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Netzhauterkrankungen


Allgemeine Informationen zur Netzhaut
Aufbau der Netzhaut und ihre Funktionen
Netzhauterkrankungen und ihre Folgen
Symptome von Netzhauterkrankungen
Arten von Netzhauterkrankungen
Gefäßerkrankungen (Durchblutungsstörungen)
Degenerative Netzhauterkrankungen
Entzündungsbedingte Netzhauterkrankungen
Erbliche Netzhauterkrankungen
Tumore der Netzhaut
Besondere Erkrankungen der Makula
Diagnose einer Netzhauterkrankung
Diagnose der verschiedenen Netzhauterkrankungen
Ablauf der augenärztlichen Untersuchung
Behandlungsmöglichkeiten und mögliche Therapieformen
Einsatz der Lasertechnik
Minimalinvasive Operationstechniken
Vorsorge

Allgemeine Informationen zur Netzhaut

Bei der Netzhaut handelt es sich um eine Hautschicht im Inneren des Auges, die den Glaskörper ummantelt. Zahlreiche Umstände und Einflüsse können die Netzhaut schädigen, wodurch es zu einer Netzhauterkrankung (Retinopathie) kommen kann.
Auf dieser Seite erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um die Netzhaut, deren Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten.

Aufbau der Netzhaut und ihre Funktionen

Die Netzhaut (oder Retina) ist im gesunden Zustand zwischen 0,1 und 0,5 Millimetern dick und besteht aus einer inneren und einer äußeren Schicht. Sie trennt den Glaskörper von der Aderhaut. Ihre Aufgabe ist es, alle Lichtstrahlen, die durch das Auge Wahrgenommen werden, durch Nervenimpulse aufzunehmen und daraus ein konkretes Bild zu formen. Dieses wird anschließend durch das Gehirn erkannt, bzw. verarbeitet. Neben einer Vielzahl an Nervenzellen beinhaltet die Netzhaut ebenfalls zahlreiche versorgende Strukturen in Form von mikroskopisch kleinen Blutgefäßen und unterstützenden Strukturen. Die äußere Schicht der Netzhaut beinhaltet das retinale Pigmentepithel, das unter Anderem für den wichtigen Vitamin-A-Stoffwechsel, den Wärmeausgleich zur benachbarten Aderhaut und der Resorption des wahrgenommenen Lichts zuständig ist.

Wesentlich komplexer ist der Aufbau der inneren Schicht, denn diese beinhaltet große, bipolare Ganglienzellen und eine Photorezeptorschicht (auch 1. Neuron genannt). Letztere besteht beim Menschen aus etwa sechs Millionen zapfen- und 120 Millionen stäbchenartigen Rezeptoren, die einfallendes Licht in Impulse umwandeln. Die Zapfen sorgen dafür, dass wir verschiedene Farb- und Helligkeitsstufen voneinander unterscheiden können. Daher sind sie im Gegensatz zu den Stäbchen am Tag aktiv. Letztere werden aktiviert, wenn die Umgebung dunkel ist. Sie ermöglichen daher eine Orientierung bei sehr geringer Beleuchtung und in der Dämmerung. Aufgrund dieser lichtempfindlichen Rezeptoren wird die innere Schicht der Netzhaut auch als neurosensorische Schicht bezeichnet.

Bevor die Lichtimpulse aber in die Photorezeptorschicht gelangen, müssen sie die gesamte neurosensorische Schicht durchqueren. Sobald sie in der Photorezeptorschicht in ein Bild umgewandelt werden, wird dieses durch Impulse zum 2. und 3. Neuron weitergeleitet. Dort werden die Informationen gefiltert. Im hinteren Bereich des Auges münden die Ganglien in Sehnerven, wo sie an die Papille angrenzen, die wiederum über keine Photorezeptoren verfügt, weshalb sie auch als blinder Fleck bezeichnet wird. Die Stelle, an der das Bild am schärfsten wahrgenommen wird, wird als Fovea centralis (im Folgenden umgangssprachlich „Makula“) bezeichnet und liegt nur wenige Millimeter von der Papille entfernt.

Unter allen Nervenzellen, aus denen die Netzhaut besteht, fehlt allerdings eine wichtige Nervenzellgruppe, nämlich die Schmerzfasern. Dies hat zur Folge, dass Netzhauterkrankungen nie schmerzhaft sind. Dadurch ist es besonders schwierig, eine Netzhauterkrankung zu erkennen und aus diesem Grund sollte gerade bei Risikogruppen (z.B. bei Diabetikern) regelmäßig der Augenhintergrund untersucht werden, damit eine Erkrankung der Netzhaut frühzeitig behandelt werden kann.

