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Polytech Domilens - FineVision Micro F

Unternehmensbeitrag

finevision-micro-fAktualisiert am 04.07.2017 | Bei der Intraokularlinse „FineVision Micro F“ spricht man von einer diffraktiven Trifokallinse. Dieses Premium-Linsenimplantat wird hierzulande von Polytech-Domilens vertrieben. Patienten, bei denen Grauer Star bzw. ein Katarakt diagnostiziert wurde, können durch das Einsetzen dieser Kunstlinse einen großen Teil oder gar ihre gesamte Sehfähigkeit wieder erlangen. Was aber ist das Besondere an einer diffraktiven Trifokallinse wie der „FineVision Micro F“?

Es handelt sich dabei um ein Linsenimplantat bzw. eine multifokale Intraokularlinse, die im Rahmen einer Operation gegen die körpereigene Linse im Auge ausgetauscht wird. Das kann bei einem Patienten mit der Diagnose „Grauer Star“ der Fall sein. Es ist aber auch bei Menschen möglich, die aufgrund von Fehlsichtigkeiten häufig auf Sehhilfen angewiesen sind und dadurch Einschränkungen im Alltag erfahren. Grauer Star und Fehlsichtigkeiten sind häufige Diagnosen die sich optimal mit einer diffraktiven Multifokallinse wie der „FineVision Micro F“ therapieren lassen.

Für die Diagnose „Grauer Star“ bedeutete die Möglichkeit, operativ eine diffraktive Multifokallinse wie die „FineVision Micro F“ einzusetzen, bereits seit den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts die beste Möglichkeit der Behandlung. Was sich seither rasant entwickelt hat, ist die Technologie der Kunstlinsen. Premium-Kunstlinsen können heute ein refraktives Zwei- oder Dreizonen-Design aufweisen oder dem diffraktiven Typus angehören, wie es bei der „FineVision Micro F“ der Fall ist.

Die refraktiven Multifokallinsen beruhen auf dem Grundsatz einer Aufteilung der Linse in mehrere Zonen, wie wir es von den Gleitsichtbrillen kennen. Dadurch wird es möglich, dass der Patient beim Fokussieren auf Objekte in der Nähe eine Pupillenverengung erlebt. Ohne diese könnte das operierte Auge den eingeschliffenen Linsenteil für die Nahsicht nicht ansprechen. Um in die Ferne zu blicken, muss sich die Pupille weiten können. Sie kann nur dann den peripheren Fernteil der eingesetzten Kunstlinse nutzen. Die Besonderheit refraktiver Kunstlinsen ist durch ihre Abhängigkeit vom Pupillendurchmesser und von ihrer optimalen Zentrierung gegeben.

Nach der Implementierung einer diffraktiven „FineVision Micro F“ Multifokallinse kann der Patient meistens auf seine Lese- und Gleitsichtbrille verzichten. Die diffraktive Multifokallinse ermöglicht eine scharfe Fernsicht ebenso wie eine gute Nahsicht beim Lesen. Genau das können die sogenannten Monofokallinsen wegen nur eines Brennpunktes nicht leisten. Daher benötigen Menschen, denen Monofokallinsen implantiert wurden, zum Lesen weiterhin eine Lese- bzw. Gleitsichtbrille. Bei den diffraktiven Premium-Linsen wie der „FineVision Micro F“ von Polytech-Domilens ist die Zufriedenheit der Patienten messbar höher als bei refraktiven Multifokallinsen, deren Kosten die Kassen übernehmen. Vor allem die positiven Nahsicht-Erlebnisse zeitigen dieses gute Ergebnis.