerland auf Sylt wieder in die Hochburg der deutschen und internationalen Wellenreiter. Zum 18. Mal bereits messen sich die Sportler während der Deutschen Meisterschaften im Windsurfen in den Disziplinen Racing, Slalom, Wave und Freestyle. Auch bei den parallel stattfindenden Aktionen wie Stand Up Paddling, Wellenreiten und Skimboarden, kommen Wassersportbegeisterte auf ihre Kosten. Der Sylt Surf Cup gehört mit einer Besucherzahl von rund 120.000 nicht nur zu den größten Veranstaltungen auf Sylt, sondern ist auch eines der wichtigsten Funsportevents weltweit! Eine gute Gelegenheit für unsere:

Experten-Tipps rund um die Wassersportsaison

Sonnenschutz für die Augen ist besonders auf dem Wasser wichtig!

Die Reflektionen vom Sonnenlicht – welche auf dem Wasser sehr viel stärker spürbar sind – blenden nicht nur, sondern sind durch die gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen auch schädlich für die Horn-und Bindehaut der Augen. Wassersportbrillen-Experte Philipp Schütze von triggernaut.com.: „Viele Wassersportler unterschätzen leider die Intensivität und Stärke des Lichtes auf dem Wasser und riskieren durch das Weglassen einer geeigneten Wassersportbrille, schwere und irreversible Verletzungen der Augen“. Es ist daher ratsam zu jeder Zeit auf dem Wasser eine möglichst dunkelgetönte Brille mit integriertem Polarisationsfilter zu tragen, die durch ihre Färbung die Kontraste optimal darstellt und vor dem schädlichen Einfluss der Reflektionen schützt. Die Wahl der Tönungsfarbe ist natürlich Geschmackssache, in jedem Fall unverzichtbar ist die CE-Kennzeichnung im Innenrahmen.

Eine Wassersportbrille muss Schutz vor Wind und Wetter bieten!

Wassersportbrillen

Um auch bei Wind und Regen (oder dem Spritzwasser der Wellen) eine perfekte Sicht zu haben, muss eine Wassersportbrille nicht nur vor Sonneneinstrahlung schützen, sondern auch eng am Gesicht anliegen, um den Wind abzuhalten. Sogenannte Windblocks (wasserfestes Schaumgummi im Innenrahmen der Brillen), halten den Wind zusätzlich von den Augen fern.

Top-Tipp: Bei ruhigeren Wassersportarten gilt: Schaumstoff im Rahmen wirkt wie eine Schwimmweste für die Sportbrille und verhindert so, dass diese im Wasser untergeht. Philipp Schütze empfiehlt für Surfer hingegen eine Sicherheitsleine. „Mit einer Safety Leash, die an der Brille und dem Neoprenanzug befestigt werden kann, sind auch hohe Geschwindigkeiten und Stürze kein Problem mehr, da die Brille immer fest mit dem Sportler verbunden bleibt“.

Auch wenn Meerwasser nicht schädlich für die Augen ist, behindern Tropfen auf der Brille die Sicht beim Wassersport erheblich. Mit einer Lotus-Beschichtung, perlt Wasser an der Sportbrille einfach ab. Wichtig ist außerdem, dass die Brille splitterfreie Gläser besitzt, da die Wassersportbrillen großen Belastungen ausgesetzt sind und somit ein hohes Verletzungsrisiko bei gebrochenen Gläsern besteht. Eine Brille muss die Standards der sogenannten „ANSI-Norm (Z80.3)“ für Bruchfestigkeit erfüllen.

Wassersportbrillen können eine Sehhilfe ergänzen oder sogar ersetzen!

Surferin im Wasser

Viele Wassersportbrillen gibt es auch mit Gläsern in individueller Korrekturstärke. Bietet ein Modell außer einem flexiblen Gummiband (für den Sport) auch die alternative Tragemöglichkeit mit festem Bügel, ist die Brille ganz ohne weitere Sehhilfe auch für den Besuch im Café nach dem Sport als Sonnenbrille problemlos einsetzbar.

Für Kontaktlinsenträger empfehlt es sich, auf dem Wasser zusätzlich eine Wassersportbrille zu tragen. Enganliegend am Gesicht dank kurviger Form schützt die Brille so vor Wasser, Sand, Bakterien und dem Herausrutschen der Linsen während des Sports. Es ist zusätzlich ratsam, zur Sicherheit auf Tageslinsen umzusteigen, diese lassen sich im Falle des „Falles“ günstiger ersetzen als Monatslinsen.

 

Bildquellen:
Choppy Water/ Windpic.de. // https://www.flickr.com/photos/77660688@N03
http://www.triggernaut.com