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Blepharitis (Lidrandentzündung) – Was wirklich dagegen hilft

Gerötete und geschwollene Augenlider, Brennen und Verkrustungen sind typische Symptome einer Blepharitis (Lidrandentzündung). Es handelt sich dabei um eine Entzündung der Augenlider, die oft mit antibiotischen Salben behandelt wird. Doch Betroffene können auch selbst einiges gegen die Lidrandentzündung tun.

Nahaufnahme eine Auges

Was ist eine Lidrandentzündung?

Die Hauptursache für die Entzündung des Lidrandes ist das Verstopfen von Talgdrüsen an den Rändern der Augenlider. Bakterien führen dazu, dass sich der Lidrand entzündet, rötet und anschwillt. Ist nur eine einzelne Talgdrüse verstopft und betrifft die Entzündung und Rötung nur einen kleinen Teil des Augenlids, spricht man von einem Gerstenkorn. Die Die Lidrandentzündung kann mit der Bildung von weißlichen Schuppen verbunden sein (Blepharitis squamosa) und zu tiefen Hautläsionen führen (Blepharitis ulcerosa).

Tipps: Das können Sie selbst gegen Blepharitis tun

Zusätzlich zur ärztlichen Behandlung können Betroffene mit einer regelmäßigen Lidrandhygiene selbst zu einer schnellen Heilung beitragen.

So reinigen Sie in drei Schritten den Lidrand:

1. Warme Kompressen: Eine Kompresse mit warmem Wasser befeuchten oder spezielle Wärmepads verwenden und mindestens fünf Minuten auf das Auge legen. So verflüssigt sich der Talg.
2. Talg entfernen: Streichen Sie mit gewaschenen Fingern oder einem Wattestäbchen sanft und ganz vorsichtig in Richtung der Wimpern über den Lidrand, um den verflüssigten Talg zu entfernen.
3. Reinigen: Wattestäbchen in eine Reinigungslösung (in Apotheken erhältlich) tauchen.Verkrustungen und Fett vorsichtig entfernen.

Folgende Produkte haben sich bei der Lidrandpflege bewährt:

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Von |2018-04-23T10:50:59+00:008. Mai 2017|
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