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colibriS – die Brillen für filigrane und zierliche Gesichter

“Es sind oft die kleinen Dinge, die etwas ganz besonders aussehen lassen.” – Inspiriert von dieser Idee hat sich das norddeutsche Brillenlabel colibriS auf Brillen spezialisiert, die speziell auf zierliche Gesichter ausgerichtet sind. Im Interview mit aumedo beantworten Elena Reckzeh, Tochter des Firmengründers und das Gesicht von colibriS und die Designerin Christina Hullerum Fragen zur Unternehmensgründung, der Geschichte und die Besonderheiten der colibriS-Brillen.

Welche Bedeutung hat der Unternehmensname „colibriS“?

Elena Reckzeh: „Der Name colibriS steht hauptsächlich für die Verbindung zu den kleinen Dingen. Der Kolibri ist der kleinste Vogel der Welt, der seine Flugtechnik so perfektioniert hat, dass er im Flug stehen kann. Wir haben uns auf Brillen für zierliche Gesichter spezialisiert.“

Welche Personen stecken hinter den Brillen von „colibriS“?

Elena Reckzeh: „colibriS ist ein Familienunternehmen aus Norddeutschland. Gegründet wurde es von Wolfgang Reckzeh, der als Augenoptikermeister, Mitgeschäftsführer und -inhaber vom Brillengeschäft Colibri (Contactlinse und Brille GmbH) in Lübeck ist.

Wodurch ist die Idee gekommen, Brillen speziell für zierliche Gesichter anzufertigen?

Christina Hullerum: „Die Idee für colibriS kam ihm, als er selbst nach langer Suche keine schönen und passenden Brillen sowohl für seine Ehefrau Susanne als auch für Kundinnen und Kunden mit zierlichen Gesichtern finden konnte.

Er hatte immer schon eine Liebe zum Handwerk, sodass er begann, erste Brillen in kleineren Größen für Erwachsene zu bauen. Ermutigt vom Zuspruch von Kollegen, Freunden und vor allem seiner Frau, entwarf er dann eine erste kleine Kollektion, die in Deutschland produziert wurde und stellte 2000 zum ersten Mal auf der Opti in München aus. So entstand aus einem persönlichen Bedürfnis und einer Idee colibriS. Mittlerweile verfolgen knapp 20 MitarbeiterInnen bei colibriS die Vision, aktuelle Brillentrends auch für zierliche Gesichter tragbar zu machen und so viele Menschen mit schmalen Gesichtern zu glücklichen BrillenträgerInnen zu machen. Auch heute werden die Acetatfassungen in Deutschland in kleinen Manufakturen gefertigt. Die Edelstahlfassungen kommen aus Italien.“

Was ist Euer wichtigstes Arbeitsmaterial?

Christina Hullerum: „Das ist ganz klar der PC. Mit einem Zeichenprogramm und diversen Grafikprogrammen designen wir unsere Brillen virtuell. Echte Muster zum Anfassen machen wir dann mit unserer CNC Fräse. Das macht am meisten Spaß, denn dann sieht man ob das Design auch von unseren Produzenten umsetzbar ist und funktioniert.“

Woher holt Ihr Euch die Inspirationen für neue Designs?

Christina Hullerum: „Aus dem Internet holen wir uns natürlich Inspirationen, hier kann man gezielt nach bestimmten Themen suchen. Inspiration kommt aber auch häufig unerwartet. Man sieht etwas Interessantes im Fernsehen über einen Designer, entdeckt eine tolle Farbkombination beim Shoppen oder einfach durch Alltagsgegenstände, an denen einem eine bestimmte Funktion oder Form besonders gefällt. Und zu guter Letzt schauen wir natürlich was andere Brillenfirmen so machen.“

Worauf muss man bei dem Designen von Brillen für zierliche Gesichter besonders achten?

Elena Reckzeh: „Wir achten als erstes immer auf eine angenehme Passform. Denn eine Brille wird nur dann gern getragen, wenn Sie möglichst wenig zu spüren ist. Wir achten darauf, dass unsere Brillen ausgewogen sind und die Persönlichkeit jedes Trägers unterstreicht und nicht versteckt.“

Was macht Eure Arbeit für Euch so besonders?

Elena Reckzeh: „Für uns als Familienunternehmen ist vor allem der persönliche Kontakt sowohl zu Optikern als auch Endkunden etwas Besonderes und Wertvolles. Das schönste Feedback für unsere Arbeit bekommen wir von unseren Kunden und Kundinnen, die sich oft per Mail oder zum Beispiel über Instagram (@colibris_eyewear) bei uns melden und davon berichten, wie glücklich sie mit ihrer colibriS Brille sind. Viele haben eine lange Suche nach einer passenden Brille hinter sich, oder wurden vorher mit Kinderbrillen ausgestattet. Bei unseren Brillen müssen sie dann keine Kompromisse mehr eingehen und können sich einfach wohlfühlen.“

Was zeichnet Eure aktuelle Edelstahlbrillenkollektion aus?

Christina Hullerum: „Wir haben gespürt, dass unsere Kunden etwas Neues wollen und haben mit unseren Edelstahlbrillen einen echten Treffer gelandet. Sie sind auf das Wesentliche reduziert. Hier steht die Form im Vordergrund. Zudem sind sie filigran und leicht. Dementsprechend sind sie angenehm zu tragen.“

Dürfen wir uns bald auf neue Ideen/Modelle/Kollektionen freuen?

Christina Hullerum: „Natürlich arbeiten wir ständig an neuen Kollektionen. In unserer Edelstahlserie wird es neue Modelle geben. Wir arbeiten an einer weiteren Metallbrillenkollektion und wir freuen uns eine neue Sonnenbrillenkollektion vorzustellen.“

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By | 2018-05-14T09:13:38+00:00 2. Mai 2018|
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