Lexikon»Produkte & Marken»Afidera»Afidera – Multifokale IOL

Afidera – Multifokale IOL

Unternehmensbeitrag

 Multifokale_IOL_SBL3Trotz einer immer besser informierten Bevölkerung und einer vergleichsweise hervorragenden Vorsorgeinfrastruktur bleibt die Grauer-Star-Erkrankung (Katarakt) eine Geißel des fortgeschrittenen Alters. Häufig setzt die schleichend fortschreitende Linsentrübung weit jenseits des 70. Lebensjahres ein. Augenärzte raten jedoch bereits ab dem 60. Lebensjahr zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Rechtzeitig diagnostiziert und mit modernen Intraokularlinsen behandelt, muss die Katarakt nicht unbedingt die dauerhafte Belastung darstellen, die sie vor einigen Jahrzehnten noch war. Bleibt die Erkrankung dagegen unbehandelt, droht im schlimmsten Fall der Komplettverlust der Sehkraft. Eine gute Nachricht vorab: Entsprechende Extremfälle haben in den letzten Jahrzehnten nicht zuletzt dank der enormen Fortschritte in der modernen Augenheilkunde deutlich abgenommen.

Auch im Bereich der so genannten Intraokularlinsen (IOL) hat sich viel getan: Spezialisierte Unternehmen für die Ophthalmologie wie die Berliner Afidera GmbH vermarkten verschiedene Linsentypen, die je nach individueller Indikation ein Höchstmaß an Komfort, Sicherheit und Lebensqualität eröffnen.

Eine besondere Form von Intraokularlinsen sind so genannte Multifokale IOLs. Linsen dieses Typs weisen zwei oder mehr Brennweiten auf. Das oberste Ziel einer entsprechenden Implantation ist die dauerhafte Loslösung von der Brille für ein ausgewogenes Sehen in allen Bereichen. Sowohl in  der Ferne, als auch Intermediär und der Nähe.

Intraokularlinsen

Die einteilige multifokale Hinterkammerlinse (mit der Bezeichnung SBL-3), wie sie von Afidera angeboten wird, sorgt für eine optimierte Tiefenschärfe in allen Sehentfernungen. Mithilfe der bi-asphärischen Optik mit segmentförmigem Nahteil sowie der hohen refraktiven Genauigkeit durch eine besonders präzise Fertigungstechnologie genügt das Produkt den strengen Ansprüchen der modernen Katarakt-Chirurgie, die alleine in Deutschland mittlerweile auf mehr als 650.000 Eingriffe jährlich blickt.

Eine Herausforderung der Multifokalen IOLs sind optische Nebenwirkungen, die im Vergleich zu Monofokallinsen häufiger ausgeprägt sein können. Afidera legt viel Wert auf die Reduzierung von so genannten Halos und Blendungserscheinungen, um dem Patienten ein Höchstmaß an Unabhängigkeit und Verlässlichkeit sicherzustellen. Im Vergleich zu anderen Linsentypen sind die Anforderungen an die prä-, intra- und postoperative Behandlung unter dem Strich besonders hoch. Sind diese durch einen erfahrenen Spezialisten erfüllt, kann die Multifokale Intraokularlinse für 80 bis 100 Prozent der betroffenen Patienten in Frage kommen.

 

Multifokale Intraokularlinsen wie die SBL-3 aus der Fertigung von Afidera sind in den Bereichen +10.0 bis +36.0 dpt (in 0.5 dpt) sowie +15.0 bis +25.0 dpt (in 0.25 dpt) erhältlich – eine Bandbreite, in die sehr viele behandlungsbedürftige Grauer-Star-Indikationen fallen. Gerne informiert Sie der behandelnde Augenarzt über Chancen und Risiken entsprechender Produkte.

afidera_button