Finden Sie Ihren Augenarzt in Köln

Dom, Köln
© Guenter Albers/ shutterstock.com

In Köln praktizieren rund 100 Augenärzte. Bei einer Bevölkerungszahl von knapp über einer Million bedeutet das eine sehr gute Versorgung mit einem Augenarzt für durchschnittlich 10.000 Einwohner. Wie in ganz Deutschland steigt auch in Köln das durchschnittliche Alter der Menschen beständig. Lag der Anteil der über 50-Jährigen im Jahr 2006 noch bei 34,2 Prozent, sollen im Jahr 2025 bereits 38,3 Prozent der Kölner 50 Jahre und älter sein. Bis 2035 rechnen Experten sogar mit einem Anteil von fast 40 Prozent. Besonders stark ist der Zuwachs der Menschen in der Domstadt, die 80 Jahre und älter sein werden. Für den Augenarzt in Köln stellt die erwartete Entwicklung eine große Herausforderung dar. Denn viele Erkrankungen am und im Auge treten verstärkt im höheren Alter auf. Der Bedarf an augenärztlicher Versorgung steigt also parallel zur durchschnittlichen Lebenserwartung der Menschen.

Im Alter gehen die Patienten häufiger zum Augenarzt

Rechnet man die Zahl der Besuche bei den Augenärzten auf die Gesamtbevölkerung um, dann wird deutlich: Statistisch betrachtet geht jeder vierte Kölner mindestens einmal pro Jahr zu seinem Augenarzt. Die Bandbreite der augenärztlichen Leistungen, die dabei in Anspruch genommen werden, ist sehr groß. Sie reicht von der einfachen Messung der Sehschärfe, die alternativ auch beim Optiker möglich ist, über Vorsorgeuntersuchungen bis hin zu operativen Eingriffen. Die Zahl der Besuche beim Augenarzt verändert sich mit dem Lebensalter spürbar.

Während kleine Kinder in ihren ersten Lebensjahren noch regelmäßig zur augenärztlichen Untersuchung gebracht werden, nimmt die Zahl der Konsultationen später deutlich ab. Erst im fortgeschrittenen Alter, wenn sich typische altersbedingte Beschwerden wie Makuladegeneration oder Grauer Star einstellen, steigt die Zahl der Termine beim Augenarzt wieder.

Typische Alterserkrankungen sind auf dem Vormarsch

Generell stellen Kölner Augenmediziner beim Blick auf ihre Fallzahlen einen deutlichen Anstieg bei Alterserkrankungen fest. Das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung hinterlässt deutliche Spuren in der Statistik. Eine insgesamt alternde Gesellschaft braucht eine stärkere augenärztliche Versorgung und zugleich eine konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Behandlungsmethoden. Aus Sicht vieler Experten müsste die Zahl der Augenkliniken und der niedergelassenen Augenärzte idealerweise stärker steigen als sie es tatsächlich tut. Für eine optimale Versorgung auch in der Zukunft werden in der Domstadt insgesamt mehr Augenärzte erforderlich sein.

Früherkennung verbessert die Heilungschancen

Viele schwere Augenerkrankungen ließen sich mit wesentlich besseren Heilungschancen behandeln, wenn mehr Patienten regelmäßig die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen würden. Augenärzte raten, etwa ab dem 35. Lebensjahr einmal jährlich den Augeninnendruck messen zu lassen. Zu hoher Druck gilt als wichtigste Ursache des Grünen Stars. Auch eine beginnende Makuladegeneration oder ein Grauer Star sollten möglichst frühzeitig behandelt werden. Bei einer jährlichen Kontrolle kann der Augenarzt mögliche Auffälligkeiten überprüfen und, falls erforderlich, umgehend mit der Therapie beginnen.

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