Gut geschützt nach draußen: Wissenswertes zur Sportbrille

Gerade in den warmen Monaten des Jahres zieht es Sportbegeisterte in der gesamten Republik nach draußen – schließlich machen Joggen, Fahrradfahren & Co. in der freien Natur deutlich mehr Spaß als im stickigen Fitnessstudio. Die Sportbrille sollte eigentlich zur Grundausstattung eines jeden Outdoor-Sportlers gehören. Fernab einer eventuell zu korrigierenden Schwachsichtigkeit schützt sie die Augen nicht zuletzt vor Mücken, Staub, Wind und Sonne.

Herkömmliche Alltagsbrillen sind für die Belastung im Sportumfeld keinesfalls geeignet. Fassungen und Gläser können beispielsweise bei einem Sturz brechen, was eine ernsthafte Gefahr für die Augen darstellt. Dagegen sind die Gläser und Fassungen von Sportbrillen nahezu unverwüstlich. Zudem sind solche Helfer in der Regel leichter als herkömmliche Brillen, so dass sie beim Sport kaum spürbar sind.

Auch Gleitsichtbrillen, die Nah- und Fernsicht eröffnen, sind für die meisten Sportarten ungeeignet. Der Grund: Um den gewünschten Effekt zu erzielen, müssen Sie Ihren Blick auf einen bestimmten Teil der Brillengläser fixieren. Beim Golf beispielsweise ist dies während des Aufschlags kaum möglich. Lediglich bei Radrennen oder Segelfliegen können Sie eine Ausnahme machen und Ihre gewöhnliche Gleitsichtbrille auflassen.

Sportbrillen sind übrigens auch für Kontaktlinsenträger interessant. Solche wählen ein Modell ohne zusätzliche Stärke, die lediglich gegen Staub, Insekten & Co. schützt. Wer Wert auf einen erhöhten Blendschutz legt, greift zu einer Ausführung mit polarisierenden Gläsern. Genauso wie bei Sonnenbrillen filtert das spezielle Polgals eine Lichtrichtung aus dem reflektierten Licht heraus, wodurch der Eindruck einer klareren Sicht entsteht. Bei bestimmten Sportarten, die ein besonderes Maß an Konzentration (z.B. Sportfischen) erfordern, kann der Einsatz von Polgläsern besonders sinnvoll sein.