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Rayner - Der Intraokularlinsen-Pionier

Unternehmensbeitrag

Rayner LogoViele Unternehmen schreiben sich Pioniergeist und Innovationskraft auf die Unternehmensfahne. Beim britischen Hersteller von Intraokularlinsen stimmt es tatsächlich. 1949 entwickelte und implantierte Sir Harold Ridley die weltweit erste IOL und entschied sich schon damals für Rayner als Hersteller seiner bahnbrechenden Erfindung. Heute entwickelt und fertigt das Unternehmen nicht nur Intraokularlinsen und unternehmenseigene Injektor-Systeme für die Anwendung in der Kataraktchirurgie, sondern vertreibt seine Produkte nach mehr als 65 Jahren kontinuierlichen Wachstums mittlerweile in mehr als 70 Ländern rund um den Globus.

Ziel von Rayner ist es, stets innovative und klinisch herausragende Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Dafür zog die Fertigung des einzigen Herstellers von Intraokularlinsen im Vereinten Königreich 2015 in eine neue und hochmoderne Produktionsstätte, was auch die Produktionskapazitäten von Rayner noch einmal deutlich erhöhen konnte.

Primäre und additive Intraokularlinse – immer einen Schritt voraus

Rayner bietet Ärzten und Patienten gleich eine ganze Reihe von Intraokularlinsen – primäre und additive.

Auf Basis seiner primären IOL-Plattform hat Rayner fünf verschiedene Linsen im Angebot – von monofokalen asphärischen Linsen verschiedenen Durchmessers über asphärische torische Linsen bis hin zu multifokalen und multifokalen torischen Linsen. Diese breite Produktpalette sorgt dafür, dass Patienten nach einer Kataraktoperation nicht nur über eine exzellente Sehschärfe verfügen, sondern auch dafür, dass von der Kurz- Weit- und Altersichtigkeit bis hin zum Astigmatismus, der Hornhautverkrümmung, alle Fehlsichtigkeiten ausgeglichen werden können. Hierfür setzt Rayner auf neuste Erkenntnisse und Technologien wie beispielsweise das hydrophile Material der primären IOL-Plattform sowie eine 360°-scharfe Kante, die einen Nachstar sowie Wasserspalten verhindern und gleichzeitig für zuverlässige optische Ergebnisse sorgen.

Mit der additiven IOL-Plattform kann Rayner auch postoperative refraktive Überraschungen ausgleichen – und das mittels eines reversiblen Verfahrens. Gemeint sind Fehlsichtigkeiten, die bei Patienten mit künstlicher Linse auftreten, also nach einer erfolgreichen Kataraktoperation. Anders als die primären Intraokularlinsen werden die additiven Linsen von Rayner lediglich vor die Kapsel des Auges gesetzt und verwachsen nicht mit ihr. Deshalb kann die Linse auch jederzeit wieder entfernt werden, was den Eingriff reversibel macht. Auch hier bietet Rayner gleich vier verschiedene Linsen auf Basis seiner bewährten additiven IOL-Plattform, die ebenfalls von einer Kurz-, Weit- und Alterssichtigkeit bis hin zum Astigmatismus alle Fehlsichtigkeiten ausgleichen können. Besonders innovativ ist die wellenförmige Haptik der additiven IOL-Plattform, die für eine stabile Fixierung der Linsen im Sulcus ciliaris sorgt.

Darüber hinaus hat Rayner derzeit zwei Injektorsysteme im Angebot. Das System C-flex Advance Asphärisch hat eine C-flex Intraokularlinse vorgeladen. RaySert Plus ist sowohl für die Injektion der Superflex als auch für die C-flex zugelassen. Zudem arbeitet Rayner mit einzigartigen Systempackungen, die als zusätzliche Arbeitserleichterung neben der IOL auch den Einmal Injektor enthalten.