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Pupillenerweiterung vor der LASIK

Die Pupillenerweiterung gehört zu den Vorbereitungen, die im Vorfeld einer LASIK-Operation getroffen werden. Möglichst weit geöffnete Pupillen sind erforderlich, damit der Augenarzt die erforderlichen Untersuchungen des Augenhintergrundes vornehmen kann. Es ist wichtig, dass der Augenarzt vor dem Eingriff noch einmal einen umfassenden Check durchführt, um jedes unnötige Risiko während der anschließenden Laser-OP auszuschließen.

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Erweiterung der Pupillen durch Augentropfen

Die Erweiterung der Pupillen wird in aller Regel durch Augentropfen erreicht. Ihre Wirkung hält über mehrere Stunden an, so dass nicht nur die Untersuchung im Vorfeld, sondern auch die eigentliche Operation durch den geweiteten Zustand der Pupillen erleichtert wird. Die Folge für den Patienten, über die sowohl der Augenarzt als auch der Optiker im Vorfeld informieren können: Der Seheindruck ist über mehrere Stunden hinweg verschwommen. Das stellt keinen Grund zur Beunruhigung dar, sondern ist vollkommen normal. Es ergeben sich allerdings mitunter Einschränkungen in der Fähigkeit zur Orientierung, und das Autofahren ist in jedem Fall verboten. Hinter dem Steuer Platz zu nehmen, ist erst wieder gestattet, wenn Sie klar sehen und zum Beispiel Buchstaben oder Zahlen wieder gut erkennen können. Sie sollten sich daher am Tag der in der Regel ambulant durchgeführten Operation zum Augenarzt bringen und dort auch wieder abholen lassen. Da je nachdem, welches Laserverfahren zum Einsatz kommt, nach der OP ein Verband aufgelegt werden muss, ist eine Teilnahme am Straßenverkehr auch aus diesem Grunde nicht gestattet.

Korrektur der Brechungskraft mit Hilfe des Lasers

Für eine reibungslose Untersuchung und eine ebensolche Operation sind pupillenweitende Augentropfen unverzichtbar. Die Einschränkungen des Sehvermögens, die durch die Tropfen hervorgerufen werden, sind nicht von Dauer. Augenarzt und Optiker wissen, dass die Patienten in der Regel schon nach einigen Stunden wieder normal sehen. Gegenüber dem Zustand vor der LASIK ergibt sich allerdings ein wesentlicher Unterschied: Auch stark fehlsichtige Menschen können dank der Korrektur ihrer Augen nun ohne Brille und ohne Kontaktlinsen scharf sehen. Sie müssen also nicht mehr in gewissen zeitlichen Abständen ihre Sehhilfe beim Optiker anpassen lassen, sondern sie sind nun wieder unabhängig von externen Hilfen. Dies wird möglich, wenn die Ursache der Fehlsichtigkeit durch eine Veränderung der Brechkraft des Auges zu beseitigen ist. Indem mit dem Laser bestimmte Bereiche der Hornhaut abgetragen werden, verändert sich die Brechung. Im Idealfall entsteht nach der OP der Brennpunkt der einfallenden Lichtstrahlen wieder im zentralen Bereich der Netzhaut und nicht mehr davor oder dahinter.

Die LASIK birgt auch Risiken

Wie jeder andere operative Eingriff ist auch die LASIK nicht frei von Risiken. Die Prozentzahl der Patienten, bei denen ohne Komplikationen eine signifikante Verbesserung der Sehkraft erreicht werden kann, liegt aber bei 99 Prozent und mehr. Angesichts dieser sehr guten Prognose entscheiden sich viele Fehlsichtige nach Rücksprache mit ihren Augenarzt und ihrem Optiker für einen Eingriff. Insbesondere die Meinung des Augenarztes ist von Bedeutung, weil er über mögliche Erkrankungen des Auges informiert ist und dessen Aufbau kennt. Der Augenarzt kann daher einschätzen, ob das Auge seines Patienten sich für eine LASIK eignet oder nicht.