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Makuladegeneration – Mit diesen Tipps schützen Sie Ihre Augen

Bei einer Makuladegeneration, auch altersbedingte Makuladegeneration (AMD) genannt, kommt es zu Schäden an den Sehzellen in der Netzhaut. Im Verlauf der Erkrankung kann es im schlimmsten Fall zu einer starken Sehbehinderung bis hin zur Erblindung im zentralen Gesichtsfeld kommen. Die Ursachen der AMD sind noch unbekannt und eine Heilung gibt es bislang nicht. Einige Tipps können aber dabei helfen, die Erkrankung vorzubeugen oder diese zu verlangsamen.

Von einer Makuladegeneration sind zumeist Frauen und Männer ab dem 65. Lebensjahr betroffen. Um die Erkrankung möglichst zu vermeiden, kann man langfristig einiges dafür tun:

1. Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Patienten ab dem 55. Lebensjahr haben einen Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durch einen Augenarzt. Je eher mögliche Veränderungen der Netzhautmitte und Makula entdeckt werden, umso besser sind zukünftige Therapiemöglichkeiten bei der Makuladegeneration.

2. Familiengeschichte beachten

Ist ein Familienmitglied an einer Makuladegeneration erkrankt, so haben alle Personen, die im ersten Grad mit der Person verwandt sind, ein erhöhtes Risiko, ebenfalls von der Erkrankung betroffen zu sein. Betroffene Personen sollten aufmerksam für erste Symptome sein. (Hier mehr zu den Symptomen der Makuladegeneration)

3. Mit dem Rauchen aufhören

Das Rauchen erhöht die Gefahr, an einer Makuladegeneration zu erkranken um ein Vielfaches. Giftstoffe, die durch das Rauchen in den Körper gelangen, lagern sich auch am Auge ab, verursachen Zellschäden oder führen zu einer Mangelernährung der Netzhaut. All diese Faktoren begünstigen die Entstehung einer Makuladegeneration.

4. Vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung

Eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung regt den Stoffwechsel im Körper an und beugt einer AMD vor. Vor allem dunkelgrünes Blattgemüse wie Spinat oder Grünkohl enthält antioxidative Vitamine, die das Auge vor Zellschäden schützen.

5. Bluthochdruck und Diabetes

Für die Versorgung der Netzhaut ist eine gute Einstellung chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Bluthochdruck oder Diabetes mellitus, durch einen Facharzt sinnvoll. Eine schlechte Blutzirkulation macht sich auch in den Augen bemerkbar und fördert die Entwicklung einer AMD.

6. Nahrungsergänzungsmittel

Erste Studien zeigen, dass Präparate mit hoch dosierten Vitaminen oder anderen Nährstoffen die Risiken mindern können, an einer schweren Form der AMD zu erkranken. Eine Heilung kann durch die Einnahme solcher Präparate allerdings nicht erreicht werden.

7. Bewegung

Regelmäßige Bewegung und Sport regen das Herz-Kreislauf-System an und helfen beim Abtransport der Abfallprodukte des Stoffwechsels an den Augen. So können sich diese nicht nachhaltig ablagern und krankhafte Veränderungen verursachen.

8. Tragen Sie eine Sonnenbrillen

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) empfiehlt die Verwendung von Sonnenbrillen, um sich vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen. Neuste Studien und Untersuchungen zeigen, dass die UV-Strahlung die Entwicklung einer Makuladegeneration fördern kann.

9. Amsler-Gitter-Test

Der Amsler-Gitter-Test wird zur Früherkennung der AMD eingesetzt. Er kann von einem Augenarzt oder selbstständig durchgeführt werden. Durch den Blick auf ein Gitternetz-Bild können erste Symptome einer Makuladegeneration festgestellt werden. Stellen Sie selbst Auffälligkeiten fest, so wenden sie sich bitte an einen Augenarzt.

Machen Sie hier den Amsler-Gitter-Test
Von |2019-03-05T10:19:16+01:005. März 2019|
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