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Netzhauterkrankungen und ihre Folgen

Netzhauterkrankungen sind sehr heimtückisch, insbesondere weil sie am Anfang der Erkrankung keine Beschwerden hervorrufen. Da die Netzhaut aber ein sehr wichtiger Bestandteil des Auges ist, müssen vor allem Risikogruppen wie etwa Diabetiker regelmäßig ihren Fundus okuli (Augenhintergrund) augenärztlich untersuchen lassen, damit sie aufgrund einer eventuell bestehenden Netzhauterkrankung ihr Sehvermögen nicht einbüßen müssen. Damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, werden im Folgenden einzelne Netzhauterkrankungen in Gruppen aufgeteilt, die auf deren Ursache zurückschließen lassen: Gefäßerkrankungen, Tumore der Netzhaut, degenerative, entzündliche, dystrophische und durch Medikamente verursachte Netzhauterkrankungen. In diesem Abschnitt sollen die Arten der Netzhauterkrankungen nur kurz vorgestellt werden. Genaue Beschreibungen finden Sie weiter unten in den jeweiligen Abschnitten der Erkrankungen.

Bei den Gefäßerkrankungen ist die diabetische Retinopathie die am häufigsten auftretende Netzhauterkrankung. Diabetiker entwickeln in der Regel innerhalb von 20 bis 30 Jahren nach dem Ausbruch der Krankheit zusätzlich krankhafte Veränderungen der Nervenzellen. Es kommt zu Einblutungen und zum Absterben der Nervenzellen und kann zur Erblindung führen. Auch retinale Venenverschlüsse sind häufig die Ursache von Netzhauterkrankungen. Auch diese können eine Folge von Diabetes, aber auch von Bluthochdruck, einer Nervenentzündung oder von Grünem Star sein. Die Folgen eines Venenverschlusses können von Einblutungen bis hin zur Ablösung der Netzhaut führen und sind daher sehr ernst zu nehmen. Seltener kommen Arterienverschlüsse, Morbus Coats und Frühgeborenenretinopathien vor.

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Degenerative Netzhauterkrankungen lassen sich in zwei Typen unterteilen. Bei der ersten handelt es sich um eine altersbedingte Netzhautspaltung, wodurch die äußere und die innere Netzhautschicht sich langsam lösen. Dies hat meist keine Folgen für die Netzhaut. Anderes gilt bei der zweiten degenerativen Erkrankung der Netzhaut, nämlich der Makuladegeneration, denn sie ist die häufigste Erblindungsursache ab dem Alter von 65 Jahren. Der Entstehung entzündlicher Netzhauterkrankungen liegen drei mögliche Ursachen zugrunde: Netzhautablösungen (beispielsweise bei geringem Augeninnendruck), Netzhautgefäßentzündungen und AIDS-bedingte Veränderungen der Netzhaut. Bei einer Netzhautgefäßentzündung handelt es sich um eine durch Autoimmunerkrankungen (z.B. Morbus Wegener) oder Infektionen (Tuberkulose, Viren, Listeriose, Lues oder Borreliose) hervorgerufene Entzündung, die bis zum Glaskörper gelangen kann. Auch bei den AIDS-bedingten Veränderungen der Netzhaut sind Viren für die Entstehung einer Netzhauterkrankung verantwortlich.

Die dystrophischen Netzhauterkrankungen lassen sich ebenfalls auf zwei Ursachen zurückführen. Bei der ersten handelt es sich um erbliche Makuladystrophien (Entwicklungsstörungen einzelner Gewebe/Zellen), welche die Makula (auch gelber Fleck genannt) beschädigen. Sie treten meistens im Alter zwischen zehn und dreißig Jahren meist beidseitig auf. Bei Makuladystrophien kann das verlorene Sehvermögen nicht zurückgewonnen werden, aber es gibt spezielle Brillen, welche die verbleibende Sehstärke unterstützen. Bei der zweiten Dystrophie handelt es sich um die Retinitis pigmentosa. Die Folgen dieser Netzhauterkrankung reichen von der Nachtblindheit bis hin zur Erblindung. Auch in diesem Fall kann eine spezielle Brille das restliche Sehvermögen unterstützen.

Zu den Tumoren der Netzhaut gehören bösartige Retinoblastome ( bösartiger Tumor in der Netzhaut) sowie gutartige Astrozytome (gutartige geschwüre) und Hämangiome (auch Blutschwämmchen genannt). Während beim Retinoblastom je nach Größe und Stadium des Tumors eine Strahlentherapie bis hin zur Amputation des Auges in Betracht kommt, damit der Tumor sich nicht in anderen Körperpartien ausbreitet, muss beim Astrozythom meist nichts unternommen werden. Beim erblich bedingten Hämangiom kommt es zu einer Netzhautablösung, die mit einer Lasertherapie behandelt werden kann.

