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ReLEx-Smile

Hinter der ReLex-Smile Technik verbirgt sich die Laserbehandlung mit der so genannten „Schlüsselloch-Methode“, die als besonders hornhautschonend gilt und mit der sich  eine Kurzsichtigkeit von -2 bis -10 Dioptrien und eine Hornhautverkrümmung von bis zu 5 Dioptrien korrigieren lässt. Gegenüber LASIK und Femtolasik entsteht beim ReLEx Smile-Verfahren eine lediglich winzige Öffnung mit Hilfe eines Lasers, weshalb die Smile-Methode (Small Incision Lenticule Extraction) auch als schonendstes Verfahren in der Augenlaserchirugie gilt.

Wie funktioniert die ReLex-Smile Methode?

Gegenüber LASIK und Femtolasik entsteht beim ReLEx Smile-Verfahren eine lediglich winzige Öffnung mit Hilfe eines Lasers. Im nächsten Schritt wird im Inneren der Hornhaut (Stroma) ein 3D-Scheibchen präpariert und über die besagte Öffnung entnommen. Das Scheibchen entspricht in Größe und Form dem für die Korrektur der individuellen Fehlsichtigkeit notwendigen Gewebe. Die Vorteile von ReLEx Smile liegen auf der Hand: Die Hornhaut wird kaum in Mitleidenschaft gezogen, die Stabilität bleibt unverändert, die Produktion des Tränenfilms wird nicht gestört. Letzteres ist vor allem Menschen mit chronisch trockenen Augen wichtig und minimiert die operative Nachsorge sowie die Komplikationsgefahr. Eine Behandlung mittels Smile-Laser findet immer ambulant unter örtlicher Betäubung statt und dauert meist nur einige Minuten.

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Vorraussetzungen für eine ReLex-Smile Behandlung

Wie auch bei LASK- und Femtolasik-Eingriffen beginnt auch eine ReLEx Smile-Behandlung mit einer umfangreichen Eingangsuntersuchung beim Fachmann. Um sich einer ReLex-Smile Behandlung zu unterziehen, muss der Patient folgende Kriterien erfüllen:

Um sich einer ReLex-Smile Behandlung zu unterziehen, muss der Patient folgende Kriterien erfüllen:

• mindestens 18 Jahre alt sein
• keine starken Veränderungen der bestehenden Fehlsichtigkeiten innerhalb des letzten Jahres
• Kursichtigkeit im Bereich von -2 bis -10 Dioptrien
• Hornhautverkrümmung von max. 5 Dioptrien
• keine Schwangerschaft
• keine zu dünne Hornhaut
• kein Grauer Star

Nach der Operation

In den ersten Stunden nach dem dem Augenlasereingriff kann Ihr Auge etwas tränen und jucken. Anfangs ist das Sehen noch etwas verschwommen, jedoch erreichen die Patienten normalerweise im Verlaufe der ersten Woche ein fast normales Sehvermögen. Nach vier bis sechs Wochen ist die endgültige Stabilität und das endgültige Sehvermögen erreicht.

Vorteile ReLex-Smile

Unter dem Strich wird mit ReLEx Smile durchschnittlich 30 Prozent weniger abgetragen, was sich nicht zuletzt auch positiv auf die Behandlungsdauer und Abheilungszeit auswirkt. Die Operationsmethode eignet sich für Patienten mit Werten bis zu – 10 Dpt., gilt als sicher und erprobt und wird mittlerweile auch in zahlreichen Kompetenzzentren im deutschsprachigen Raum praktiziert. Die Kosten sind zumeist höher als bei herkömmlichen Methoden. Zieht man die geringere Komplikationsanfälligkeit sowie die schnellere Heilung, einen intakten Tränenfluss und die sehr schonende Methode in Betracht, relativiert sich der Aufpreis zumindest teilweise.