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Rayner - Additive Intraokularlinsen für postoperative Korrekturen

Unternehmensbeitrag

Rayner LogoNicht immer werden mit erfolgreicher Kataraktoperation auch alle Fehlsichtigkeiten eines Patienten korrigiert. Zum einen kann es nach der Behandlung des Grauen Stars zu refraktiven Überraschungen kommen, zum anderen kann auch Jahre nach dem Eingriff beispielsweise eine Presbyopie – auch Altersweitsichtigkeit genannt – auftreten, die die ursprünglich eingesetzten monofokalen Linsen nicht ausgleichen können. Im Ergebnis brauchen Patienten auch nach erfolgreicher Kataraktoperation nicht selten eine Brille.

Für genau diese Fälle wurden additive Intraokularlinsen konzipiert. Sie werden anders als primäre Linsen vor der Kapsel eingesetzt und verwachsen nicht mit ihr. Das macht den Eingriff zum einen reversibel und zum anderen auch nach einer bereits erfolgten Kataraktoperation möglich.

Vier additive Linsen für unterschiedliche Symptome

Rayner, seit über 60 Jahren der Pionier bei Intraokularlinsen, hat auch auf seiner additiven IOL-Plattform gleich vier Linsen, die unterschiedliche Fehlsichtigkeiten bei Patienten nach einer Kataraktoperation korrigieren können.

Die Sulcoflex Multifokal beispielsweise korrigiert eine pseudophake Presbyopie – also das Auftreten von Altersweitsichtigkeit bei Patienten, denen bereits eine künstliche IOL eingesetzt wurde. Damit verringert die Sulcoflex Multifokal den Bedarf einer zusätzlichen Nahkorrektur in Form einer Brille oder von Kontaktlinsen erheblich. Die Grundlage hierfür bildet die refraktive asphärische Optik von Rayner, die die Nahsicht durch Hinzufügen von 3,5 Dioptrien auf Ebene der IOL verbessert.

Die Sulcoflex Asphärisch ist für Patienten konzipiert, bei denen es nach erfolgreicher Behandlung des Grauen Stars zu einer Fehlsichtigkeit kommt. Die additive IOL ist im Standardbereich zwischen -0,5 bis +0,5 Dioptrien und im Premiumbereich zwischen -10,0 und +10,0 Dioptrien erhältlich, was sie zu einer idealen Lösung bei postoperativen Überraschungen in Form von Kurz- oder Weitsichtigkeit macht.

Die Sulcoflex Torisch zielt darauf ab, einen nach der Behandlung des Grauen Stars auftretenden Astigmatismus zu korrigieren. Sie bietet Patienten mit künstlicher Linse, bei denen eine Hornhautverkrümmung auftritt, eine präzise und verlässliche Alternative zur Hornhautchirurgie und ist in einer Vielzahl von Sphären-/Zylinder-Kombinationen erhältlich.

Mit der Sulcoflex Multifokal Torisch rundet Rayner sein Angebot auf Basis der additiven IOL-Plattform ab. Diese additive Intraokularlinse ist für den Einsatz bei Patienten mit künstlicher Linse konzipiert, bei denen neben einer altersbedingten Weitsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung korrigiert werden muss. Die refraktive asphärische Optik der Sulcoflex Multifokal Torisch bietet eine Nahaddition von +3,5 Diobtrien auf IOL-Ebene sowie eine torische Korrektur mit den Zylinderstärken +1,0, +2,0 und +3,0 Dioptrien.