Zu medikamentös verursachten Netzhauterkrankungen kommt es sehr selten. Sie führen in den meisten Fällen zu einer verzerrten Sicht, die auch nach Absetzen des betroffenen Medikaments dauerhaft bleibt.

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Symptome von Netzhauterkrankungen

Jede Art der Netzhauterkrankung variiert in ihren Symptomen, sodass diese sehr vielfältig sein können. Sollten Sie an sich selbst einzelne Symptome feststellen, suchen Sie umgehend einen Augenarzt auf. Er kann mit Hilfe von verschiedenen Augentests inklusive eines Sehtests feststellen, ob es sich tatsächlich um eine Netzhauterkrankung oder um eine andere Augenkrankheit handelt.

Alle Netzhauterkrankungen haben gemeinsam, dass sich das Sehvermögen der betroffenen Menschen verändert. Dabei können entweder Teile des Sichtfelds oder die gesamte Sicht getrübt, verzerrt oder unscharf wahrgenommen werden. Es kann also beispielsweise sein, dass die Sicht der Betroffenen durch einen schwarzen Punkt getrübt wird, von dem nur noch dir Ränder sehr unscharf wahrgenommen werden. Dieser schwarze Punkt kann unterschiedlich groß sein, sodass er kaum stören oder aber größere Teile des Sichtfelds komplett bedecken kann. Auch sind Einblutungen alarmierend, die viele kleine schwarze Flecken erzeugen, die von den Betroffenen ähnlich wie ein Mückenschwarm wahrgenommen wird, der ihre Sicht trübt. Bei manchen Netzhauterkrankungen kann es auch zur Wahrnehmung von Schatten oder Lichtblitzen kommen.

Je nach dem, welche Veränderung der Sicht auftritt, hilft das jeweilige Symptom bei der Deutung der Ursache. Dadurch kann der Augenarzt gezielt untersuchen, ob Entzündungen oder Tumore als Auslöser in Frage kommen.

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Arten von Netzhauterkrankungen

Im Folgenden Abschnitt erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Netzhauterkrankungen.

Gefäßerkrankungen (Durchblutungsstörungen)

Unter einer Gefäßerkrankung versteht man allgemein eine Störung, welche die Blutgefäße betrifft. Die Ursachen von Gefäßerkrankungen sind sehr vielfältig und reichen von der Verstopfung der Gefäße bis hin zur Zerstörung ihrer Nervenfasern. Diese können unter Anderem von Bluthochdruck oder Diabetes ausgelöst werden. Die Gefäße, die das Auge und vor allem die Retina mit Blut versorgen sind mikroskopisch klein. Dadurch sind sie besonders empfindlich und können leicht beschädigt werden. Ist dies der Fall, wird die Netzhaut nicht mehr hinreichend mit Blut versorgt und ihre Nervenzellen sterben ab.

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Besonders Diabetiker sind gefährdet, an einer diabetischen Retinopathie zu erkranken. Daher bilden sie eine Patientengruppe, die sich regelmäßig augenärztlich untersuchen lassen sollte, um eventuelle Schäden frühzeitig zu erkennen. Je eher eine diabetische Retinopathie erkannt wird, desto besser kann sie durch moderne augenärztliche Methoden behandelt werden. Unbehandelt können Betroffene mit einer fortgeschrittenen diabetischen Retinopathie ihre Sehstärke verlieren und erblinden. Genauso wichtig wie die augenärztliche Untersuchung ist für Diabetiker eine gute Einstellung des Blutzuckers. Je besser der Blutzucker eingestellt ist, desto geringer ist das Risiko, dass der Diabetes Nerven und Gefäße schädigen kann.

Eine weitere häufige Gefäßerkrankung ist der retinale Venenverschluss, der ebenso durch Diabetes, aber auch durch Bluthochdruck, grünen Star oder eine Nervenentzündung verursacht werden kann. Venenverschlüsse entstehen durch Arteriosklerose oder Gerinnsel. Besteht ein Verschluss oder eine Verengung der Netzhautgefäße, kann das Blut die Netzhaut nicht mehr mit Nährstoffen versorgen. Gleichzeitig stauen sich Kohlendioxid und Abbauprodukte in der Netzhaut, wodurch das Blut nicht mehr ordnungsgemäß abfließen kann. Dieser Zustand wird als Zentralvenenverschluss der Netzhaut bezeichnet und hat zur Folge, dass ein immer größerer Druck auf benachbarte Gefäße ausgeübt wird. Dies kann wiederum zu Wucherungen bis hin zur Ablösung der Netzhaut führen. Oft wird gleichzeitig ein Makulaödem diagnostiziert, bei dem sich inmitten der Netzhaut Flüssigkeit ansammelt. Die entstehende Verschlechterung der Sehstärke durch den Venenverschluss kann mit blutverdünnenden Medikamenten, das Makulaödem zusätzlich mit dem Laser behandelt werden. Auch kann als Folge des retinalen Venenverschlusses eine Durchblutungsstörung vorkommen, die als Ischämie der Netzhaut bezeichnet wird.

