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Bausch & Lomb - VICTUS – Femtosekundenlaser

Unternehmensbeitrag

VICTUS ist ein Femtosekundenlaser der nächsten Generation von Bausch + Lomb, der mittlerweile in der dritten Generation in Deutschland verfügbar und für alle Anwendungen einsatzfähig ist – Katarakt, refraktiv und auch therapeutisch. Diese Vielseitigkeit in der Behandlung ist bisher einzigartig. Es gibt keinen anderen Hersteller, der diese Vielzahl an CE-zugelassenen refraktiven, kurativen und katarktchirurgischen Optionen in einem System anbieten kann. Doch was heißt das genau?

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Traditionelle versus Femtosekundenlaser Kataraktchirurgie

Traditionell wird beispielsweise die Operation eines Grauen Stars, bei der die meist altersbedingt eingetrübte Linse operativ entfernt und durch eine künstliche ersetzt wird, mit Messer und Pinzette zur Öffnung des Auges durchgeführt. Mit Hilfe eines Ultraschalls wird dann der graue, trübe Kern der Linse zertrümmert und anschließend abgesaugt. Ausschlaggebend für den Erfolg dieses Eingriffs sind die Erfahrung und die manuellen Fertigkeiten des Operateurs. Die Laser-gestützte Kataraktchirurgie bringt Routine in eben diese manuellen Schritte, indem der Präzisionslaser die getrübte Linse öffnet und zerkleinert. Dadurch wird eine geringst mögliche Belastung der Hornhaut und des Aufhängeapparates der Linse sichergestellt. Oder anders ausgedrückt: Die Fähigkeiten des Arztes werden für noch bessere Ergebnisse durch die Präzision des Femtosekundenlasers ergänzt. Die VICTUS-Plattform eignet sich auch für Patienten, die neben dem Grauen Star auch unter einem Astigmatismus, umgangssprachlich auch Hornhautverkrümmung genannt, leiden.

Neue Features in der dritten  VICTUS-Generation

Bausch + Lomb hat mit der dritten Generation der VICTUS-Femtosekundenlaser-Plattform nun viele Features verbessert oder erweitert. Als besonders hilfreich bezeichnen Ärzte beispielsweise die integrierte und optimierte 2S OCT-Technologie, die eine kontraststarke Echtzeit-Bildgebung ermöglicht und damit die Visualisierung für den Operateur verbessert. Die Technologie macht außerdem die softwaregestützte Erkennung der Augenstruktur möglich. Dadurch können wichtige Orientierungspunkte der Anatomie des Auges erkannt und Sicherheitszonen festgelegt werden. Zudem werden individuelle Behandlungsvorschläge ebenso erleichtert, wie letztendlich auch die Überprüfung des Behandlungsplans vor Durchführung des Laserverfahrens.

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Ebenfalls neu ist das gekrümmte Patienten-Interface, das mit intelligenten Drucksensoren am Lasersystem ein sicheres und druckvermindertes Zentrieren des Auges für den Patienten ermöglicht. Durch die eingetropfte Flüssigkeit zwischen Patientenauge und Patienteninterface wird außerdem die korneale Faltenbildung – also die Faltenbildung der Hornhaut – auf ein Minimum reduziert. Durch diese „Flüssigkeitsbrücke“ und dem entsprechend der Hornhautkrümmung angelegten Interface, werden so, hochpräzise Schnitte bei der Kataraktbehandlung möglich. Insgesamt wurde der VICTUS-Femtosekundenlaser für eine höhere Effizienz und mehr Patientenkomfort weiterentwickelt.

Bildquelle: Bausch + Lomb