Augen auf: Sportbrillen sind ein unabdingbarer Schutz

Sportliche Betätigung verspricht nur dann eine nachhaltige Wirkung, wenn sie technisch korrekt und in Maßen ausgeführt wird. Ob beim Joggen, Schwimmen oder Radfahren – viele Hobbysportler achten auf ihren Puls oder die Qualität ihrer Ausrüstung, vergessen aber zuweilen den Schutz der Augen.

Gerade in den warmen Monaten des Jahres wird das empfindliche Sehorgan durch eine intensive Sonneneinstrahlung auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Spezielle Sport-Sonnenbrillen mit einem ausgewiesenen UV-Schutz sind im Sommer absolut unabdingbar. Sofern Sie Wintersport in den Bergen nachgehen, achten Sie auf eine hochwertige Skibrille mit UV-Schutz.

Menschen mit einer Fehlsichtigkeit sind darüber hinaus gut beraten, ihre Sehhilfe auch beim Sport zu tragen. Anstatt Kontaktlinsen ist auch hier eine spezielle Sportbrille anzuraten. Dabei geht es nicht primär um die Korrektur des jeweiligen Sehfehlers, sondern vor allem um die überaus wichtige Schutzfunktion der Brille: Etwa ein Prozent aller Sportverletzungen betrifft die Augen. Ein Drittel dieser Verletzungen fällt „schwer“ bis „mittelschwer“ aus. Etwa sieben bis 12 Prozent führen sogar zu Erblindungen, die in vielen Fällen durch das Tragen einer Brille vermeidbar sind.

Im Hinblick darauf kritisieren die Augenärzte immer wieder, dass viel zu wenige Menschen beim Sport eine Brille tragen. Schätzungen zufolge verzichten etwa 25 bis 30 Prozent der fehlsichtigen Hobbysportler auf ihre Sehhilfe während der Ausübung – ein Wert, der nahezu ironisch erscheint, da jene Menschen sonst den gesamten Tag lang eine Brille oder Kontaktlinsen tragen und diese lediglich zum Sport abnehmen.

Ein besonderes Augenmerk der Warnung liegt auf Kontaktsportarten, zu denen sämtliche Ball-, Kampf- und Mannschaftssportarten gehören.