Seltener kommen Arterienverschlüsse vor, die im Bereich der Netzhaut auch als retinale Embolien bezeichnet werden. Treten diese auf, wird das Auge nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Embolien werden meist durch angestaute Blutgerinnsel aus der Halsschlagader verursacht und müssen unbedingt behandelt werden, da sie auf eine Herzrhythmusstörung hinweisen können. Tritt eine retinale Embolie auf, muss schnell gehandelt werden, denn bereits nach einer Stunde können aufgrund der Unterversorgung irreversible Schäden der Netzhaut auftreten, die vom mangelnden Pupillenreflex bis hin zur vollständigen Erblindung führen reichen. Auch in diesem Fall erfolgt zunächst die Gabe von gerinnungshemmenden Medikamenten, anschließend kann der Embolus in manchen Fällen durch eine spezielle Massage des Augapfels gelöst werden.

Auch gibt es eine angeborene Gefäßerkrankung der Netzhaut, die als Morbus Coats bezeichnet wird. Bei dieser seltenen Netzhauterkrankung kommt es zur Ablösung der Netzhaut. Früh erkannt und mit einer Verödung durch Kältetherapie oder Laserbehandlung behandelt, kann eine Erblindung bei jedem zweiten Patienten verhindert werden.

Abschließend sei die Frühgeborenenretinopathie erwähnt, die entsteht, wenn sich die Netzhaut bei Frühchen noch nicht vollständig entwickelt hat. In diesem Fall sollte die Netzhaut so weit wie möglich vor Sauerstoff geschützt werden, da dieser (im frühen Entwicklungsstadium) schädlich für die Entwicklung der Netzhaut ist.

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Degenerative Netzhauterkrankungen

Neben den Gefäßerkrankungen kommen auch zwei Arten von degenerativen Netzhauterkrankungen vor, die altersbedingt in Erscheinung treten. Bei der ersten handelt es sich um eine Spaltung der Netzhaut (Retinoschisis), bei der sich die innere von der äußeren Netzhautschicht ablöst. Diese Erkrankung der Netzhaut verursacht in seltenen Fällen eine Ablösung der Netzhaut, kann jedoch recht gut mit einer Laserbehandlung therapiert werden.

Die Glaskörpertrübung sowie die Glaskörperabhebung können im Verlaufe des Alterungsprozesses auftreten und Netzhautschäden hervorrufen. Bei letzterer ist eine Operation dann unbedingt notwendig, wenn sich der Glaskörper von der Netzhaut ablöst, denn im Moment der Ablösung kommt es zu mikroskopisch kleinen Rissen in der Netzhaut. Da Netzhautrisse zur Erblindung führen können, ist es wichtig zu wissen, welche Symptome sie verursacht. Der Augenarzt wird daher bei Verdacht fragen, ob plötzlich auftretende Verschlechterungen der Sehstärke oder Lichtblitze bemerkt wurden. Ähnlich verhält es sich mit der manchmal unbemerkten Entstehung von Netzhautlöchern. Diese können entstehen, wenn der Glaskörper mit zunehmendem Alter immer mehr schrumpft, wobei die fest mit der Netzhaut verwachsene Oberfläche des Glaskörpers ein Stück von ihr abreißt.

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Ernster steht es um die zweite degenerative Netzhauterkrankung, denn sie ist die häufigste Ursache für Erblindungen bei Menschen ab dem 65. Lebensjahr. Sie wird als Makuladegeneration bezeichnet. Verursacht werden Makuladegenerationen von Abbauprodukten im Pigmentepithel nahe der Makula. Dadurch entstehen Wucherungen, die wiederum die Abhebung der Netzhaut verursachen und zu Einblutungen, Flüssigkeitseinlagerungen und der Bildung von Narbengewebe führen.

