Brille putzen: 8 Tipps für den optimalen Durchblick

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Fast zwei Drittel der in Deutschland lebenden Erwachsenen tragen eine Brille. Und jeder von ihnen kennt das Problem verschmutzter Gläser. Sei es durch fettige Fingerabdrücke, Staub oder andere Verunreinigungen. Allerdings wissen die wenigsten, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die Brille wieder sauber zu bekommen. Nachfolgend 8 Tipps, um wieder klar zu sehen:

1. Mikrofasertuch – Der Klassiker

Ein Mikrofasertuch erhält man fast zu jedem Brillenetui dazu. Man kann auch direkt beim Optiker danach fragen, meistens bekommt man sie kostenlos.

2. Kaltes Wasser und Spülmittel – Die Grundreinigung

Von Zeit zu Zeit sollte man seine Brille einer “Grundreinigung“ unterziehen. Mit kaltem Wasser und einem kleinen Tropfen Spülmittel lässt sich die Brille hervorragend putzen. Nach Möglichkeit sollte kein hautschonendes Spülmittel verwendet werden, da sich ansonsten Schlieren auf den Gläsern bilden können.

3. Ultraschallreinigung – So macht es der Profi

Diese Methode benutzen vor allem Optiker. Ultraschallreiniger kann man aber auch für Daheim kaufen. Da diese nicht ganz billig sind, empfiehlt es sich, wenn man seine Brille auf diese Weise reinigen möchte, einfach mal beim Optiker vorbeizugehen und nachzufragen. Normalerweise ist das kein Problem.

4. Spiritus – Die Radikalkur.

Auch mit einer Mischung aus Wasser und Spiritus lässt sich eine Brille optimal von Rückständen befreien und putzen. Bestenfalls nimmt man dafür eine leere Sprühflasche und füllt diese im Verhältnis 1:2 (Wasser zu Spiritus). Achtung: Spiritus kann bei unvorsichtiger oder dauerhafter Anwendung die Brillengläser beschädigen.

5. Rasierschaum – Wenn es schnell gehen muss.

Beim morgendlichen Rasieren kann man(n) einfach ein wenig Rasierschaum nehmen und die Brille damit einschmieren. Danach mit lauwarmem Wasser abspülen und der einzige Grund für schlechte sicht sollte der beschlagene Badezimmerspiegel sein.

6. Feuchte Brillenputztücher – Die gründliche Variante für unterwegs

Viele feuchte Brillenputztücher enthalten Chemikalien, die die Brille angreifen. Bei entspiegelten Brillen ist besondere Vorsicht geboten, so dass beim Kauf auf die Inhaltsstoffe geachtet werden sollte. Lieber ein paar Cent mehr ausgeben als das teure Gestell oder die beschichteten Gläser auf Dauer zu schaden.

7. Essig – So hat Oma es gemacht (geht aber auch heute noch)

Mit haushaltsüblichem Essig lassen sich beispielsweise Wasserflecken aber auch Fettrückstände problemlos von der Brille entfernen. Allerdings ist auch hier wie unter Punkt 4. Vorsicht geboten. Zu häufige Anwendung kann beschichteten Brillengläsern schaden.

8. Antibeschlagspray – Nice to have

Antibeschlagsprays sind nicht im herkömmlichen Sinn für die Brillenreinigung zuständig. Es wird eine dünne Schicht des Sprays auf die Brillengläser aufgetragen und bei plötzlichen Temperaturwechseln, wenn man beispielsweise im Winter von draußen in die warme Wohnung geht, beschlägt die Brille nicht. Solche Sprays gibt es schon für wenige Euro zu kaufen.

Wichtiger Hinweis:

Bei allen Methoden der Reinigung, bei der die Brille nass wird, sollte sie umgehend danach von Hand getrocknet werden, da sich sonst Flecken bilden können. Bei der Handtrocknung gilt es zu beachten, hierfür ein trockenes und ungebügeltes Geschirrtusch zu verwenden. Andere Stoffe sowie Küchen- oder Toilettenpapier hinterlassen Rückstände auf den Gläsern und verkratzen diese sogar minimal. Beim Trocknen am besten mit möglichst geringem Druck in kreisenden Bewegungen vorgehen, um eventuelle Verformungen der Brille zu vermeiden.

Hoffentlich haben Sie nach dieser Lektüre etwas mehr “Durchblick“.

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