Augenlidstraffung - wenn die Augen wieder strahlen

Unsere Augen spielen eine wichtige Rolle für unseren Gesichtsausdruck. Mit ihnen können wir unsere Emotionen noch stärker zum Ausdruck bringen. Auch wenn man dem restlichen Gesicht den Alterungsprozess noch nicht ansieht, so zeigen uns die Augen schon sehr früh, dass dieser eingesetzt hat. Die Lidhaut fängt an ihre Spannkraft zu verlieren, unser Blick wirkt müde – Schlupflider und Tränensäcke sind die Folge. Mit Hilfe einer Augenlidstraffung (Blepharoplastik) kann dem Alterungsprozess allerdings entgegengewirkt werden.

Einleitung Augenlidstraffung

Bei einer Augenlidstraffung (Blepharoplastik) handelt es sich um eine Methode zur Behandlung von Schlupflidern durch Entfernung von Fett, einem Überschuss von Haut oder Muskelgewebe an den oberen und/oder unteren Augenlidern.

Vor dem Eingriff

Vorab ist wichtig festzuhalten, dass Sie einen Augenlidstraffung immer gründlich abwägen sollten, da es sich um einen operativen Eingriff handelt. Aus diesem Grund sollten Sie ihren Arzt für ein Beratungsgespräch aufsuchen. Dieser kann Sie ausführlich über die verschiedenen Varianten und Risiken informieren und eine für Sie passende Behandlungsmethode aussprechen. Vor der Augenlid-OP wird das Schnittmuster am Auge im Sitzen angezeichnet und der Überhang am Lid wird ausgemessen.
Frau die im Spiegel ihre Augen betrachtet

Wie läuft die Operation ab?

Die Operation, je nach Aufwand, dauert ungefähr ein bis zwei Stunden. In der Regel erfolgt nur eine örtliche Betäubung, manchmal werden die Patienten auch in einen Dämmerschlaf gelegt. Damit Ihr Augenlid wieder schön straff wird und Ihr jugendliches Aussehen zurückkommt wird die überschüssige Haut durch den Arzt entfernt, hierfür wird vor dem eigentlichen Eingriff die exakte Schnittführung am Augenlid eingezeichnet und die zu entfernende Hautmenge vermessen. Hierbei wird auch auf ein harmonisches Verhältnis zwischen Stirn und Augenbrauen geachtet.

Nach dem Eingriff

Da es sich bei einer Augenlidstraffung um einen kleineren Eingriff handelt, können Patienten in der Regel das Krankenhaus noch am selben Tag wieder verlassen. Hierbei wird den Patienten empfohlen, die ersten Tage ihren Kopf hoch zu lagern, damit die Schwellungen leichter abklingen können. Zusätzlich werden kalte Kompressen empfohlen. Nach ca. 4-5 Tagen können die Fäden gezogen werden und das leichte Spannungsgefühl lässt nach. Das Endergebnis, das bis zu 10 Jahre anhält, ist nach gut 8 Wochen zu begutachten, da die Schwellungen und Blutergüsse in dieser Zeit vollständig abklingen.

Sieht man später eine Narbe?

Wenn die Schwellungen und Blutergüsse, abgeklungen sind, sieht man meistens gar nicht, dass ein operativer Eingriff stattgefunden hat. Der dünne Narbenstrich “verschwindet” in der Regel bei geöffnetem Auge hinter die Oberlidfalte. An der Seite Ihres Auges kann die Narbe aus der Oberlidumschlagsfalte heraustreten, verschwindet später aber zumeist in der natürlichen ‚Krähenfußfalte‘, die die meisten Menschen seitlich am Auge haben.
Nahaufnahme eines Gesichts vor einer Augenlidstraffung

Was kostet eine Augenlidstraffung?

Wie bei allen ästhetisch-plastischen Eingriffen ist der Preis vom Umfang des Eingriffes abhängig und kann demnach von Eingriff zu Eingriff variieren. Darüber hinaus sollte man sich auch noch Gedanken über die Art der Operation Gedanken machen, denn eine kombinierte Variante von Ober- und Unterlidkorrektur kann bis zu 4000€ kosten. Für eine Unterlidkorrektur betragen die Kosten rund 1500€, eine Oberlidkorrektur liegt preislich etwas darüber.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Aufgrund der Tatsache, dass eine Augenlidstraffung in den meisten Fällen aus rein ästhetischen Gründen durchgeführt wird, übernimmt die Krankenkasse keinerlei Kosten. Sollte bei Ihnen allerdings eine medizinische Notwendigkeit für einen solchen Eingriff vorliegen, übernehmen oder bezuschussen Krankenkassen diesen Eingriff. Dies sollten Sie allerdings mit Ihrer Krankenkasse im entsprechenden Fall absprechen.

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