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Das trockene Auge und seine Behandlung

Das „Syndrom des trockenen Auges“ wird in der Fachsprache als Keratoconjunctivitis Sicca bezeichnet. Das trockene Auge wird durch eine Störung der Befeuchtung oder der Tränenflüssigkeit an sich ausgelöst. Entweder reicht die Menge der produzierten Tränenflüssigkeit nicht aus, um das Auge zu befeuchten, oder die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit ist verändert. Diese Umstände führen zu einer Benetzungsstörung der Augenoberfläche. Darüberhinaus gibt es noch weitere Gründe für trockene Augen. Bildschirmarbeit, eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit und falsche Kontaktlinsen können ebenfalls zu trockenen Augen führen.

Am Arbeitsplatz wird häufig stundenlange Bildschirmarbeit durchgeführt, während die Klimaanlage eingeschaltet ist, was zusätzlich zu einer zu niedrigen Luftfeuchtigkeit führt. Eine Änderung dieser Umstände kann bereits helfen, die Symptomatik des trockenen Auges zu lindern. Auch andere Umweltbelastungen, Allergien, hormonelle Umstellungen, Medikamente und ein Mangel an Vitamin A sind mögliche Ursachen der Keratoconjunctivitis sicca. Seltenere Ursachen sind vorangegangene Operationen der Augen, Stammzelltransplantationen, Autoimmunerkrankungen und Rosazea.

Wie lässt sich das trockene Auge behandeln?

Eine erste Möglichkeit der Behandlung ist das Abschalten schädlicher Umwelteinflüsse, die vom Betroffenen selbst verursacht werden und somit leicht geändert werden können. Hierzu zählen beispielsweise Pausen während langer Bildschirmarbeit, der Verzicht auf das Benutzen einer Klimaanlage und das Nutzen eines Luftbefeuchters. Durch derartige Maßnahmen lassen sich sehr häufige Gründe für trockene Augen bereits beseitigen. Außerdem wirken sich diese Maßnahmen generell positiv auf die Gesundheit aus. Ist das trockene Auge allergiebedingt, ist es von Bedeutung, sich nicht weiter dem Allergen auszusetzen. Ist dies, zum Beispiel während starken Pollenflugs im Sommer, nicht möglich, ist die Einnahme eines Antiallergikums eine Option der Therapie.

Bei anderen Ursachen oder zur Unterstützung der bereits genannten Maßnahmen bietet sich logischerweise das Zuführen von Flüssigkeit an, um die Symptomatik des trockenen Auges zu beheben. Hier sollte nur mit Tränenersatzflüssigkeit, wie sie in diversen in der Apotheke erhältlichen Augentropfen vorzufinden ist, gearbeitet werden. Grundsätzlich sollte die Therapie in jedem Fall ärztlich koordiniert und geplant werden. Zu den weiteren Therapiemöglichkeiten zählen eine Verbesserung der Funktion der Meibom-Drüsen durch lipidhaltige Tränenersatzmittel, ein Ersatz des Tränenfilms sowie eine Verringerung der Scherkräfte zwischen der Augenoberfläche und dem Augenlid durch fetthaltige Salben. Weiterhin ist das Implantieren sog. Punctum Plugs möglich, die den Abfluss von Tränenflüssigkeit verhindern.

Die Ursache muss ärztlich diagnostiziert werden

Bei allen diesen Therapieoptionen ist jedoch eine vorangehende ärztliche Diagnostik von großer Bedeutung, da die Ursache der trockenen Augen bekannt sein muss um die richtige Therapie auszuwählen. Nicht jedes verfügbare Medikament hilft bei allen Formen der Erkrankung.

>> Finden Sie jetzt einen Augenarzt in Ihrer Nähe! <<

Am Arbeitsplatz wird häufig stundenlange Bildschirmarbeit durchgeführt, während die Klimaanlage eingeschaltet ist, was zusätzlich zu einer zu niedrigen Luftfeuchtigkeit führt. Eine Änderung dieser Umstände kann bereits helfen, die Symptomatik des trockenen Auges zu lindern. Auch andere Umweltbelastungen, Allergien, hormonelle Umstellungen, Medikamente und ein Mangel an Vitamin A sind mögliche Ursachen der Keratoconjunctivitis sicca. Seltenere Ursachen sind vorangegangene Operationen der Augen, Stammzelltransplantationen, Autoimmunerkrankungen und Rosazea.

Wie lässt sich die Trockenheit der Augen behandeln?

Eine erste Möglichkeit der Behandlung ist das Abschalten schädlicher Umwelteinflüsse, die vom Betroffenen selbst verursacht werden und somit leicht geändert werden können. Hierzu zählen beispielsweise Pausen während langer Bildschirmarbeit, der Verzicht auf das Benutzen einer Klimaanlage und das Nutzen eines Luftbefeuchters. Durch derartige Maßnahmen lassen sich sehr häufige Gründe für trockene Augen bereits beseitigen. Außerdem wirken sich diese Maßnahmen generell positiv auf die Gesundheit aus. Ist das trockene Auge allergiebedingt, ist es von Bedeutung, sich nicht weiter dem Allergen auszusetzen. Ist dies, zum Beispiel während starken Pollenflugs im Sommer, nicht möglich, ist die Einnahme eines Antiallergikums eine Option der Therapie.

Bei anderen Ursachen oder zur Unterstützung der bereits genannten Maßnahmen bietet sich logischerweise das Zuführen von Flüssigkeit an, um die Symptomatik des trockenen Auges zu beheben. Hier sollte nur mit Tränenersatzflüssigkeit, wie sie in diversen in der Apotheke erhältlichen Augentropfen vorzufinden ist, gearbeitet werden. Grundsätzlich sollte die Therapie in jedem Fall ärztlich koordiniert und geplant werden. Zu den weiteren Therapiemöglichkeiten zählen eine Verbesserung der Funktion der Meibom-Drüsen durch lipidhaltige Tränenersatzmittel, ein Ersatz des Tränenfilms sowie eine Verringerung der Scherkräfte zwischen der Augenoberfläche und dem Augenlid durch fetthaltige Salben. Weiterhin ist das Implantieren sog. Punctum Plugs möglich, die den Abfluss von Tränenflüssigkeit verhindern.

Die Ursache muss ärztlich diagnostiziert werden

Bei allen diesen Therapieoptionen ist jedoch eine vorangehende ärztliche Diagnostik von großer Bedeutung, da die Ursache der trockenen Augen bekannt sein muss um die richtige Therapie auszuwählen. Nicht jedes verfügbare Medikament hilft bei allen Formen der Erkrankung.

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Von |2018-08-09T15:20:00+00:0021. Oktober 2016|Tags: , , , , |