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Afidera – Hydrophile asphärische IOL

Unternehmensbeitrag

hydrophile IOLIn einer fortwährend älter werdenden Gesellschaft gewinnen weit verbreitete Erkrankungen wie der Graue Star (auch „Katarakt“) immer mehr Relevanz: Alleine in unseren Breitengraden werden im Rahmen von Katarakt-Operationen jährlich mehr als 650.000 Intraokularlinsen (IOLs) implantiert. Im weltweiten Vergleich gehört die Grauer-Star-Korrektur, die in den meisten Fällen bei Patienten ab dem 60. Lebensjahr durchgeführt wird, zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen überhaupt.

Diese Entwicklung hat zufolge, dass der Einsatz von Intraokularlinsen mittlerweile solide erforscht und vielfach erprobt ist. Nicht zuletzt dank des technischen Fortschritts in der Intraokularlinsenfertigung kann betroffenen Patienten heute mehr denn je Unabhängigkeit und Lebensqualität zurückgeschenkt werden – eine rechtzeitige Diagnose durch den Fachmann vorausgesetzt.

Da die typische Linsentrübung schleichend einsetzt und die Sicht erst nach und nach beeinträchtigt, ist die Selbstdiagnose durch den Betroffenen häufig nicht einfach. Umso wichtiger ist die regelmäßige Inanspruchnahme entsprechender Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt Ihres Vertrauens.

Wird eine Grauer-Star-Erkrankung diagnostiziert und infolgedessen ein Linsenimplantat nahegelegt, folgt die Frage nach dem IOL-Typ. Hydrophile asphärische IOL, wie sie unter anderem von dem Berliner Unternehmen Afidera vermarktet werden, haben sich in den letzten Jahren verstärkt als eine vielseitige, verlässliche Antwort auf den Grauen Star bewährt.

Der Zusatz „hydrophil“ weist darauf hin, dass es sich um weiche Linsen handelt, die Tränenflüssigkeit aufnehmen, speichern und damit einen erhöhten Tragekomfort eröffnen können.

Afidera-Produkte wie Softec HD oder Softec HDY können in den Bereichen +5.0 bis +36.0 dpt (in 1.0 dpt) sowie +15.0 bis +27.0 dpt (in 0.5 dpt) nachhaltig Wirkung stiften. Je nach individueller Indikation können auch Hydrophile asphärische IOL mit Blaulichtfilter eine passende Wahl sein. Produkte dieser Machart weisen auf gelbliche Färbung auf und absorbieren das Licht mit einer Wellenlänge von ca. 475 nm. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand der Augenheilkundeforschung wird vermutet, dass diese Konstellation der Entwicklung der so genannten altersbedingten Makuladegeneration (AMD) gegensteuern kann. Über diese und andere Einsatzmöglichkeiten von Hydrophilen asphärischen Intraokularlinsen informiert Sie der behandelnde Augenarzt.