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Unternehmensbeitrag

TMS-5 – Scheimpflug-Topographie

Bei der TMS-5 – Scheimpflug-Topographie entsteht eine „Landkarte“ der Hornhaut

Im menschlichen Auge ist die Hornhaut von großer Bedeutung. Um mögliche Erkrankungen frühzeitig erkennen zu können, muss sich der Augenarzt die Oberfläche der Hornhaut in starker Vergrößerung anschauen. Er nutzt dazu moderne Instrumente wie die TMS-5 – Scheimpflug-Topographie von Tomey. Dieses Gerät ermöglicht eine umfassende Hornhauttopographie, die auch beim Patientengespräch gute Dienste leistet.

Die Hornhaut, vom Augenarzt auch Cornea genannt, erfüllt vor allem zwei wesentliche Funktionen. Zum einen dient sie als Schutz gegen Umwelteinflüsse. Sie bewahrt als äußere Hülle das Auge vor Schäden. Zum anderen ist die Hornhaut Teil des optischen Systems und wesentlich für die Brechung der einfallenden Lichtstrahlen verantwortlich. Wenn ein Patient kurz– oder weitsichtig ist, ist die fehlerhafte Berechnung oft eine Ursache dafür. Mit computergesteuerter Lasertechnik kann der Augenarzt die Form der Cornea korrigieren, um die vorhandenen Brechungsfehler auszugleichen. Manche Fehlsichtigkeitsausprägungen kommen auch durch eine ungleichmäßige Form der Hornhaut zustande. Man spricht hier von Astigmatismus oder Hornhautverkrümmung. In vielen Fällen ist ebenfalls eine Korrektur per Lasik möglich.

Grundlage für jeden operativen Eingriff, egal ob es um eine Lasik-OP oder die Implantation einer künstlichen Linse geht, ist eine umfangreiche Bestandsaufnahme. Diese nimmt der Augenarzt mit der TMS-5 – Scheimpflug-Topographie vor. Das Gerät misst die Hornhaut mit höchster Präzision an mehreren tausend einzelnen Punkten. Anschließend werden die Messwerte in eine dreidimensionale Darstellung der Hornhautoberfläche überführt. Diese Hornhauttopographie erinnert an eine Landkarte, die eine hügelige Landschaft darstellt. In starker Vergrößerung sind sowohl für den Augenarzt als auch für den Patienten markante Punkte auf der Netzhaut erkennbar. Anhand der bildlichen Darstellung wird es für den Patienten sehr viel leichter, sich die Abläufe bei einem bevorstehenden operativen Eingriff vorzustellen. Dank der TMS-5 – Scheimpflug-Topographie kann der Mediziner zum Beispiel sehr genau erläutern, an welchen Stellen mit dem Laser feine Gewebeschichten der Hornhaut abgetragen werden müssen.

Eine Hornhauttopographie ist zudem dann sinnvoll, wenn der Augenarzt die Entwicklung einer Erkrankung dokumentieren möchte. In diesem Fall nimmt er in gewissen Abständen mehrfache Messungen mit der TMS-5 – Scheimpflug-Topographie vor. Am Computer lassen sich dann die Veränderungen der Hornhaut dokumentieren. Nicht zuletzt ist eine exakte Vermessung der Cornea auch vor Kataraktoperationen unverzichtbar. Als Katarakt oder Grauen Star bezeichnet man die zunehmende Trübung der Augenlinse. Unbehandelt kann diese Erkrankung zum beinahe vollständigen Verlust des Sehvermögens führen. Da sich die Trübung nicht durch die Gabe von Medikamenten stoppen lässt, ersetzt der Augenarzt die getrübte Linse durch eine künstliche Linse. Um die Größe und Form dieser Intraokularlinse (IOL) exakt berechnen zu können, nutzt der Mediziner im Zuge der Voruntersuchungen die TMS-5 – Scheimpflug-Topographie. Die Hornhauttopographie hilft dann bei der IOL Kalkulation.

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Von |2018-05-17T11:37:17+00:0029. Februar 2016|
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