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Polytech Domilens - FineVision Pod F

Unternehmensbeitrag

finevision-pod-f04.07.2017 | Die Intraokularlinse „FineVision Pod F“ ist eine diffraktive Trifokallinse. Diese technologisch anspruchsvolle Intraokularlinse wird den Patienten im deutschsprachigen Raum durch das Unternehmen Polytech Domilens zugänglich gemacht. Beschrieben wird dieses Linsenimplantat als hydrophile Acryl-Intraokularlinse mit trifokaler Optik. Das sagt einem Laien natürlich nicht allzu viel. Hilfreicher ist vielleicht die Information, dass die „FineVision Pod F“ für Patienten mit Grauem Star oder Katarakt gleich drei Lösungen in einem einzigen Linsenimplantat bietet. Sie behebt nämlich durch ihren speziellen Aufbau sowohl Sehprobleme in der Ferne, als auch in der Nähe und im Zwischenbereich. Die zwei seitlichen Flügel an der „FineVision Pod F“ dienen als Haltebügel, die das Implantat in der Kapselovale halten. Ein Linsenimplantat darf sich im Auge nicht verschieben.

Um für Patienten mit Grauem Star das Sehen in drei Zonen technologisch umzusetzen, kombiniert der Hersteller in diesem Linsenimplantat zwei diffraktive Raster miteinander. Dadurch entstehen drei verschiedene Brennpunkte, auf die das Auge sich einstellen kann. Dazu ist anfangs nur etwas Übung erforderlich, damit das Gehirn sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen kann. Der Patient kann sich das Seherlebnis ähnlich vorstellen wie bei einer Gleitsichtbrille. Auch diese bedarf bei einigen der Gewöhnung, bis man wie selbstverständlich damit umgeht. Bei Linsenimplantaten wie der „FineVision Pod F“ sind die verarbeiteten Technologien nur auf viel kleinerem Raum untergebracht.

Der Hersteller der „FineVision Pod F“ hat neben einem eingebauten UV-Filter auch bedacht, dass die bei einem multifokalen Linsenimplantat verursachten Streueffekte bei Dämmerung, erheblich minimiert werden. Zum Randbereich der „FineVision Pod F“ hin nimmt deswegen die Stufenhöhe ab. Außerdem wurden bei dieser Intraokularlinse für die Behandlung von Grauem Star die äußeren Kanten an den diffraktiven Stufen abgerundet. Dadurch wird auch die kantenbedingte Lichtstreuung weitgehend unterbunden. Die Erfahrung hat die Hersteller von modernen Linsenimplantaten gelehrt, dass Intraokularlinsen wie die „FineVision Pod F“ angenehmer für den Patienten sind, wenn solche Effekte weitgehend minimiert werden.

Das eigentliche Ziel solcher Linsen ist aber, dass Grauer Star bzw. ein Katarakt nicht länger zu erheblichen Sehverlusten führt. Mit einer implantierten Intraokularlinse, die als diffraktive Trifokallinse angelegt ist, können die Sehverluste, die ein Grauer Star nach längerem Bestehen bereits verursacht hat, behoben werden. Wie bei allen anderen Linsenimplantaten auch, ist die eigentliche Operationszeit relativ kurz. Lediglich unmittelbar nach der Operation trägt der Patient einen Tag lang einen Salbenverband und es werden anschließend entzündungshemmende in das frisch operierte Auge eingebracht, damit die Kunstlinse komplikationslos einheilen kann.