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Rayner - Additive Intraokularlinsen

Unternehmensbeitrag

Rayner LogoAdditive Intraokularlinsen von Rayner – keine Kompromisse

Ziel einer Kataraktoperation ist es vorrangig, den Grauen Star, also die Eintrübung der natürlichen Linse, zu korrigieren. Dies geschieht heute mit einer beeindruckenden Präzision Dank moderner Lasertechnologie und auch die anschließend eingesetzten, künstlichen Intraokularlinsen werden kontinuierlich weiterentwickelt, um bestmögliche Sehergebnisse für die Patienten zu erzielen.

Dennoch lässt es sich auch mit einer bestmöglichen Auswahl vor dem Eingriff und mit hochpräzisen Verfahren nicht immer verhindern, dass es nach der OP zu refraktiven Überraschungen kommt. Das kann zum Beispiel eine Restrefraktion sein, bei der die Patienten auch nach der Katarakt-OP eine Fernbrille tragen müssen, oder eine anschließend auftretender Astigmatismus. Manchmal wünschen sich aber auch Patienten, die bereits eine künstliche, monofokale Linse tragen, eine multifokale IOL, um eine zunehmende Altersweitsichtigkeit korrigieren zu können. Kurz: Die Symptome, die auch nach einer erfolgreichen Katarakt-OP auftreten und das Sehvermögen der Patienten mindern können, sind vielseitig.

Brillenunabhängigkeit nach erfolgreicher Katarakt-OP

Für genau diesen Fall, dass nach erfolgreicher Laser-Behandlung des Grauen Stars weitere Symptome auftreten, eine Kurz-, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder Alterssichtigkeit das Tragen einer Brille auch im Anschluss unerlässlich macht, sind additive Intraokularlinsen konzipiert. Denn anders als die Linsen der primären IOL-Plattform von Rayner werden die Linsen der additiven IOL-Plattform vor die Kapsel gesetzt und verwachsen nicht mit ihr. Es handelt sich beim Einsetzen von additiven Intraokularlinsen also um ein reversibles Verfahren, was es außerdem irrelevant macht, wie lange eine Katarakt-OP bereits zurückliegt oder wie lange die künstliche Linse schon getragen wird.

Speziallinsen für ein reversibles Verfahren

Bei den vier Linsen auf Basis der additiven IOL-Plattform von Rayner handelt es sich um Speziallinsen, die für die Implantation in den Sulcus ciliaris entwickelt wurden, um verbleibende Refraktionsfehler nach der Implantation einer primären IOL in den Kapselsack zu korrigieren. Dabei haben alle Linsen der Plattform einen Gesamtdurchmesser von 14 Millimeter mit einer wellenförmigen Haptik, die für eine stabile Fixierung der Linse im Sulcus ciliaris sorgt. Darüber hinaus bietet die IOL-Plattform alle Vorteile einer aberrationsneutralen, asphärischen Optik wie eine verbesserte Kontrastempfindlichkeit und einer funktionalen Sehschärfe. Das einzigartige Design der additiven IOL-Plattform mit ihrer konkaven Rückseite wahrt zudem den Abstand zur primären IOL. Das wiederum verringert die Wahrscheinlichkeit unerwünschter photopischer Effekt, also beim Sehen mit ausreichender Helligkeit.

Auf Basis der additiven IOL-Plattform Sulcoflex bietet Rayner gleich vier Linsen. Die Sulcoflex Multifokal, die Sulcoflex Asphärisch, die Sulcoflex Torisch und die Sulcoflex Multifokal Torisch, so dass je nach Symptomen für unterschiedliche Patienten individuelle Lösungen gefunden werden können.