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Sport und Kontaktlinsen

Beim Sport ist nicht nur körperliche Fitness gefragt, oft geht es auch um schnelle Reaktionen. Beim Tennis, Fußball oder Volleyball müssen die Sportler im richtigen Moment am richtigen Ort sein. Gutes Sehen ist dafür eine unverzichtbare Voraussetzung. Wer von Natur aus gut sieht, ist hier klar im Vorteil. Menschen mit einem Sehfehler müssen durch Sehhilfen vom Optiker für Chancengleichheit sorgen. Beim Optiker sind spezielle Sportbrillen zu bekommen, zu deren Eigenschafen ein fester Sitz und bruchfeste Gläser zählen. Doch im Vergleich zu Kontaktlinsen steht die Brille fast immer schlechter da. Viele Sportler entscheiden sich deshalb für Linsen, die ihnen ungetrübte Freude am Sport ermöglichen.

Volle Konzentration auf den Sport

Wenn es auf dem Tennis- oder Fußballplatz, beim Squash oder beim Basketball hoch her geht, dann müssen sich die Sportler voll auf das Geschehen konzentrieren. Manchmal entscheiden Bruchteile von Sekunden über Sieg und Niederlage. Mit einer Brille auf der Nase, so berichten viele Sportler ihrem Optiker, fühlen sie sich aber immer ein wenig gehemmt. Sie können nicht einfach losstürmen und in jeden Zweikampf hinein gehen, sondern fragen sich immer zunächst: Kann ich bei dieser Aktion meine Brille verlieren? Geht meine Sehhilfe dabei womöglich kaputt? Wer beim Sport auf Kontaktlinsen setzt, der kann sich diese Gedanken sparen. Nichts lenkt mehr ab von der vollen Konzentration auf das sportliche Geschehen. Das sorgt für größere Erfolg und einfach mehr Freude an der Bewegung.

Endlich keine Einschränkungen des Blickfeldes mehr

Ein weiteres wichtiges Argument für Kontaktlinsen beim Sport ist das größere Blickfeld. Egal, wie gut Ihr Optiker Ihre Brille auch anpasst: Es ergibt sich zwangsläufig eine Beschränkung des Sichtfeldes. Solange Sie direkt durch die Gläser schauen, sehen Sie alles klar und deutlich. Der Rand der Brille begrenzt Ihr Blickfeld jedoch. Ein schneller Seitenblick ist nur eingeschränkt möglich. Im Vergleich zu Mitspielern und Gegnern ohne Brille haben Sie deshalb größere Schwierigkeiten, sich einen Überblick über den Spielverlauf und die Position des Balles zu verschaffen. Dieser Wettbewerbsnachteil verschwindet, sobald Sie Linsen statt einer Brille tragen. Sie haben mit einem Mal ein genauso großes Blickfeld wie normalsichtige Sportler. Außerdem müssen Sie sich nicht mehr mit Schweißtropfen auf den Brillengläsern und mit rutschenden Gestellen herumärgern.

Verletzungsrisiko geht gegen Null

Sportliche Betätigung bringt nicht nur Freude, sondern ist überdies auch noch sehr gesund. Das gilt aber natürlich nur, wenn Sie das Verletzungsrisiko so gering wie möglich halten. Dazu leisten Sie durch den Wechsel von einer Brille zu Kontaktlinsen beim Sport einen wichtigen Beitrag. Im Eifer des Gefechts kann es bei Zweikämpfen immer mal zu kleinen Rangeleien und Zusammenstößen kommen. Trägt einer der Kontrahenten eine Brille, birgt das immer ein gewisses Risiko – und zwar für beide Beteiligten. Zwar lassen sich mögliche Schäden durch die Wahl von bruchsicheren Kunststoffgläsern minimieren. Doch auch vom Brillengestell kann ein Risiko ausgehen. Wenn Sie regelmäßig Sport treiben, sollten Sie Ihren Optiker einmal gezielt nach Kontaktlinsen für Ihr Hobby fragen. Die meisten Optiker bieten Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Linsenarten auszuprobieren. So können Sie das nächste Training mit Ihren neuen Sehhilfe absolvieren und das besondere Seherlebnis ausprobieren. Über Ihre Erfahrungen und eventuelle Verbesserungsmöglichkeiten sprechen Sie dann anschließend erneut mit Ihrem Optiker.