Pollenflugbedingter Heuschnupfen im August und September

© Jürgen Fälchle / Fotolia

Die Nase läuft, die Augen sind gereizt und gerötet, man fühlt sich geschwächt. Heuschnupfen ist inzwischen sehr verbreitet und kann sich auch in den Sommermonaten zeigen. Viele Forscher vermuten, dass die sich immer stärker durch den Menschen und die Form der Landwirtschaft verändernde Umwelt zu einem Großteil für allergische Reaktionen verantwortlich ist. Die Auswirkungen von Pestiziden und genetisch veränderten Nahrungsmitteln auf unseren Organismus sind längst nicht in ihrer Gänze untersucht, aber Allergiker können dennoch mit einer bewussten Ernährung gegensteuern und Heuschnupfen-Symptome zumindest lindern.

Welche Pollen im August und September fliegen und was helfen kann

Auch im August und September findet ein verstärkter Pollenflug statt, der vielen Allergie-Patienten den Alltag erschwert. Allergische Reaktionen können vor allem Gräser, Traubenkraut, Mais, Brennnessel, Spitzwegerich, Glaskraut und Beifuß auslösen. Der gängigste Rat in Sachen Pollenflug lautet: Heuschnupfen-Patienten sollten sich vorzugsweise in geschlossenen Räumen aufhalten, auch häufige Haarwäschen und spezielle Fenstergitter sollen, so viele Ratgeber, den Pollen zumindest den Weg in die heimischen Wohn- und Schlafzimmer erschweren.

In der alltäglichen Praxis sind diese Methoden während eines schönen Sommertages mit erhöhtem Pollenflug nicht nur schwer umsetzbar, sondern stellen für die Allergie-Patienten auch ein hohes Maß an Einschränkung dar. Viele Allergiker entscheiden sich deshalb für eine sogenannte Hyposensibilisierung (Impftherapie) oder für Medikamente wie Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten, mit denen der Alltag erleichtert werden kann. Nach den bisherigen Forschungserkenntnissen kann alternativ auch der Verzicht auf tierisches Eiweiß bei der Ernährung langfristig helfen, die Heuschnupfen-Symptome (z. B. während des Pollenfluges) zu lindern.

Welche Pollen im August und September

Was passiert bei einer allergischen Reaktion im Auge?

Was vielen Betroffenen unbekannt ist: Allergiker, deren Augen durch Pollen gereizt sind, leiden unter einer Entzündung der empfindlichen Bindehaut (Konjunktivitis). Die Bindehaut der Augen wird sehr stark durchblutet, dadurch entsteht eine Rötung. Bei den geschwollenen Augen tritt ein starker Juckreiz am Augenlid auf, die Augen tränen vermehrt und sind lichtempfindlich. Allergische Reaktionen bewirken teilweise auch Veränderungen der Schleimhaut.

Den Alltag um die eigene Allergie herum zu organisieren ist nicht immer leicht, kann aber schnell in die alltägliche Routine übergehen und neue Perspektiven eröffnen: Nächtliches Lüften bei Regen (kein Pollenflug), entspannt nicht nur die Augen, sondern auch das Gemüt. Noch besser: Am Strand gibt es keine Pollen, also gönnen Sie sich und Ihren Augen Erholung!

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