Es gibt zwei Arten der Makuladegeneration, nämlich eine trockene und eine feuchte Form. Die Betroffenen bemerken bei der trockenen Form eine zunehmende Verschlechterung ihrer Sehstärke und sie haben immer mehr Schwierigkeiten, ein Objekt mittig zu fokussieren. Das Bild erscheint dann mittig unscharf und verschwommen. Ein weiteres Alarmsignal ist die immer größer werdende Schwierigkeit, Gesichter zu erkennen. Bei der trockenen Makuladegeneration steht nach dem aktuellen Kenntnisstand der Augenheilkunde kaum eine Therapieform zur Verfügung. In manchen Fällen stoppt die Erkrankung spontan ein weiteres Fortschreiten. Hilfreich ist in jedem Fall ein gesunder Lebensstil, damit Risikofaktoren minimiert werden können. Dazu gehört neben einem ausgewogenen Speiseplan und regelmäßige körperliche Aktivität auch der Verzicht auf Zigaretten. In manchen Fällen verschreiben Ärzte hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel oder bilanzierte Diäten aus Vitaminen und Spurenelementen um das weitere Fortschreiten der Erkrankung hinauszuzögern und die Netzhaut mit Nährstoffen zu versorgen.

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Die seltener auftretende feuchte Makuladegeneration geht mit einem schnelleren Verlust des Sehvermögens einher. Dafür gibt es hier bessere Therapiemöglichkeiten. Während früher die Lasertherapie im Mittelpunkt stand wird aktuell vermehrt zu einer medikamentösen Therapie gegriffen. Dabei spritzt der Augenarzt bestimmte Antikörper direkt in den Augapfel. Diese Methode ist dank der modernen technischen Instrumente möglich und erspart den Patienten eine deutlich invasivere Laserbahandlung. Hinweise auf eine feuchte Makuladegeneration sind durch Blutungen verursachte Schwellungen im Bereich der Netzhaut. Auch hier kommen zusätzlich zu der sogenannten intravitrealen Injektion häufig Nahrungsergänzungsmittel und bilanzierte Diäten zum Einsatz da diese die Versorgung der Netzhaut mit Nährstoffen wie Lutein, Kupfer, Zink, Omega 3 Fettsäuren und diversen Vitaminen unterstützen können.

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Laut der sogenannten ARED-Studie (Age Related Eye Disease Study) aus dem Jahr 2001 ist das Risiko aus einer vorhandenen trockenen Makuladegeneration die feuchte Form der AMD zu entwickeln bei jenen Patienten geringer, die eine Medikamentenkombination mit Nährstoffen (Vitamin C, Vitamin E, beta-Carotin, Zink und Kupfer) erhielten. Bei jenen Patienten die diese Nährstoffe nicht erhielten, lag das Risiko an der feuchten Makuladegeneration zu erkranken mehrere Prozentpunkte höher.

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Entzündungsbedingte Netzhauterkrankungen

Unter den entzündungsbedingten Netzhauterkrankungen unterscheidet man zwischen drei Arten der Erkrankung. Zunächst gibt es die Netzhautablösung, die aufgrund von Symptomen wie Gesichtsfeldausfälle oder auch durch so genannte Lichtblitze identifiziert werden können. Sobald sie diagnostiziert wird sie häufig mit einer Kältetherapie oder einer Laserbehandlung therapiert. Unbehandelt kann die Netzhautablösung zur Erblindung führen

Infektionen und Autoimmunerkrankungen können eine Netzhautgefäßentzündung (retinale Vaskulitis) auslösen. Bei dieser Erkrankung der Netzhaut können die Entzündungsherde auch in den Glaskörper gelangen. Betroffene Patienten berichten von schwarzen Flecken in ihrem Sichtfeld, die durch verklumpte Entzündungsherde im Glaskörper entstehen. Weitere Symptome sind Blutungen, Gefäßverschlüsse und Ödeme, die ihrerseits wiederum zu Glaskörperblutungen, Gefäßwucherungen und der Ablösung der Netzhaut führen. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und nach dem Grad der Schädigung (z.B. Anhaftung der abgelösten Netzhaut mit einer Laserbehandlung).

Auch AIDS birgt in den meisten Fällen Netzhautveränderungen. Verantwortlich für diese Veränderungen sind größtenteils Virusinfektionen, nur selten sind sie die Folge von krankhaften Gefäßveränderungen. Daher wird meist versucht, die verantwortlichen Viren mit einer Antikörpertherapie bekämpft.

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Erbliche Netzhauterkrankungen

Auch die genetisch bedingten Netzhauterkrankungen lassen sich in zwei Arten unterteilen.
Die selten vorkommenden Makuladystrophien, bei denen die Makula beschädigt wird, treten meist auf beiden Seiten auf. Laut dem aktuellen Kenntnisstand gibt es noch keine Möglichkeit, den Verlust des Sehvermögens zu stoppen.

Bei der Retinitis pigmentosa, für die es aktuell ebenfalls keine Heilung gibt, sterben die Zellen ab, die das einfallende Licht verarbeiten müssen, damit wir unsere Umgebung visuell wahrnehmen können. Zuerst werden dabei die stäbchenartigen und dann die zapfenartigen Rezeptoren befallen. Bei beiden Formen der erblichen Netzhauterkrankungen können spezielle Brillen die restliche Sehstärke unterstützen.

