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Hamburger Brillenlabel PROLET: Derbe Brillen aus dem 3D-Drucker

Das Hamburger Startup PROLET der beiden Gründer Lukas Pietron und Paul Asmuß bringt frischen Wind in die Welt der Designerbrillen, denn sie produzieren individuelle Brillengestelle mit dem 3D-Drucker. Die Idee zu PROLET kam den beiden Inhabern auf der Brillenmesse Silmo Paris im letztem Jahr.

Der Name

Der Firmenname ist eher ein Understatement, aber dennoch eine Aussage. Prolet, früher eine abfällige Bezeichnung für Angehörige der Arbeiterklasse, erhält jetzt eine Aufwertung. Der „Proletarier“ bekommt ein ganz neues Gesicht, und das im wahrsten Sinne des Wortes. PROLET Brillen sind einzigartig. Der Begriff PROLET verdeutlicht, worum es den Machern des Labels geht: Brillen fürs Volk, die unverwechselbar und hochwertig sind. Designerbrillen reißen meist ein gewaltiges Loch in den Geldbeutel, denn schon gute Gläser sind nicht für Null zu haben. Mit Brillen von Prolet, die im 3D-Druck-Bereich Qualitätsmaßstäbe setzen und bezahlbar sind, braucht künftig niemand mehr seine Augen zu vernachlässigen. Er kann sie optimal versorgen und zugleich modische Trends setzen. Ein bisschen laut, wie man es bei diesem Begriff assoziiert, darf es ruhig sein, wenn es um die Bekanntmachung von PROLET-Brillen geht.

PROLET – individuell angepasst

ProletBei dem Hamburger Start-up PROLET erhalten Brillenträger seit August 2016 einmalige Brillen, die sie individuell durch 3D-Druck anfertigen lassen können. Der 3D-Druck hat die Produktionslandschaft bereits stark verändert und wird gerade die Brillenherstellung künftig noch stärker beeinflussen. Die Jungunternehmer sind überzeugt, dass individuelle Brillen bald nur noch auf diese Weise realisierbar sind. Die Kundschaft von heute hat immer anspruchsvollere Designwünsche. Eine Brille, die genau zum Gesicht und den Bedürfnissen des Kunden passt, kann also gar nicht anders als individuell gefertigt sein. Eine ergonomisch perfekt geformte Brille, die nirgends drückt, aber auch nicht rutscht und jederzeit optimale Sicht gewährleistet, kommt heute aus dem 3D-Drucker. Die Technologie hat viele weitere Vorteile: Sie ist besonders nachhaltig und umweltschonend, weil beim Materialverbrauch kein Verschnitt entsteht. Sie kann für diverse Materialien angewendet werden. Das Unternehmen PROLET gestaltet, entwickelt und produziert ausschließlich in Deutschland, genauer in Hamburg. Auch das trägt zur Nachhaltigkeit bei.

Was ist das Besondere am Herstellungsverfahren?

ProletZur Produktion der PROLET-Brillen wird feines Nylonpulver mittels Laserstrahl zu festen Material verschmolzen. Schon vor dem Druck wird das Modell genau an die Gesichtsform angepasst. Das so entstandene Brillengestell zeichnet sich durch besondere Leichtigkeit und Stabilität aus. Die anschließende Fertigung, also Glätten, Färben und Montieren, erfolgt in reiner Handarbeit. Momentan werden 20 verschiedene Formen angeboten. Man plant, dieses Spektrum zu erweitern. Das PROLET-Brillendesign ist ganz bewusst jenseits des allgegenwärtigen Retro-Stils angesiedelt und von kühler Zurückhaltung gekennzeichnet. Dennoch finden Fans extravaganter Brillenmode hier auch auffällige Gestelle. Einzigartiger Tragekomfort und ein Design, das kein andere hat – das wünschen sich Brillenträger schon länger. PROLET kann diese Wünsche nun erfüllen.

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Von |2018-09-04T12:59:07+00:0022. September 2016|
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