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ZEISS - Mehrstärkengläser

Unternehmensbeitrag

zeiss-logoWer eine Brille mit Mehrstärkengläsern trägt, der hat quasi zwei Brillen in einer. Die Gläser haben verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen dioptrischen Eigenschaften. Gibt es im Glas zwei unterschiedliche Schliffe, spricht man von einem bifokalen Brillenglas. Weist es drei verschiedene optische Bereiche auf, ist das Mehrstärkenglas trifokal. Bifokale Brillengläser sind echte Klassiker, die sich seit Jahrzehnten bewährt haben. Der Hersteller ZEISS zum Beispiel bietet diese Mehrstärkengläser bereits seit den 1950er Jahren an. Es gibt sie in weiterentwickelter Form noch heute – auch wenn die Bedeutung der klassischen bifokalen Brillengläser deutlich nahgelassen hat. Immer mehr Menschen, die sowohl im Nah- als auch im Fernbereich eine Sehhilfe benötigen, entscheiden sich stattdessen für eine Gleitsichtbrille mit fließenden Übergängen.

Brillengläser mit speziellem Nahteil

Die klare Abgrenzung der verschiedenen optischen Bereiche ist der wesentliche Unterschied zwischen dem bifokalen Mehrstärkenglas und dem Gleitsichtglas. Das Nahteil, das beim Lesen zum Einsatz kommt, kann unterschiedliche Breiten aufweisen. Bei ZEISS sind sowohl Durchmesser von 25 als auch von 28 Millimetern zu haben. Die Kunst bei der Herstellung von Mehrstärkengläsern besteht in der optimalen Verschmelzung der unterschiedlich geschliffenen Gläser. In der Regel wird das Nahteil mit dem umgebenden Glas verschmolzen. So lassen sich Reflexe vermeiden, und es entsteht ein auch ästhetisch ansprechendes Brillenglas. Damit der Wunsch nach einem möglichst dünnen Glas auch bei starker Fehlsichtigkeit in Erfüllung geht, hat ZEISS zudem Mehrstärkenglas mit asphärischem Design im Programm. Bei dieser Variante ist die Eigenvergrößerung reduziert, gleichzeitig sind Gewichtsreduzierungen möglich. Das wirkt sich positiv auf den Tragekomfort aus.

Gläser mit drei verschiedenen Bereichen

Komplettiert wird die Produktpalette von ZEISS im Bereich der Mehrstärkengläser durch trifokale Brillengläser. Sie weisen neben dem Nahteil und dem Teil für die Fernsicht noch einen speziell geschliffenen Zwischenbereich auf. Dieser Teil des Brillenglases sorgt für scharfes Sehen in Entfernungen von etwa 45 bis 80 Zentimeter. Die Bedeutung dieser Art von Brillengläsern ist seit einiger Zeit allerdings extrem gesunken. Auch hier hat sich die Gleitsichtbrille wegen des höheren Komforts weitgehend durchgesetzt.