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Tumore der Netzhaut

Bei den Tumoren der Netzhaut gibt es drei verschiedene Arten, von denen eine bösartig und zwei gutartig sind. Die bekanntesten bösartigen Augentumore werden als Retinoblastom bezeichnet und betreffen hauptsächlich Kinder. Zu den Symptomen für diese Art von zählen ein gerötetes Auge und Einwärts schielen. Wenn der Tumor noch klein ist, kommt als Behandlung die Strahlentherapie in Betracht. Überschreitet der Tumor eine bestimmte Größe, ist in manchen Fällen die Amputation des Auges die letzte Möglichkeit um die Bildung von Metastasen zu verhindern und das Leben des Patienten zu schützen.

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Besondere Erkrankungen der Makula

Neben der oben genannten trockenen und feuchten Makuladegeneration gibt es eine Reihe von weiteren Erkrankungen der Makula. Hierbei sind das Makulaloch und das diabetische Makula-Ödem besonders nennenswert.

Das Makulaloch entsteht durch eine krankhafte Wechselwirkung zwischen Netzhaut, Glaskörper und Gelsubstanz, aus der der Glaskörper besteht. Dadurch entstehen Zugkräfte, welche die Makula einreißen lassen können. In vielen Fällen ist diese Erkrankung operabel.

Bei dem diabetischen Makula-Ödem handelt es sich um eine spezifische Erkrankung, oft mit anhaltend erhöhten Blutzuckerwerten in Verbindung gebracht wird. Ein schlecht eingestellte Diabeteserkrankung kann Nerven schädigen, womit im Bereich des Auges vor allem die empfindliche Netzhaut und der Glaskörper einer erhöhten Gefahr ausgesetzt sind. Sind die Schäden bereits fortgeschritten, wehrt sich der Körper gegen die Schädigung, indem er neue Blutgefäße bildet, die allerdings instabiler als die herkömmlichen Blutgefäße sind. Dadurch kann es zu Blutungen kommen. Es beginnt ein neuer Teufelskreis, denn durch den Austritt von Blut und Flüssigkeit kommt es zu neuen Ödemen, die das Sehvermögen gefährden. Diesen Zustand nennt man proliferative (oder wuchernde) diabetische Retinopathie.

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Diagnose einer Netzhauterkrankung

Die Diagnosestellung richtet sich nach den Ausgangssymptomen, durch die der Augenarzt eine Verdachtsdiagnose erstellt. Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten, um Netzhauterkrankungen zu diagnostizieren: die optische Kohärenztomographie (OCT), die Angiographie und die Blue Laser Fundus Autofloureszenz (FAF).

Bei einer OCT-Untersuchung werden präzise mikroskopische Aufnahmen des Augenhintergrunds in Form von Schnittbildern aufgenommen. Dafür kommt ein OCT-Gerät zum Einsatz, deren Aufnahmen vom Prinzip her einer herkömmlichen Ultraschalluntersuchung ähneln. Allerdings kommt hier Lasertechnik zum Einsatz, da diese Aufnahmen eine bis zu 20 Mal höhere Auflösung haben. Ziel der OCT-Untersuchung ist die Feststellung der Dicke und der Beschaffenheit der Netzhaut, weil dadurch bereits Hinweise auf bestimmte Netzhauterkrankungen veranschaulicht werden können.

Bei der Angiographie wird ein Farbstoff eingesetzt, der Schäden an den Gefäßen der Netzhaut sichtbar machen soll. Auch kann der Augenarzt mit Hilfe der Angiographie Veränderungen im Augenhintergrund feststellen.

Die FAF ist der Angiographie vom Ablauf her ähnlich, allerdings kommt in diesem Fall kein Farbstoff zum Einsatz. Die FAF dient zur Messung der Verteilung Abbauprodukts Lipofuszin, das von Natur aus im Auge vorkommt.

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Diagnose der verschiedenen Netzhauterkrankungen

Netzhauterkrankungen haben verschiedene Ursachen. So sind bei einer Erkrankung auch verschiedene Bereiche der Netzhaut betroffen und erfordern ebenso individuelle Methoden, um diagnostiziert zu werden.

Makuladegenerationen, diabetische Retinopathie sowie das Makulaloch werden mit Hilfe von OCT-Geräten diagnostiziert. Diese noch recht neuen Geräte werden oft als Ersatz oder unterstützend zur Angiographie eingesetzt. Aus diesem Grund dient die OCT-Untersuchung nicht nur als diagnostisches Mittel, wenn die Netzhauterkrankung schon aufgetreten ist. Alle genannten Erkrankungen gehen mit einer Veränderung der Netzhautdicke einher. Durch die OCT-Untersuchung kann das Stadium ermittelt werden, in der sich die Veränderung befindet. Bei eventuell notwendigen Eingriffen stellt dies eine wertvolle Hilfestellung für den Chirurgen dar.

