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Ausschlusskriterien für Lasik

Die LASIK-Methode verspricht den meisten Kurz- und Weitsichtigen unter bestimmten Rahmenbedingungen ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen. Vor dem überraschend kurzen und völlig schmerzfreien Eingriff steht die Eingangsuntersuchung, im Rahmen derer der behandelnde Arzt über die grundsätzliche Tauglichkeit des Patienten richtet. Dabei sind unter anderem der Stand der zu behandelnden Fehlsichtigkeit, die Stabilität der Fehlsichtigkeit sowie sonstige Faktoren wie beispielsweise chronische Erkrankungen wesentlich. Erfahren Sie in diesem Beitrag die Ausschlusskriterien für LASIK.

Vorerkrankungen verhindern LASIK

Eine gute Nachricht vorweg: Bei den meisten Patienten im normalen Fehlsichtigkeitsbereich kann eine Eignung festgestellt werden. Lediglich in Ausnahmefällen könnten Ausschlusskriterien für LASIK greifen, die einen Eingriff temporär oder gar dauerhaft verhindern. Dazu gehören beispielsweise Patienten mit fortgeschrittenem Grünen Star sowie Patienten mit einer stark zunehmenden Fehlsichtigkeit (progressive Myopie). Im letzteren Fall muss zunächst der Stillstand der Entwicklung abgewartet werden, da die gewünschte LASIK-Korrektur sonst nur temporär Abhilfe schafft.

Auch bestimmte Hornhauterkrankungen wie beispielsweise Keratokonus und Dystrophien gehören zu den grundsätzlichen Ausschlusskriterien für LASIK. Wer an Grauem Star leidet, sollte diesen zunächst gezielt operativ behandeln lassen. Erst nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung kann die Korrektur mittels LASIK in Betracht gezogen werden.

Normwerte gelten als Grundlage

Die LASIK-Behandlung ist nicht bei allen Fehlsichtigkeiten uneingeschränkt verwendbar. Die Kurzsichtigkeit kann bis maximal -8 Dioptrien behandelt werden. Als „wissenschaftlich anerkannt“ gelten für die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) Werte bis 3 Dioptrien bei Astigmatismus und bis -8 Dioptrien bei der Kurzsichtigkeit.

Menschen unter 18 werden nur in Ausnahmefällen operiert

Schließlich gehört auch das Alter des Patienten zu den Ausschlusskriterien für LASIK: Menschen unter 18 Jahren werden in Deutschland nur in absoluten Ausnahmefällen operiert, da sich ihre Sehkraft noch in Entwicklung befindet. Ein solcher Ausnahmefall könnte beispielsweise dann vorliegen, wenn die Fehlsichtigkeit von einer beruflichen Aufnahmeprüfung (z.B. Polizei) abhält. Umgekehrt werden Menschen jenseits des 50. Lebensjahrs nur dann operiert, wenn alle Rahmenbedingungen optimal ausgeprägt sind. Ob auch für Sie bestimmte Ausschlusskriterien für LASIK gelten, erfahren Sie bei einem persönlichen Eingangsgespräch mit dem Experten Ihres Vertrauens.

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Von |2018-06-27T08:57:49+00:0017. Mai 2018|
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