Lexikon»Produkte & Marken»ZEISS»ZEISS Intraokularlinsen

ZEISS Intraokularlinsen

Unternehmensbeitrag

zeiss-logoWenn im Alter das Sehvermögen nachlässt, Kontraste schwächer werden und Farben zu verblassen scheinen, können das Hinweise auf eine Augenerkrankung sein.

Die Diagnose lautet nach eingehender Untersuchung beim Augenarzt dann oft: Grauer Star. Der Mediziner schaut sich insbesondere die Linsen in starker Vergrößerung mit dem Spaltlampenmikroskop an. Dabei entdeckt er oftmals sehr schnell eindeutige Hinweise auf eine Trübung der Linsen. Was der eigentliche Auslöser der Katarakt ist, weiß die Augenmedizin bis heute nicht. Bekannt ist hingegen, dass krankhafte Veränderungen der Eiweißstrukturen im Inneren der Linse für die Trübung verantwortlich sind. Sie lässt sich weder aufhalten noch umkehren, weshalb eine Operation die übliche Therapieform ist. Dabei wird eine Intraokularlinse anstelle der natürlichen Linse ins Auge implantiert. Allein in Deutschland wird dieser Eingriff rund 700.000 Mal pro Jahr durchgeführt.

Grauer-Star-Operation mit IOL von Zeiss

In vielen Fällen implantieren Augenchirurgen dabei Zeiss Intraokularlinsen (IOL). Die Linsen des traditionsreichen Unternehmens gelten als besonders hochwertig, langlebig und formstabil. Zudem können die IOL von Zeiss durch extrem kleine Schnitte von gerade einmal zwei Millimetern ins Auge eingebracht werden. Die Verletzungen der Hornhaut werden also auf das absolute Minimum begrenzt. Und entsprechend schnell schreiten die Wundheilung sowie die Rehabilitation des Auges nach dem Eingriff voran. Intraokularlinsen von Zeiss bringen für den Augenarzt auch mit Blick auf den Workflow während der OP entscheidende Vorteile mit sich. Ihre Handhabung ist besonders komfortabel und sicher.

Große Produktpalette

Die Produktpalette von Zeiss ist im Bereich der Intraokularlinsen größer als bei jedem anderen Hersteller. Das bedeutet, dass für praktisch jeden Patienten eine passgenaue Linse zu finden ist. Dabei kann es sich um Monofokallinsen wie die CT SPHERIS® 209M, die CT ASPHINA® 409M/MP, die ZEISS – CT ASPHINA 509M/MP oder die CT LUCIA handeln. Durch die Auswahl der richtigen Linse lässt sich auch eine Hornhautverkrümmungen ausgleichen oder dem Astigmatismus entgegenwirken, der als Folge der Kataraktoperation auftreten kann. Das Mittel der Wahl ist in diesem Fall die torische Intraokularlinse AT TORBI® 709M/MP. Sie ist ebenfalls monofokal, also für den Ausgleich von Fehlsichtigkeiten in einem bestimmten Entfernungsbereich geeignet.

Viele verschiedene Linsentypen

Wenn komplexere Sehfehler vorliegen, die im Zuge der Grauer-Star-Operation mit beseitigt werden sollen, bieten sich andere Linsen aus dem Portfolio von Zeiss an. Hier ist insbesondere die Multifokallinse AT LISA® 809M/MP zu nennen. Auch von ihr gibt es eine Variante für Patienten mit Astigmatismus, nämlich die torische Linse vom Typ ZEISS – AT LISA toric 909M/MP. Das Prinzip der Multifokallinse, egal ob sphärisch oder asphärisch, gleicht einer Gleitsichtbrille. Hier wie dort sind unterschiedliche optische Eigenschaften in einer Linse beziehungsweise einem Brillenglas vereint. Die optimale Anpassung durch den Augenarzt sorgt dafür, dass die Linse sowohl im Nahbereich wie auch bei weiter entfernten Objekten vollkommen scharfes Sehen ermöglicht. Manche Patienten sind allerdings der Meinung, dass ihr Sehvermögen im Zwischenbereich nicht ausreicht. Um auch diesen sogenannten Intermediärbereich abzudecken, gibt es Trifokallinsen wie die AT LISA tri 839MP von Zeiss. Sie haben noch einen dritten Fokus, der das Seherlebnis weiter verbessert.