Bei Gefäßerkrankungen wie dem retinalen Venenverschluss oder Gefäßentzündungen kommt die Angiographie zum Einsatz. Durch diese diagnostische Maßnahme lassen sich Schäden an den Gefäßen der Netzhaut sowie Verschlüsse, Embolien und Tumore erkennen. Bevor es OCT-Geräte gab, wurden auch die diabetische Retinopathie, Erkrankungen der Makula und der Graue Star (keine Netzhauterkrankung) mit Hilfe einer Angiographie diagnostiziert.

Zur Diagnostik von Störungen des retinalen Pigmentepithels kann auch eine FAF-Untersuchung eingesetzt werden. Da bei dieser Methode kein Farbstoff eingesetzt wird kann sie bedenkenlos wiederholt werden und eignet sich auch für die Untersuchung von Kinderaugen. Mithilfe der FAF-Untersuchung können Schäden erkannt werden, die durch eine Basisuntersuchung der Netzhaut in Form einer Netzhautspiegelung nicht sichtbar sind.

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Ablauf der augenärztlichen Untersuchung

Aufgrund der vom Patienten genannten Beschwerden stellt er eine Verdachtsdiagnose und schließt bestimmte Augenerkrankungen, die nicht mit den genannten Symptomen übereinstimmen, aus. In den meisten Fällen wird zunächst eine Netzhautspiegelung vorgenommen. Dafür wird der Augenarzt Ihnen Tropfen verabreichen, die Ihre Pupillen weiten. In manchen Fällen ist eine Retinopathie jedoch nicht eindeutig zu erkennen. Je nachdem, ob Ihr Augenarzt über die nötigen Geräte verfügt wird er selbst ein besseres diagnostisches Verfahren anwenden, oder Sie in ein spezielles Augenzentrum überweisen. Hier werden je nach Situation entweder die bereits erläuterte Angiographie, eine OCT-Untersuchung oder eine FAF-Untersuchung durchgeführt.

Wird eine Retinopathie vermutet, die auf einen Diabetes Mellitus oder auf Erkrankungen der Makula zurückführen ist, wird er eine Angiographie oder eine OCT-Untersuchung empfehlen, wobei immer öfter zu letzterer empfohlen wird. Das Ziel dieser Untersuchung ist es festzustellen, ob sich die Dicke der Netzhaut verändert hat oder ob Unregelmäßigkeiten in der Netzhautdicke aufgrund von Ödemen sichtbar sind. Während der Untersuchung sitzt der Patient vor dem Gerät und stützt seinen Kopf so auf die Halterung, dass sowohl die Stirn als auch das Kinn „fixiert“ sind. Der Augenarzt sitzt auf der gegenüberliegenden Seite und stellt das Gerät so ein, dass er exakte die Stelle der Netzhaut ansteuert, die genau untersucht werden muss. Nachdem die Augen nacheinander untersucht worden sind, können die Werte digital abgespeichert werden, um einen Vergleich zur nächsten Untersuchung zu haben (bei Diabetikern meist nach einem Jahr).

Bei einer Angiographie werden zunächst die Pupillen des Patienten mit speziellen Tropfen geweitet, damit ein optimaler Einblick in das Auge gewährleistet werden kann. Es folgen Aufnahmen der Augen ohne Farbstoff. Anschließend wird den Patienten ein Farbstoff (meist Fluoreszein oder Indocyanin-Grün) injiziert. Nach wenigen Sekunden erreicht dieser das Auge und es folgt eine Serie weiterer Aufnahmen. Nach etwa 15 Minuten werden abschließend so genannte Spätaufnahmen gefertigt. Die Aufnahmen werden nach Abschluss der Angiographie beider Augen am Computer verglichen. Je nachdem, wie gut der Farbstoff ohne Verzögerungen durchfließt, wird erkannt, ob eine Gefäßerkrankung vorliegt. Verzögerungen kommen immer dann vor, wenn der Abfluss durch eine Verengung oder einen Tumor behindert wird.

Bei der FAF-Untersuchung kann aufgrund von Verteilungsstörungen des Stoffwechselabbauprodukts Lipofuszin im Auge festgestellt werden, in welchem Zustand sich das retinale Pigmentepithel befindet. Das Lipofuszin wird mit einer blauen Belichtung angepeilt, sodass das Abbauprodukt leuchtet. Anwendung findet diese Art der Diagnosestellung bei degenerativen Erkrankungen.

