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Verlauf der LASIK-Behandlung

Haben Sie keine Lust mehr, eine Brille zu tragen oder Kontaktlinsen zu nutzen? Möchten Sie endlich wieder ohne Hilfsmittel vom Optiker scharf sehen? Dann steht Ihnen mit der der LASIK-Behandlung eine gute und millionenfach bewährte Alternative zum Besuch beim Optiker zur Verfügung. Sprechen Sie über die Möglichkeit, Sehfehler schnell und dauerhaft per Laser zu beseitigen, am besten mit Ihrem Augenarzt. Auch der Optiker kann Ihnen durchaus wertvolle Tipps geben. Am Ende kommt es aber darauf an, ob Ihnen der Augenarzt grünes Licht für die Lasertherapie geben. Er kann überprüfen, ob sich die Art Ihrer Fehlsichtigkeit grundsätzlich für die Korrektur per Laser eignet und ob Ihr Auge die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Unter anderem muss die Hornhaut eine gewisse Dicke aufweisen, weil der Abtrag von Gewebe durch den Laserstrahl ansonsten mit einem zu großen Risiko behaftet wäre. Auch unmittelbar vor der LASIK-Behandlung werden Ihre Augen noch einmal vom Augenarzt untersucht.

Vorbereitung auf den Eingriff

Wenn der Termin für den Eingriff feststeht, sollten Sie in den Wochen zuvor keine harten Kontaktlinsen mehr tragen. Idealerweise verzichten Sie anderthalb Monate lang auf diese Art der Sehhilfe. Sie können zunächst entweder auf eine Brille zurückgreifen oder sich beim Optiker weiche Linsen besorgen. Auch diese sollten Sie allerdings zwei Wochen vor der OP nicht mehr verwenden und ab diesem Zeitpunkt ausschließlich Ihre Brille tragen. Ist der Tag der LASIK-Behandlung gekommen, brauchen Sie beim Essen und Trinken keine Besonderheiten zu beachten. Sie sollten an diesem Tag kein Parfüm verwenden und sich nicht schminken.

Nach der OP nicht Auto fahren

Bedenken Sie, dass Sie nach der ambulant durchgeführten Laserbehandlung nicht in der Lage sein werden, ein Auto zu steuern. Kümmern Sie sich daher rechtzeitig darum, dass Freunde oder Verwandte Sie abholen. Für die eigentliche Operation müssen Sie lediglich etwa 20 Minuten einplanen. Sie bereiten sich auf einer Liege auf den Eingriff vor und bekommen nun Tropfen, die für eine Betäubung Ihrer Augen sorgen. Sie verspüren daher keinerlei Schmerzen, wenn das Kontaktglas auf Ihr Auge gesetzt wird und der Laser mit seiner Arbeit beginnt. Bevor er auf der mittleren Schicht der Hornhaut im zuvor exakt errechneten Umfang Gewebe abträgt, muss zunächst der so genannte Hornhaut-Flap präpariert werden. Ihr Augenarzt und Ihr Optiker erklärten im Vorfeld genau, was es damit auf sich hat. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Lamelle der Hornhaut, die mit einem Messer oder mittels Laser eingeschnitten und zurückgeklappt wird.

Korrektur der Sehschwäche per Laser

Die eigentliche Korrektur des Sehfehlers dauert nur wenige Sekunde und erfolgt durch punktgenaue Laserstrahlen. Sie setzen mit höchster Präzision das um, was der Augenarzt zuvor anhand seiner Messungen und Untersuchungen theoretisch errechnet hat. Der Laser arbeitet computergesteuert, die Fehlerquote tendiert gegen Null. Selbst für den Fall, dass sich das Auge bewegt, ist Vorsorge getroffen. Moderne Laser, die heutzutage bei der LASIK-Behandlung zum Einsatz kommen, korrigieren automatisch jede noch so kleine Bewegung. So ist sichergestellt, dass tatsächlich nur an den richtigen Stellen ein Teil der Hornhaut abgetragen wird. Ist die Korrektur der Brechkraft abgeschlossen, klappt der Augenarzt die Hornhautlamelle wieder zurück. Sie bildet sofort von neu eine Verbindung mit dem umliegenden Gewebe und sorgt auf diese Weise für einen sicheren Verschluss der Wunde. Abhängig von der Art des Lasers und dem Umfang der Behandlung kann Ihnen der Augenarzt nun noch einen Verband anlegen oder das Auge mit einem Pflaster schützen. Bei vielen Eingriffen mit den neuesten und besonders schonenden Verfahren ist das aber nicht mehr nötig. Dadurch wird es sogar möglich, beide Augen an einem Tag zu korrigieren.