Gesichtsform: Welcher Brillen-Typ bin ich?

Der Sommer ist da! Höchste Zeit die alte Sonnenbrille aus der Schublade zu holen oder sich mal wieder eine neue zuzulegen. Neben der modischen Komponente erfüllt ein solcher Helfer vor allem eine wichtige Schutzfunktion, da intensive, andauernde Sonneneinstrahlung die empfindlichen Augen schädigen kann – hochwertige Modelle mit UV-Schutz sind dementsprechend Pflicht.

Wer den Optiker seines Vertrauens aufsucht, hat die Qual der Wahl: Von Ray-Ban über D&G bis hin zu Ralph Lauren buhlen unzählige Marken um die Gunst der Kundschaft. Genauso wie bei der herkömmlichen Lesebrille ist der Auswahlprozess nicht trivial: Neben Passform und Verarbeitung spielen Design und Materialien eine wichtige Rolle.

Welche (Sonnen-)Brille zu einem passt, lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Auf der einen Seite gibt die individuelle Gesichtsform bestimmte Rahmenbedingungen vor, auf der anderen Seite spielen natürlich auch der eigene Typ und Geschmack die entscheidende Rolle.

Der erfahrene Optiker unterscheidet bei Männern und Frauen gleichermaßen zwischen eckigen (gleichmäßig breites Gesicht von Stirn bis Kinn), runden (gleichmäßig geformtes, rundes Gesicht), ovalen (langes, schmales Gesicht) und herzförmigen Typen.

Menschen mit ovalen Gesichtern stehen fast alle Brillentypen, während eckige Typen eher runde und ovale Fassungen wählen sollten. Das Gesicht wirkt infolgedessen weicher. Dünne, randlose Brillen können den freundlichen Eindruck weiter verstärken.

Das klassisch-runde Gesicht ist mit einem eher eckigen Gestell am besten bedient, da es dadurch optisch gestreckt wird. Schmale, rechteckige Gläser stellen die ideale Ergänzung dar. Herzförmige Typen greifen schließlich zu einer Fassung, die die Stirn weniger breit und das Kinn weniger spitz erscheinen lässt. Runde oder eher ovale Gläser passen optimal dazu.