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Behandlungsmöglichkeiten und mögliche Therapieformen

Die Behandlung einer Netzhauterkrankung richtet sich nach der Ursache und nach dem Stadium der Erkrankung. Daher ist besonders Diabetikern und älteren Personen anzuraten, sich jährlich einer vorsorglichen Untersuchung des Augenhintergrunds zu unterziehen, die absolut schmerzfrei verläuft.

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Einsatz der Lasertechnik

Eine Laser-Behandlung kommt meist zum Einsatz, wenn sich die Netzhaut ablöst oder Makulalöcher verschlossen werden sollen. Solche Behandlungen gehören heutzutage zur Routine.

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Minimalinvasive Operationstechniken

Die wohl bedeutendste minimalinvasive Operationstechnik ist die intravitreale Injektion, bzw. die Gabe von VEGF-Hemmern. Diese Hemmer sind Antikörper welche die Aufgabe haben, das Wachstum der Gefäße zu verhindern. Daher werden sie seit einigen Jahren erfolgreich zur Behandlung von Makulaödemen und der feuchten altersbedingten Makuladegeneration eingesetzt. Die Gabe erfolgt durch Depot-Injektionen in den Glaskörper, der eine Dosis innerhalb von einer Woche Gleichmäßig an die Netzhaut abgibt. Die Indikation zur intravitrealen Injektion ergibt sich aufgrund einer vorausgehenden Angiographie. Nach dem Eingriff wird den Patienten angeraten, sich zur Kontrolle von ihrem Augenarzt untersuchen zu lassen.

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Vorsorge

Nach dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ kann Betroffenen nur empfohlen werden, eine Veränderung ihrer Sehstärke nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Früh erkannt haben Betroffene die besseren Chancen, ihre volle Sehkraft zu behalten. Dies gilt nicht nur für plötzliche Gesichtsfeldausfälle oder die Wahrnehmung von so genannten Mückenschwärmen oder Lichtblitzen vor den Augen. Auch eine getrübte Sicht oder eine nachlassende Sehkraft sollten als Alarmzeichen gedeutet werden. Viele Betroffene gehen nämlich davon aus, dass eine einfache Lesebrille ihr Problem lösen kann. Dies ist jedoch bei Netzhauterkrankungen nicht der Fall. Das heimtückische an Netzhauterkrankungen ist, dass diese keine Schmerzen verursachen und viele Betroffene daher keine ernstzunehmende Krankheit hinter ihrer Sehstörung vermuten.

Sie sollten sich daher – insbesondere wenn sie an Diabetes Mellitus oder Bluthochdruck leiden oder mehr als 65 Jahre alt sind – in regelmäßigen Abständen zum Augenarzt begeben, um eine Netzhauterkrankung auszuschließen oder frühzeitig zu erkennen.

An dieser Stelle sei nochmals betont, dass Experten auch in Bezug auf die Augengesundheit dringend empfehlen, einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Das soll nicht heißen, dass von nun an alle Genussmittel verboten sind. Vielmehr hilft es, sich an eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu gewöhnen. An körperlicher Betätigung hilft schon ein ausgedehnter Spaziergang um den Kreislauf anzuregen. Sollten Sie regelmäßig rauchen ist auch hier eine Entwöhnung nur empfehlenswert.

Bei Diabetikern ist für die Vermeidung von Netzhauterkrankungen besonders wichtig, auf ihre Blutzuckerwerte zu achten. Ein gut eingestellter Zucker kann die Lebensqualität um ein vielfaches erhöhen, denn so können bleibende Schäden (vor allem an den hochempfindlichen Mikroblutgefäßen und Nervensträngen der Augen) lange hinausgezögert bzw. vermieden werden. Um den Blutzucker gut einzustellen hilft es auch in diesem Fall, die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zu verbessern. Außerdem gilt der dringende Expertenrat, sich einmal Jährlich zur augenärztlichen Kontrolle zu begeben, damit eventuelle Schäden der Netzhaut schnell erkannt und behoben werden können.

Ähnliches gilt für Personen ab dem 65. Lebensjahr, die besonders gefährdet sind an den beiden Formen der Makuladegeneration zu erkranken. Augenärzte können unter umständen dazu Raten Nahrungsergänzungsmittel bzw. sogenannte bilanzierte Diäten in die Ernährung miteinzubeziehen. Diese können prophylaktisch wirken und die Versorgung des Auges und der Netzhaut mit Nährstoffen wie Zink, Kupfer, Lutein, Omega 3 Fettsäuren und Vitaminen unterstützen. Jeder dieser Nährstoffe kann auf unterschiedliche weise der Entwicklung der Netzhaut, oder Ihrer Regeneration zuträglich sein. Schützen Sie Ihr Augenlicht und betreiben Sie sinnvolle Vorsorge!

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