Sara Däbritz erreicht Top-Leistung trotz Sehhilfe

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Keine guten Augen zu haben, ist für Sportler schon lange kein Hindernis mehr, um Höchstleistungen zu erbringen. Viele Athleten vertrauen auf Kontaktlinsen, in manchen Sportarten ist es sogar problemlos möglich, mit Brille anzutreten. Was früher für viele Hobby- und Profisportler noch eine Herausforderung darstellte, ist dank neuer Entwicklungen heute kein Problem mehr. Sportbrillen und Kontaktlinsen eröffnen jedem die Möglichkeit, trotz Sehschwäche aktiv Sport zu treiben – selbst auf höchstem Niveau.

Eine dieser Top-Athleten ist Sara Däbritz, ihres Zeichens Olympiasiegerin mit der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft. Für sie kommt Augenlasern während der aktiven Karriere nicht in Frage, wie sie in einem Interview sagte. Und es gibt auch keinen Grund dafür, denn Däbritz kommt auch als Spitzensportlerin mit Sehhilfen prima zurecht und spürt keinerlei Einschränkungen: „Ich sehe alles auf dem Spielfeld, was ich sehen sollte“, erklärt sie lachend.

Sara Däbritz ist erst 21 Jahre alt, seit drei Jahren braucht sie eine Sehhilfe, wie sie erzählt. Als sie 18 Jahre alt war, hatte nicht nur ihre Karriere als Bundesliga-Fußballerin bereits Fahrt aufgenommen, sondern sie wollte auch außerhalb des Platzes Gas geben. Der Sehtest für den Führerschein ergab dann eine leichte Sehschwäche, die Däbritz seitdem vor Allem mit der Hilfe von Kontaktlinsen korrigiert. Diese nutzt sie sowohl beim Training als auch bei Spielen und sie hat sich so sehr daran gewöhnt, dass sie ohne die Kontaktlinsen „nicht mehr klarkommen“ würde, wie sie im Interview zugibt.

Zwar ist Sara Däbritz, die beim FC Bayern München unter Vertrag steht, in den Augen der Öffentlichkeit in erster Linie eine Profisportlerin, doch sie ist auch eine junge Frau und als solche natürlich modebewusst. Privat nimmt sie gerne einmal die Kontaktlinsen heraus und setzt stattdessen eine Brille auf, die sie nicht nur als Sehhilfe, sondern auch als modisches Accessoire sieht. „Zu einem passenden Style zum Bummeln in der Stadt“, so verrät sie, bevorzugt sie ihre Brille mit dem schwarzen Rahmen, die „eigentlich zu allem dazu passt“, wie sie meint. Auch beim Autofahren setzt sie eher auf die Brille als auf die Linsen.

Welche Sehhilfe auch immer – wer Sara Däbritz einmal spielen gesehen hat, wird schnell erkennen, dass die junge Ambergerin noch eine große sportliche Zukunft vor sich haben dürfte. Schon jetzt allerdings ist ihre Trophäensammlung durchaus stattlich: In Sara Däbritz‘ Vita stehen bereits ein Weltmeistertitel mit der U20, ein Europameistertitel und natürlich der Olympiasieg von Rio.

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