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Fuchs-Dystrophie

Bei einer Fuchs-Dystrophie handelt es sich um eine erbliche Veränderung an der inneren Schicht der Hornhaut. Meist betrifft die Fuchs-Dystrophie beide Augen und ist erblich bedingt. Mit zunehmendem Alter und durch verschiedene Erkrankungen kann es zu Ablagerungen auf der Hornhaut oder Einlagerungen in die Hornhaut und damit einhergehenden Transparenzverlust der Hornhaut kommen. Sind sie nur schwach ausgeprägt, werden sie von den Patienten kaum bemerkt. Die Einlagerungen bzw. Ablagerungen können aber weiter fortschreiten und dann sie Sehkraft erheblich einschränken. Wird die Fuchs-Dystrophie nicht rechtzeitig vom Augenarzt oder Optiker erkannt, kann sie so große Ausmaße annehmen, dass die Erkrankten über Schmerzen in den Augen klagen.

Fuchs-Dystrophie – Symptome

Bei einer Fuchs-Dystrophie kommt es zu recht unspezifischen Symptomen. Sie macht sich in einem frühen Stadium typischerweise durch verstärkte Schwierigkeiten am Morgen bemerkbar. Im Verlauf des Tages wird die Sicht wieder besser. Dieser Effekt kommt dadurch zustande, dass sich über Nacht Flüssigkeit in der Hornhaut sammelt, die durch die Bewegung tagsüber wieder verschwindet und zum Teil der Tränenfilms wird. Weitere Symptome sind:

• Nachlassen der Sehschärfe
• erhöhte Blendempfindlichkeit
• schmerzhafte Einrisse der Hornhaut
• Linsentrübung

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Ursache

Äußere Faktoren hingegen, wie zum Beispiel Verletzungen des Auges, kommen als Auslöser praktisch nicht infrage. Bei der Fuchs-Dystrophie gehen mit zunehmenden Alter die Endothelzellen auf der Innenseite der Hornhaut des Auges zugrunde. Dies bedeutet, dass die Endothelzellen ihre physiologische Funktion nicht mehr ausüben können – das Abpumpen des Wassers aus der Vorderkammer des Auges. Es kommt zu der Bildung von flüssigkeitshaltigen Blasen, einer Quellung der Hornhaut und Abhebung des Hornhautepithels. Bei diesem Vorgang sinkt die Sehschärfe der Betroffenen zunehmend. Insbesondere wenn die Oberfläche der Hornhaut der zunehmenden Verformung nicht mehr standhalten kann und sich Risse bilden, klagen die Betroffenen über Schmerzen.

Therapie

Nimmt der Augenarzt die Behandlung auf, besteht das erste Ziel darin, die Schwellung der Hornhaut zu reduzieren. Dies gelingt in den meisten Fällen durch den Einsatz von salzhaltige (hyperosmolare) Augentropfen, auch Salben können manchmal gute Ergebnisse bringen. Wenn es der Augenarzt für sinnvoll hält, kann der Schwellung auch mit Kontaktlinsen entgegengewirkt werden. Ist die Erkrankung schon so weit vorangeschritten, dass der Patient mit großen Einschränkungen im Alltag zu kämpfen hat, raten Optiker und Augenarzt zu einer Hornhauttransplantation. Dieser Eingriff ist allerdings mit nicht unerheblichen Risiken verbunden und sollte daher gut durchdacht sein.