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Die Taucherbrille – Durchblick unter Wasser

Endlich ist es wieder so weit! Der Sommer kommt mit immer größeren Schritten auf uns zu und die steigenden Temperaturen stimmen uns auf den alljährlichen Sommerurlaub ein. Dabei darf das Baden und Tauchen im Meer natürlich nicht fehlen. Viele Reiseziele bieten traumhafte Unterwasserwelten, die nur darauf warten von Ihnen mit der richtigen Taucherbrille (Tauchermaske) entdeckt zu werden.

Aufbau und Funktion

Der Markt für Taucherbrillen bietet unzählige Modelle für den Unterwasserspaß an, doch hierbei ist es wichtig, dass Sie das ideale Produkt für sich finden. Häufig werden die Begriffe Taucherbrille und Tauchermaske identisch verwendet, wobei der Begriff Maske besser passt, da auch die Nase umschlossen wird. Daher sollten Sie sich hier nicht verunsichern lassen, wenn Ihnen einer der beiden Begriffe begegnet.

Eine Tauchermaske besteht in der Regel aus:

  • einem weichen Silikon- oder Gummikörper der vorne durch eine Sichtscheibe aus Glas, Plexiglas oder Temperglas abgegrenzt ist
  • einen Nasenerker, der die Nase umschließt
  • seitliche Dichtungsringe, die ein Eindringen von Wasser verhindern
  • ein verstellbares Gummiband um die Taucherbrille sicher am Kopf zu fixieren.

Dass eine Taucherbrille bzw. Tauchermaske die Nase fest umschließt, hat einen ganz bestimmten Grund: Umso tiefer Sie tauchen, desto stärker wird der Wasserdruck, der auf die Taucherbrille einwirkt und somit wird die Taucherbrille immer stärker an das Gesicht gepresst. Dadurch kann es zu unangenehmen oder sogar zu schmerzhaften Druckstellen kommen. Die Tauchermaske bietet Ihnen den entscheidenden Vorteil, dass Sie die Nase beim Tauchen zuhalten bzw. während des Tauchens durch die Nase ausatmen können und dadurch einen Druckausgleich schaffen. Dadurch sitzt Ihre Maske wieder bequem und Sie können sich dem schönen Teil Ihres Abenteuers widmen – den Unterwasserwelten.

© babimu / Fotolia

Die verschiedenen Formen der Taucherbrille

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Tauchermasken und Taucherbrillen. Beispielsweise wird zwischen Einglas- und Zweiglasmasken unterschieden.

Die Einglasmasken haben den entscheidenden Vorteil, dass sie ein großes Innenvolumen und ein sehr großes Sichtfeld aufweisen. Allerdings sind diese Masken weniger für Brillenträger geeignet, da sie sich nicht für den Einsatz von Gläsern mit Sehstärke eignen. Die Zweiglasmasken hingegen eignen sich sehr gut für das Einsetzen von Gläsern mit Sehstärke oder optischen Linsen. Sie werden außerdem aufgrund des geringeren Innenvolumens und der teils besseren Passgenauigkeit als angenehmer empfunden.

Seltenere Formen sind die Panoramamasken, Vollmasken oder Tauchhelme. Während Erste vor allem aufgrund des erweiterten Sichtfeldes von Unterwasserfotografen geschätzt werden, kommen Vollmasken vor allem beim Tauchen in kalten oder verschmutzten Gewässern zum Einsatz.

Unter Wasser schwimmen. Thema: Taucherbrille
© Tropical Studio / Fotolia

Wie finden Sie die richtige Taucherbrille?

Vorab sollten Sie beachten, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass Sie direkt die perfekte Taucherbrille finden. Denn jede Person hat eine individuelle Gesichtsform, Bedürfnisse und Ansprüche. Das heißt im Umkehrschluss: Die Taucherbrille, die bei der einen Person perfekt sitzt, kann bei Ihnen zu groß sein oder auch schon beim Anprobieren drücken. Daher sollten Sie sich Zeit nehmen, um eine Taucherbrille mit perfektem Sitz zu finden.

Hier haben wir ein paar Tipps für Sie, mit denen Sie ganz einfach und schnell herausfinden können, ob die Brille gut sitzt:

1. Legen Sie das Brillenband über die Taucherbrille.
2. Setzen Sie die Brille auf Ihr Gesicht und atmen Sie leicht durch die Nase ein.
3. Wenn Sie sich nun leicht nach vorne beugen, sollte die Brille auf Ihrem Gesicht sitzen bleiben, ohne dass Sie diese festhalten müssen.

Wenn Sie nun die perfekte Taucherbrille für sich gefunden haben, kann es mit Ihrem Abenteuer losgehen!

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Von |2018-06-19T14:41:44+00:008. Juni 2018|
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